Leben ist Werden ...Bild 1 von 32 ... und Vergehen.Bild 2 von 32 Phasen mit massivem Sterben von Arten gab es, seit es Leben auf der Erde gibt.Bild 3 von 32 Seit dem 17. Jahrhundert jedoch ist der Mensch maßgeblich für das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten verantwortlich.Bild 4 von 32 Immer mehr Tiere und Pflanzen müssen den derzeit rund sechs Milliarden Menschen auf der Erde weichen, ...Bild 5 von 32 ... denn keine andere Art gestaltet seinen Lebensraum so "deutlich" wie der Mensch.Bild 6 von 32 Das heißt Zerstörung, Veränderung und Übernutzung der Natur, des Lebensraumes von Tieren und Pflanzen.Bild 7 von 32 Der weltweite Boom von Biodiesel nimmt beispielsweise den Orang-Utans die Lebensgrundlage.Bild 8 von 32 Zum einen wird der Regenwald abgeholzt, um Palmölplantagen anzulegen.Bild 9 von 32 Zum anderen mögen die Tiere die Früchte der Ölpalme und sind somit direkte Konkurrenten der Plantagenbesitzer. Aus diesem Grund werden die Tiere oftmals einfach abgeschossen.Bild 10 von 32 Ebenso kann illegaler Handel zur Bedrohung und sogar zum Aussterben einer Art führen.Bild 11 von 32 Ist erst einmal eine Art ausgestorben, ist sie für immer verloren, wie beispielsweise der Auerochse, der auch Ur genannt wird.Bild 12 von 32 Das letzte bekannte Exemplar wurde 1627 von Wilderern im Wald von Jaktorw in Polen erlegt.Bild 13 von 32 Alle heute lebenden Hausrindrassen gehen auf den Auerochsen zurück. In den 1920er Jahren versuchten zwei Zoodirektoren, den Auerochsen aus Hausrindern zurückzuzüchten.Bild 14 von 32 Die Naturschutzorganisation World Wide Fund (WWF) geht davon aus, dass die derzeitige (Jahr 2007) Aussterberate von 3 bis 130 Arten um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt. Der Flussdelfin Baiji konnte auch nach intensiver Suche nicht entdeckt werden.Bild 15 von 32 Der Überfischung des Dorschs in der Ostsee beispielsweise muss schnell ein Riegel vorgeschoben werden, um die Bestände dieser Art zu schützen.Bild 16 von 32 Vor allem wirtschaftliche Interessen und finanzielle Aufwendungen machen den Schutz der Arten schwierig und langwierig, obwohl die Zeit beim Tier- und Artenschutz ein wichtiger Faktor ist.Bild 17 von 32 Auch die rasanten Klimaveränderung der letzten Jahrzehnte...Bild 18 von 32 ... und die Umweltverschmutzung sind Gründe für das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten.Bild 19 von 32 Zudem können so genannte Neutiere oder Neupflanzen, die vom Menschen bewusst oder unbewusst in neue Lebensräume gebracht werden...Bild 20 von 32 ... einheimische Tiere und Pflanzen soweit verdrängen, dass diese ihren ursprünglichen Lebensraum verlassen müssen.Bild 21 von 32 Im schlimmsten Fall finden die verdrängten Arten keinen neuen Lebensraum und sterben aus.Bild 22 von 32 Das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten bedeutet in jedem Fall ein Störung im sensiblen ökologischen Gleichgewicht.Bild 23 von 32 Meist löst das Verschwinden einer Art einen Dominoeffekt aus.Bild 24 von 32 Nur der Mensch kann das Artensterben beenden und damit die Biodiversität der Natur erhalten.Bild 25 von 32 Die wichtigste Maßnahme ist der Erhalt und der Schutz der Lebensräume der Arten.Bild 26 von 32 Wegen der vom Aussterben bedrohten Hufeisennase beispielsweise ist der Bau der Waldschlösschenbrücke im Dresdner Elbtal umstritten und zunächst gestoppt worden..Bild 27 von 32 Artenschutzstationen, wie beispielsweise die in Sachsenhagen (Kreis Schaumburg) versuchen zwar, abgewanderte und bedrohte Wildtiere, wie die Wildkatze, wieder anzusiedeln. Flächen- und Artenschutz allein reichen jedoch nicht aus.Bild 28 von 32 Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren, wie vor einem Jahr mit dem Bären Bruno, müssen reduziert, Menschen zum Thema Artenschutz aufgeklärt und tolerant werden.Bild 29 von 32 Ausgefallene Souvenirs, wie lebende Tiere oder seltene Pflanzen, müssen ein Tabu sein.Bild 30 von 32 Wer unbedingt exotische Naturheilmittel kaufen muss, sollte auf deren Herkunft und nicht nur auf die versprochene Wirkung achten.Bild 31 von 32 Wichtig ist, das Gleichgewicht zwischen "Aus der Natur nehmen und der Natur geben" herzustellen, das sog. Nachhaltigkeitsprinzip. Aus einem Wald bspw. darf nur soviel Holz genommen werden, wie nachwachsen kann. (Alle Bilder: dpa, wikipedia)Bild 32 von 32