Wasser ist eines der kostbarsten Güter auf unserem Planeten.Bild 1 von 52 Wir brauchen es zum Trinken, ...Bild 2 von 52 ... Waschen, ...Bild 3 von 52 ... und für die Landwirtschaft.Bild 4 von 52 Auch in vielen Religionen und Glaubenslehren spielt Wasser eine zentrale Rolle.Bild 5 von 52 In der Antike war Wasser in der von Empedokles eingeführten und dann von Aristoteles vertretenen Vier-Elemente-Lehre neben Feuer, Luft und Erde eines der vier Grundelemente.Bild 6 von 52 Ebenso ist Wasser in der taoistischen Fünf-Elemente-Lehre neben Holz, Feuer, Erde und Metall vertreten.Bild 7 von 52 Die reinigende Kraft des Wassers wird nicht nur im Hinduismus beim rituellen Bad im Ganges beschworen.Bild 8 von 52 Im Islam gibt es rituelle Gebetswaschungen vor dem Betreten einer Moschee.Bild 9 von 52 Im Judentum hat das Ritualbad, die Mikwe, einen hohen Stellenwert.Bild 10 von 52 Und nicht zuletzt ist auch die christliche Taufe ohne Wasser kaum vorstellbar.Bild 11 von 52 Auch wenn die Herkunft des Wassers auf der Erde bis heute noch nicht befriedigend geklärt ist, ...Bild 12 von 52 ... ist Leben auf unserem blauen Planeten ohne H2O undenkbar.Bild 13 von 52 Denn Wasser gilt nicht nur als Entstehungsort des Lebens, es ist auch die Voraussetzung dafür, dass Leben Bestand hat.Bild 14 von 52 Ohne Wasser kann der Mensch maximal vier Tage überleben.Bild 15 von 52 Gründe genug für die Vereinten Nationen, jährlich am 22. März am "Weltwassertag" auf das kostbare Gut und seine Probleme aufmerksam zu machen.Bild 16 von 52 Denn die Erde ist im "Wasserstress". Der Wasserverbrauch ist in den vergangenen 100 Jahren weltweit drastisch angestiegen.Bild 17 von 52 Die UN warnt vor einer Wasserknappheit für 1,8 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2025.Bild 18 von 52 Bereits heute haben 1,1 Milliarden Menschen keinen Zugang zu ausreichend sauberem Wasser, mahnt die UN.Bild 19 von 52 Deshalb hatten die Vereinten Nationen "Sauberes Wasser für eine gesunde Welt" zum Thema des diesjährigen Weltwassertages gemacht.Bild 20 von 52 Zwar sind mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt.Bild 21 von 52 Doch von den insgesamt 1,4 Milliarden Kubikkilometern Wasser sind nur etwa 2,5 Prozent Süßwasser.Bild 22 von 52 Davon wiederum sind etwa zwei Drittel in Gletscher und als ständige Schneedecke oder Eis gebunden.Bild 23 von 52 Das Grundwasser unter der Erde macht weitere 30 Prozent aus. Hinzu kommen ein Prozent Bodenfeuchtigkeit, Grundeis, Dauerfrost und Sumpfwasser.Bild 24 von 52 Damit sind lediglich 0,3 Prozent der Süßwasservorräte und lediglich 0,0075 Prozent allen Wassers relativ leicht zugänglich.Bild 25 von 52 Rund 70 Prozent des weltweiten Trinkwassers aus den leicht zugänglichen Seen und Flüssen werden für die Landwirtschaft verwendet.Bild 26 von 52 Die meisten Länder im Nahen Osten und in Nordafrika sind von akuter Wasserknappheit betroffen.Bild 27 von 52 Auch in Ländern wie Mexiko, Südafrika und in großen Teilen Chinas und Indiens ist Wasserknappheit eine Realität.Bild 28 von 52 Ursache für Wasserknappheit ist nicht nur der steigende Verbrauch, ...Bild 29 von 52 ... sondern auch die globale Erwärmung. Umweltexperten sehen Millionenstädte wie London oder Shanghai ...Bild 30 von 52 ... wegen des Klimawandels nicht nur durch Hochwasser, sondern auch durch Wassermangel bedroht.Bild 31 von 52 In 21 der 33 größten Städte mit mehr als acht Millionen Einwohnern werde es langfristig zuwenig Trinkwasser geben, rechnen die Experten vor.Bild 32 von 52 Beispiel Shanghai: Weil der Klimawandel in Shanghai für einen sinkenden Grundwasserpegel sorgt, ...Bild 33 von 52 ... wird die Stadt künftig Meerwasser entsalzen und Süßwasser aus anderen Teilen Chinas kommen lassen müssen.Bild 34 von 52 Auch das spanische Umweltministerium hat bereits Alarm geschlagen. Spanien gehört zu den Ländern, die in ganz besonderem Maße unter der globalen Erwärmung leiden werden.Bild 35 von 52 Schätzungen zufolge wird bereits 2040 in Madrid die Temperatur im Sommer regelmäßig über 40 Grad liegen.Bild 36 von 52 Die ansteigende Hitze hat schon jetzt Folgen: Durch die ausbleibende Schneeschmelze werden bereits in diesem Jahr fast 300 Kubikhektometer Wasser fehlen - das ist doppelt so viel, wie Ende Januar in den spanischen Stauseen gespeichert war.Bild 37 von 52 Anders als beispielsweise Erdöl ist Trinkwasser jedoch nicht per se endlich.Bild 38 von 52 Mit Hilfe von Wasseraufbereitungsanlagen kann auch Salzwasser zu Süßwasser mutieren und die Wassertanks wieder auffüllen.Bild 39 von 52 Doch das ist teuer. Hier kommt die Wirtschaft ins Spiel. Bereits seit mehreren Jahren beschäftigen sich nicht nur Ökologen, sondern auch die Wirtschaft mit dem kühlen Nass.Bild 40 von 52 Der weltweite Wassermarkt hat ein Wachstum wie kaum eine andere Branche.Bild 41 von 52 Deshalb fordern immer mehr Experten, diesem kostbaren, weil knappen Gut einen Preis zu geben - analog zum Erdöl.Bild 42 von 52 Je mehr Wasser als Handelsware anerkannt wird, desto eher sind Unternehmen bereit, darin zu investieren, lautet die Argumentation.Bild 43 von 52 Kritiker bemängeln jedoch, dass bei einem rein wirtschaftlichen Kalkül jene am wenigsten berücksichtigt würden, die es am nötigsten haben.Bild 44 von 52 Welcher Konzern sei schon interessiert, kleine Dörfer in Entwicklungsländern an die Wasserversorgung anzuschließen? Unbestritten ist jedoch, dass man mit einer teuren Ressource sorgfältiger umgeht.Bild 45 von 52 Denn obwohl Trinkwasser immer knapper wird, bleiben viele Einsparmöglichkeiten - etwa im Konsumverhalten, in der Lebensmittelproduktion oder besonders in der Landwirtschaft - ungenutzt.Bild 46 von 52 Um einen Liter Coca-Cola zu produzieren, braucht man beispielsweise 2,6 Liter Wasser.Bild 47 von 52 Für die Produktion eines Brotes braucht man rund 1.000 Liter Wasser.Bild 48 von 52 Ein einziges Steak verschlingt gar bis zu 20.000 Liter.Bild 49 von 52 An den Börsen gibt es Wasser-Aktien zu kaufen. So setzen etwa Aktienfonds auf das blaue Gold.Bild 50 von 52 Sei es aus gemeinnützigen oder gewinnorientierten Gründen, bei einer Sache sind sich alle einig:Bild 51 von 52 Um die Leben spendende Ressource muss gekämpft werden - mit friedlichen Mitteln. (alle Bilder dpa, AP)Bild 52 von 52