Eine Magnetschwebebahn hat - anders als ein Eisenbahnzug - keine Räder und kein Getriebe. Stattdessen verfügt sie über ...Bild 1 von 47 ... ein elektromagnetisches Trag- und Antriebssystem. Das Fahrzeug kann bis zu 500 Stundenkilometer schnell werden. Die Bahn hat dabei ...Bild 2 von 47 ... keinen Kontakt zur Erde: Sie ...Bild 3 von 47 ... schwebt, weil sie von einem Magnetfeld gehalten, geführt und angetrieben wird. Im Gegensatz zu einer Eisenbahn ist der Antrieb auch nicht im Fahrzeug,Bild 4 von 47 ... sondern im Fahrweg eingebaut. Zu diesem Antrieb gehört ein starker Elektromagnet. Auch im Fahrweg gibt es ein Magnetfeld, das sich in Fahrtrichtung ...Bild 5 von 47 ... vorwärtsbewegt und den Transrapid mit sich zieht. Mit der Transrapidstrecke in München ...Bild 6 von 47 ... scheitern die letzten Pläne für ein Pilotprojekt der Magnetschwebetechnik in Deutschland. Die Strecke sollte 35 Kilometer lang werden und ...Bild 7 von 47 ... den Münchener Hauptbahnhof mit dem vor den Toren der Stadt gelegenen Flughafen verbinden. Die Trasse sollte vom Stadtzentrum in einem weiten Bogen über den Norden der Stadt ins Erdinger Moos verlaufen.Bild 8 von 47 Die Fahrzeit soll sich so von bisher gut 45 Minuten mit der S-Bahn auf zehn Minuten verkürzen.Bild 9 von 47 Das Prestigeprojekt in der Münchener Landeshauptstadt sollte im Gegensatz zur ...Bild 10 von 47 ... existierenden Teststrecke im Emsland zu weiten Teilen nicht über eine Strecke auf Betonstelzen fahren, sondern ...Bild 11 von 47 ... ebenerdig. Die Planungen sahen mehrere Tunnels ...Bild 12 von 47 ... in der dicht bebauten Innenstadt vor, die einen Großteil der ...Bild 13 von 47 ... nun weiter gestiegenen Baukosten verschlungen hätten.Bild 14 von 47 Der Transrapid schwebt anders als normale Züge auf einem elektromagnetischen Feld, das ihn ...Bild 15 von 47 ... vom Untergrund einige Zentimeter in die Höhe hebt. Auch der Antrieb ist elektromagnetisch. Durch den ...Bild 16 von 47 ... geringen Reibungswiderstand sind ...Bild 17 von 47 ... Geschwindigkeiten über 350 Kilometer pro Stunde möglich. Daran muss es wohl liegen, dass ...Bild 18 von 47 ... der Transrapid nicht nur technikbegeisterte Männer fasziniert. Politiker aller Parteien bewundern ...Bild 19 von 47 ... die elegant gestreckten, windschlüpfrigen Formen, an denen ...Bild 20 von 47 ... beinahe jeder Zweifel abzugleiten scheint. So viel deutsche Wertarbeit erfreut auch ...Bild 21 von 47 ... viele Gäste aus dem Ausland, wie hier im Jahr 1999 den indonesischen Verkehrsminister Giri Susenso. Aber auch auf...Bild 22 von 47 ... Messen, wie hier der Dortmunder "rail-tec" im Jahr 2005, zieht das Projekt Besucher magnetisch an. Sie kommen aus aller Welt, auch aus dem fernen ...Bild 23 von 47 .. China. Und wenn es um den Fortschritt geht ...Bild 24 von 47 ... überlässt der höfliche Gastgeber aus dem Finanzministerium gerne auch mal dem lieben Gast das Steuer. Und nach einer geschmeidigen ...Bild 25 von 47 ... Verkaufsberatung auf höchster Ebene ...Bild 26 von 47 ... ist die Kiste so gut wie verkauft.Bild 27 von 47 Bislang ist der von Siemens und ThyssenKrupp gebaute Magnetschwebezug nur in Schanghai im kommerziellen Einsatz und verbindet dort den internationalen Flughafen mit dem 30 Kilometer entfernten Geschäftsviertel Pudong.Bild 28 von 47 Die Regierung will nach ursprünglichen Plänen die Strecke um 32 Kilometer durch die Stadt erweitern, um den Inlandsflughafen anzubinden.Bild 29 von 47 Eine Verlängerung um weitere 200 Kilometer bis zum Touristenmagneten Hangzhou wird ebenfalls erwogen. Die chinesische Zentralregierung zögert allerdings seit Monaten mit einer Entscheidung.Bild 30 von 47 ... "Süß und gar nicht teuer" steht auf dem Kuchen, über den sich Bayerns WIrtschaftsminister Erwin Huber im Herbst 2007 freut. Im Bierzelt sieht der gemeine Bayer das anders ...Bild 31 von 47 ... und nimmt sehr volksnah an der öffentlichen Meinungsbildung teil.Bild 32 von 47 Aus vereinzelten Protesten besorgter Anwohner ...Bild 33 von 47 ... entwickelt sich breiter Widerstand in der Bevölkerung. Im Dezember 2007 legen Transrapid-Gegner dem Land mehr als 38.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gegen die Beteiligung Bayerns ...Bild 34 von 47 ... an der Finanzierung. Das Landesinnenministerium bezweifelt die Verfassungsmäßigkeit und legt den Volksbegehren-Antrag ...Bild 35 von 47 dem bayerischen Verfassungsgerichtshof zur Prüfung vor.Bild 36 von 47 Die Planungen in München sahen für die Strecke zuletzt Errichtungskosten von 1,85 Milliarden Euro vor. Gut die Hälfte davon ...Bild 37 von 47 entfallen auf den Bau der Strecke durch die Firmen Hochtief, Bilfinger Berger und Max Bögl. Der Rest ...Bild 38 von 47 ... entfiel etwa zu gleichen Teilen auf ThyssenKrupp und Siemens. Während Siemens die Steuerungs- und Elektrotechnik zu dem Prestigezug beisteuert, liefert ...Bild 39 von 47 ... ThyssenKrupp das Fahrgestell. Zum Scheitern führte nun eine Kostensteigerung der Baukosten auf bis zu 3,4 Milliarden Euro.Bild 40 von 47 Die Münchener Strecke war die letzte, die von zahlreichen Planungen in Deutschlang übrig geblieben ist.Bild 41 von 47 Ursprünglich sollte der für Langstrecken konzipierte Zug Berlin und Hamburg verbinden.Bild 42 von 47 1998 demonstrieren der Regierende Bürgermeister von Berlin Diepgen, Verkehrsminister Wissmann und Bahnchef Ludewig Zuversicht und versenken ein Transrapid-Modell im Grundstein des Berliner Hauptbahnhofs.Bild 43 von 47 Zu der Trasse nach Hamburg kam es aber ebensowenig wie zum erwogenen Einsatz im Rhein-Ruhr-Ballungsraum.Bild 44 von 47 Bislang fährt die Schwebebahn lediglich in Schanghai im kommerziellen Einsatz. ThyssenKrupp hatte gedroht, die komplette Technologie nach China zu verkaufen, sollte die Bahn in München nicht gebaut werden.Bild 45 von 47 Am 27. März 2008 muss Stoiber-Nachfolger Günther Beckstein den lang gehegten Traum vom reibungslosen Gleiten wohl für immer begraben. Damit ist der Transrapid wohl reif ...Bild 46 von 47 ...für das Museum.Bild 47 von 47