Nordmanntanne und Streit: Die deutsche Umfrage-Weihnacht 2008
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Mit der Familie vor dem Christbaum singen, Party mit Freunden machen oder lieber einfach ignorieren? Wie feiern die Deutschen das Weihnachtsfest?Bild 1 von 19 Eine Flut von Umfragen versucht das alljährlich zu ergründen. Diesmal kamen die Experten der Meinungsforschungsinstitute und aus der Wirtschaft aber besonders ins Grübeln: Könnte die Rezession die gute Laune am Gabentisch richtig verderben?Bild 2 von 19 Danach sieht es nicht aus.Bild 3 von 19 Wirtschaftskrise hin oder her, der Nachwuchs soll am 24. Dezember nicht unter leeren Portemonnaies leiden.Bild 4 von 19 Stolze 306 Euro wollen die Deutschen im Durchschnitt für Geschenke pro Kind ausgeben. Das ist nur etwas weniger (22 Euro) als im vergangenen Jahr, wie eine von einem Spielwarenhändler in Auftrag gegebene Umfrage des Marktforschungsinstituts Gewis ergab.Bild 5 von 19 Die Berliner knausern angesichts knapper Kassen am meisten an Geschenken für Groß und Klein.Bild 6 von 19 Die Bayern sind, so fand das Institut TNS Infratest heraus, am spendabelsten.Bild 7 von 19 Ganz oben auf vielen Wunschzetteln nicht nur von Kindern stehen Technik-Geschenke. Fast 40 Prozent der Deutschen wollen zu Weihnachten Computer oder Unterhaltungselektronik kaufen, ermittelte Forsa für den Branchenverband Bitkom.Bild 8 von 19 Heiß begehrt sind unter anderem Spiele-Software und Digitalkameras. Wer keine Lust auf überfüllte Kaufhäuser hat, der kann auch online shoppen: Mehr als zehn Millionen Deutsche kaufen nach Forsa-Angaben in diesem Jahr die Präsente im Internet.Bild 9 von 19 Langweilige Geschenke können die weihnachtliche Stimmung ruinieren. Meistens liegen die Nerven aber aus anderen Gründen blank, zum Beispiel, weil sich Paare nicht einig sind, wo die Feiertage verbracht werden:Bild 10 von 19 "Gehen wir an den Feiertagen zu deinen oder meinen Eltern, oder bleiben wir zu Hause?"Bild 11 von 19 Nach Angaben des Meinungsforschungsunternehmens Innofact ist das mit 31 Prozent der häufigste Streitgrund zur Weihnachtszeit. Aber selbst die Dekoration (17 Prozent) und das Essen (4) sind Anlass für Ärger.Bild 12 von 19 Apropos Essen: 46 Prozent der Frauen und 39 Prozent der Männer brauchen mehr als vier Stunden für die Zubereitung des Weihnachtsmahls, wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK herausfand.Bild 13 von 19 Und mit dem festlichen Schmücken ihres Heims verbringen 69 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer mindestens zwei Stunden. Beim Christbaum schwören die Deutschen übrigens auf Altbewährtes: die Nordmanntanne.Bild 14 von 19 Kein Weihnachtsaspekt, der nicht erfragt wird: Auch beim Naschen mögen es die Deutschen traditionell, ergab eine Gewis-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie.Bild 15 von 19 Christstollen, Marzipankartoffeln und Schokolade verwöhnen den Gaumen fördern allerdings bei manchen (nicht beim Dresdner Stollenmädchen) das Hüftgold.Bild 16 von 19 Weihnachten ist und bleibt das Fest der Familie - das sehen 89,3 Prozent der Deutschen nach einer GfK-Umfrage so.Bild 17 von 19 Allerdings gibt es unter den Singlemännern viele Weihnachtsmuffel: Jeder siebte würde das Fest am liebsten ausfallen lassen, jeder fünfte sitzt allein beim Festtagsbraten, wie eine (nicht-repräsentative) Umfrage einer Online-Partnervermittlung ermittelte.Bild 18 von 19 Singlefrauen kämen dagegen mit ihrem Sololeben auch an den Festtagen besser zurecht. (Text: dpa, Bilder: dpa, AP, rts)Bild 19 von 19
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