Einmal Spülen, macht 1 Euro!: Kennen Sie Michael O'Leary?
Bilderserien
Der Chef der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, Michael O'Leary, ist für die Luftfahrtbranche ein rotes Tuch: Bekannt für seine markigen Sprüche, Provokationen gegen Konkurrenten und jede Menge unkonventioneller Ideen und dabei auch noch erfolgreich.Bild 1 von 14 O'Leary brachte den Kalender mit Ryanair-Stewardessen im Bikini heraus, was 150.000 Euro für Wohltätigkeitsprojekte einbrachte. Im Mai 2008 prophezeite er den Untergang von Air Berlin. Zum großen Entsetzen von Air Berlin und seinen Aktionären.Bild 2 von 14 Im März 2007 bescheinigte er den Konkurrenten beim Thema Emissionshandel Unfähigkeit. "Das Problem ist, dass die europäischen Fluglinien von Idioten bei British Airways oder Easyjet vertreten werden, die den Emissionshandel befürworten", so O'Leary.Bild 3 von 14 "Diese Idioten sind ja besessen davon, ja nur politisch korrekt zu sein und bei der Umweltlobby nicht anzuecken." Das könnte O'Leary nicht passieren.Bild 4 von 14 Sein jüngster Coup: die Idee mit der Toilettengebühr an Bord. Was zunächst nur als Witz gemeint gewesen sein soll, entpuppt sich schnell als knallharte Kalkulation. Die Wogen der Empörung lassen nicht lange auf sich warten.Bild 5 von 14 Es ist gerade diese Empörung, die Michael O'Leary zur Höchstform auflaufen lässt. O'Leary findet die Toilettengebühr vollkommen "logisch" - auf den britischen Bahnhöfen müssten die Leute für den Gang aufs Klo ja auch zahlen.Bild 6 von 14 Es sei nicht einzusehen, warum Passagiere dies umsonst haben sollten. Müssten die Passagiere eine Toilettengebühr an Bord zahlen, würden sie eher die Toiletten im Flughafengebäude nutzen - an Bord hätte dies weniger "Unannehmlichkeiten" zur Folge.Bild 7 von 14 Unternehmer O'Leary spricht aus, was andere nur zu denken wagen: "Wir werden für alles Geld verlangen, für das man Geld verlangen kann." Im Internet läuft ...Bild 8 von 14 ... gerade eine Umfrage, welche Gebühren Ryanair erheben könnte. "Am besten gefällt mir bislang der Vorschlag aus Schweden, Geld für Klopapier mit meinem Bild drauf zu nehmen", sagt O'Leary.Bild 9 von 14 O'Leary stieß 1986 als Finanzberater zum Team des irischen Unternehmers Tony Ryan dazu, der ein Jahr zuvor die Billigfluglinie gegründet hatte.Bild 10 von 14 1988 wurde O'Leary Direktor der Airline. Als Ryanair rote Zahlen schrieb, entdeckte er ungewöhnliche Sparmöglichkeiten. Er schaffte kostenlose Serviceleistungen wie Bordküche und ...Bild 11 von 14 ... Sitzplatzreservierungen ab. Außerdem nutzte er den Wettbewerb von Kleinflughäfen in Randregionen aus. Mit diesen Strategien schaffte er es, Ryanair zum einzigen profitablen Billigflieger Europas zu machen.Bild 12 von 14 Seit 2003 lebt O'Leary, der lange das Image als begehrtester Single Irlands pflegte, mit Frau und Sohn auf einem 250 Morgen großen Gut in der Nähe von Dublin. Auf die Frage, wie er es eigentlich finde, wenn man ihn als nett bezeichne, antwortete O'Leary im Interview einmal, ...Bild 13 von 14 ... es sei ihm egal. Oscar Wilde habe schon gesagt: Es gibt nichts schlimmeres, als dass man gar nicht über jemanden redet. "Also, solange es Werbung für Ryanair erzeugt, ist es mir egal." (Alle Fotos: ap, dpa, reuters)Bild 14 von 14
Einmal Spülen, macht 1 Euro!Kennen Sie Michael O'Leary?