Der Eurofighter ist ein Mehrzweck-Jagdflugzeug, das von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien entwickelt wurde.Bild 1 von 32 Die vier Länder gründeten 1983 gemeinsam mit Frankreich ein Konsortium. Damals hieß der Flieger noch "Jäger 90", da er bereits in den 90er Jahren zum Einsatz kommen sollte.Bild 2 von 32 Frankreich stieg 1985 wieder aus dem Projekt aus. Es gab Streit wegen der Anforderungen an das Flugzeug.Bild 3 von 32 Der Name Eurofighter gilt nur für die in Europa verwendete Version. Die Maschinen für den Export heißen Eurofighter Typhoon.Bild 4 von 32 Die Typhoon-Version wurde 2003 in Manching bei Ingolstadt der Öffentlichkeit präsentiert.Bild 5 von 32 Während der Veranstaltung bekam das Flugzeug Besuch aus der Küche.Bild 6 von 32 Und auch sonst wollten viele Prominente dem Monstrum mal ganz nahe sein: Mika Häkkinen zum Beispiel.Bild 7 von 32 Oder Gerhard Schröder.Bild 8 von 32 Und natürlich Edmund Stoiber, der bayerische Landesvater.Bild 9 von 32 Der Eurofighter gilt als besonders wendig. Mit ihm lassen sich die wildesten Manöver fliegen.Bild 10 von 32 Die Höchstgeschwindigkeit mit eingeschalteten Nachbrennern liegt bei Mach 2,0 (ca. 2.400 km/h). Aber selbst ohne Nachbrenner erreicht der Flieger ein Tempo von Mach 1,5 (ohne Lasten) bzw. Mach 1,2 (mit Bewaffnung).Bild 11 von 32 Das reichte im Dezember 2003 recht locker,...Bild 12 von 32 ...um den deutschen Formel-1-Piloten Michael Schumacher in seinem Ferrari...Bild 13 von 32 ...ordentlich abzuhängen. Wobei gesagt sein muss: Schumi führte die ersten 500 m, aber danach war Schluss mit lustig.Bild 14 von 32 Der Eurofighter ist 15,96 m lang, die Höhe liegt bei 5,28 m. Seine Flügelspannweite beträgt 10,95 m.Bild 15 von 32 18.300 m hoch kann die Maschine maximal fliegen. Sie braucht vom Start bis auf eine Höhe von 10.000 m weniger als 150 Sekunden.Bild 16 von 32 In den Tank passen 6.215 Liter Kerosin. Das maximale Startgewicht beträgt 23 Tonnen.Bild 17 von 32 Pro Flugstunde muss jedes Flugzeug neun Stunden lang gewartet werden. Das kostet richtig viel Geld.Bild 18 von 32 Wegen des Geldes gab es auch immer wieder Proteste gegen das Projekt. Immerhin kostet ein Exemplar etwa 85 Millionen Euro.Bild 19 von 32 Andere Gegner meinen, eine militärische Bedrohung Deutschlands sei nicht gegeben, ein Verteidigungsfall unwahrscheinlich.Bild 20 von 32 Hier "verschrotten" die Mitglieder einer Friedensgruppe symbolisch den Papp-Nachbau eines Eurofighters.Bild 21 von 32 Eines der Argumente für den Bau: Arbeitsplätze.Bild 22 von 32 Bei der deutschen Luftwaffe bedeutet die Einführung des Eurofighters übrigens das Ende anderer Maschinen.Bild 23 von 32 Die russische MiG wird ausgemustert,...Bild 24 von 32 ...genauso wie die Phantom und...Bild 25 von 32 ...ein Großteil der Tornados.Bild 26 von 32 Der Eurofighter kann mit einer 27-Millimeter-Bordkanone bewaffnet werden.Bild 27 von 32 Darüber hinaus ist Platz für vier Luft-Luft-Mittelstreckenraketen, eine Luft-Boden-Abwurfwaffe und einen zusätzlichen 1000-Liter-Flügeltank.Bild 28 von 32 Das Cockpit gehört zu den modernsten der Welt,...Bild 29 von 32 ...Flüge im Simulator gehören zum Alltag der Piloten.Bild 30 von 32 Für letztere stehen High-Tech-Helme zur Verfügung, die es ermöglichen, die Instrumente im Blick zu haben, obwohl der Pilot die Blickrichtung ändert.Bild 31 von 32 Hinter der Maschine allerdings hilft kein Helm, sondern nur Ohren zuhalten.Bild 32 von 32