Universalist und Weltenbürger: Alexander von Humboldt
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Nach ihm sind nicht nur ein Käfer, ...Bild 1 von 30 ... eine Pinguinart, ...Bild 2 von 30 ... oder ein Krater auf dem Mond (Humboldt-Meer) benannt, ...Bild 3 von 30 ... sondern auch ein Fluss (Humboldt-Fluss im Carlin Canyon, Nevada, USA) ...Bild 4 von 30 ... ein kalter Meeresstrom im Pazifik, ...Bild 5 von 30 ... ein Schiff, ...Bild 6 von 30 ... und eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Orten, Bergen, Gebirgen, Schulen, Universitäten und Stiftungen weltweit.Bild 7 von 30 Für die Zukunft ist sogar ein Humboldt-Forum im Zentrum von Berlin geplant.Bild 8 von 30 Die große Anzahl der nach Humboldt benannten Dinge lässt zu Recht auf das große Wissenschaftsspektrum des Naturwissenschaftlers schließen. (Friedrich Georg Weitsch 1806: Alexander von Humboldt)Bild 9 von 30 Er gilt bis heute als prominenter Vertreter der Aufklärung. (Gedenktafel für den ehemaligen Standort des Geburtshauses von Alexander von Humboldt in Berlin-Mitte)Bild 10 von 30 Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt gilt als letzter Universalgelehrter in der Geschichte, ... (Gemälde von Adolph Müller, 1797: Schiller, Wilhelm und Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe in Jena)Bild 11 von 30 ... obwohl seine schulischen Leistungen als Kind eher durchschnittlich waren. Ein Grund dafür könnte gewesen sein, dass auf "Schloss Langweil" (Schloss Tegel in Berlin) ein ständiger Lernzwang herrschte.Bild 12 von 30 Der Wissensdrang des Forschers im Erwachsenenalter schien dagegen ungezügelt zu sein und kannte keine Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen.Bild 13 von 30 Er interessierte sich genauso für Bergbau, Mineralogie und Höhlenforschung wie für Botanik, Geografie, Meteorologie und machte nicht einmal beim Blick in die Sterne halt.Bild 14 von 30 Alexander von Humboldt war bei seinem Drang nach Erkenntnis immer darauf bedacht, Gesamtzusammenhänge zu verstehen.Bild 15 von 30 Er scheute auf seinen Expeditionen weder körperliche Strapazen noch Gefahren. (Gemälde von Friedrich Georg Weitsch 1810: Alexander von Humboldt und Aime Bonpland am Fuß des Vulkans Chimborazo)Bild 16 von 30 Auf seiner Südamerika-Reise, auf die er sich drei Jahre vorbereitete und die fünf Jahre dauerte, durchquerte er ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen den südamerikanischen Urwald ...Bild 17 von 30 ... und erforschte den Orinoko, einen der längsten Flüsse Südamerikas.Bild 18 von 30 Auf dieser Reise sammelt er 60.000 verschiedene Proben, davon 3600 unbekannte Arten, die er mit nach Europa brachte, um sie hier akribisch zu ordnen und zu dokumentieren.Bild 19 von 30 Unerschrocken verfolgte Humboldt die Devise "Selbst erleben, selbst erleiden" und machte dementsprechend Selbstversuche beispielsweise mit den elektrischen Abwehrmechanismen der Zitteraale ...Bild 20 von 30 ... und dem Gift mit dem Namen Curare. Er trank das Pfeilgift und wollte so beweisen, dass es nur im direkten Kontakt mit Blut wirkt. Er überlebte.Bild 21 von 30 Alexander von Humboldt bestieg 1802 den rund 6000 Meter hohen Vulkan Chimborazo in Ecuador. Ohne Sauerstoffflasche und Trekkingausrüstung schaffte er es fast bis zum Gipfel und musste an einer Felsenschlucht umkehren.Bild 22 von 30 Noch im Alter von 60 Jahren folgte Alexander von Humboldt einer Einladung und brach zu einer Reise mit der Pferdekutsche nach Russland auf. Er sah sogar die chinesische Mauer.Bild 23 von 30 Sein jahrelang gesammeltes Wissen veröffentlichte er in seinem Lebenswerk "Kosmos - eine physische Weltbeschreibung". Bis 1862 erschienen davon fünf Bände.Bild 24 von 30 Obwohl Humboldt Zeit seines Lebens keine wirklich große Entdeckung gemacht hatte, gilt er vor allem wegen seiner humanistischen Einstellungen als herausragender Naturforscher.Bild 25 von 30 Durch seine aufgeschlossene Art und seine hervorragenden Erzählerqualitäten schaffte er es, die Menschen in seinen Bann zu ziehen und war deshalb überall auf der Welt zu Hause.Bild 26 von 30 Er wendete sich gegen Kolonialherrschaft, Sklaverei und Klassenunterschiede und wird heute von Wissenschaftlern als Humanist bezeichnet, der seiner Zeit weit voraus war.Bild 27 von 30 Schon zu Lebzeiten genoss Humboldt großes Ansehen und einen guten Ruf. Seine Vorträge waren auch außerhalb von Hof und Akademie begehrt und gut besucht. (Gemälde von Henry William Pickersgill)Bild 28 von 30 Über das Privatleben des Wissenschaftlers ist jedoch wenig bekannt. Er blieb bis zu seinem Tod unverheiratet und kinderlos. (Daguerrotypie von Alexander von Humboldt 1847)Bild 29 von 30 Alexander von Humboldt starb am 6. Mai 1859 in Berlin im Alter von 89 Jahren. Sein gesamtes Hab und Gut vermachte er laut Testament seinem Diener. (Julius Schrader 1859: Alexander von Humboldt) (Alle nicht gekennzeichneten Bilder: AP, dpa)Bild 30 von 30
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