Der Begründer der Evolutionstheorie: Charles Darwin
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Der Mensch stammt vom Affen ab ...Bild 1 von 34 ... und nur die Arten überleben, die sich der Umwelt am besten anpassen, lautet die stark verkürzte Darstellung der Evolutionstheorie ...Bild 2 von 34 ... des britischen Naturforschers Charles Robert Darwin (1809 - 1882), ...Bild 3 von 34 ... die er 1859 in seinem Werk "Die Entstehung der Arten" veröffentlichte und damit die Sicht auf die Welt grundlegend veränderte.Bild 4 von 34 Darwin selbst hatte nie behauptet, dass der Mensch direkt vom Affen abstammt. Er konnte vielmehr beweisen, dass die Verwandtschaft zwischen Menschen und Affen in gemeinsamen Vorfahren zu suchen ist.Bild 5 von 34 Dieser Ansatz ist bis heute Grundlage der modernen Evolutionstheorie und machte Darwin zu einem der bedeutendsten Naturwissenschaftler aller Zeiten.Bild 6 von 34 Zur Naturwissenschaft kam Darwin, der am 12. Februar 1809 geboren wurde, erst über Umwege, obwohl er sich schon als Junge für Pflanzen und Tiere interessierte. (Darwin 1816)Bild 7 von 34 Auf Geheiß seines Vaters wurde Darwin nach seinem Schulbesuch zum Medizinstudium in Edinburgh gezwungen. (Altstadt heute)Bild 8 von 34 Wegen seiner Abneigung gegen das Sezieren und ... (Die Anatomie des Dr. Tulp, Rembrandt 1632)Bild 9 von 34 ... die grausamen Zustände beim Operieren zur damaligen Zeit, denn die Narkose war noch nicht erfunden, brach er sein Studium 1827 ab. (Amputationswerkzeuge aus dem 19. Jahrhundert, idw)Bild 10 von 34 Darwin wurde daraufhin von seinem Vater für ein Theologiestudium in Cambridge eingeschrieben. Er hoffte, Charles würde einmal Pfarrer werden.Bild 11 von 34 Der junge Darwin studierte nur halbherzig, denn seine Begeisterung für Biologie und Geologie überwogen. Noch während des Studiums knüpfte er Kontakte zu einflussreichen Naturwissenschaftlern und ...Bild 12 von 34 ... wurde daraufhin zu einer mehrjährigen Expedition unter Leitung von Robert FitzRoy (1805-1865) auf dem legendären Forschungsschiff "Beagle" eingeladen.Bild 13 von 34 Darwin brach am 27. Dezember 1831 zur Vermessungsreise auf. Die eigentlichen Ziele der Expedition waren Patagonien und Feuerland. Außerdem sollten die Küsten Chiles und Perus vermessen werden.Bild 14 von 34 Die prägende Weltreise des Forschers führte über die Kapverden, Bahia, Rio de Janeiro nach Montevideo und weiter nach Chile, Peru und zu den Galapagosinseln. Sie dauerte fast fünf Jahre.Bild 15 von 34 Indianer auf Feuerland, Fossilienfunde in Patagonien und Beobachtungen der Flora und Fauna auf den Galapagosinseln waren wegweisend für die späteren wissenschaftlichen Arbeiten Darwins.Bild 16 von 34 Der Naturwissenschaftler archivierte die Fundstücke seiner Weltreise vorbildlich, so dass Forscher bis heute darauf zurückgreifen können. (Atlantischer Passatstaub vom 10. März 1834)Bild 17 von 34 Nach seiner Rückkehr am 2. Oktober 1836 arbeitete er ohne Rast weiter, um alle Fundstücke zu analysieren und seine Beobachtungen auszuwerten. 1839 erschien sein erstes Buch, ein Reisebericht über die Expedition. (Darwins Arbeitszimmer)Bild 18 von 34 Weitere Veröffentlichungen zur Artentheorie folgten und machten den Forscher zu einem anerkannten Naturwissenschaftler.Bild 19 von 34 Trotzdem zögerte Darwin bis 1859 damit, das geheime Manuskript seiner Theorie zu veröffentlichen. Er fürchtete, sich mit der Kirche anzulegen.Bild 20 von 34 Erst die Veröffentlichungen des weniger bekannten Naturforschers Alfred Russel Wallace 1858 ("Essay über das Gesetz, welches die Entstehung neuer Arten reguliert hat") zeigten Darwin,...Bild 21 von 34 ... dass die Zeit reif war für die Veröffentlichungen seiner Evolutionstheorie. ("Über die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion")Bild 22 von 34 Das Buch, das ab 1859 in rascher Folge in mehreren Auflagen erschien, war stets nach wenigen Tagen vergriffen. Es läutete einen Wendepunkt in der Biologie ein, der von den Biologen des 19. Jahrhunderts geradezu erwartet worden war.Bild 23 von 34 Das Werk "Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Auswahl" sollte den größten Wirbel auslösen.Bild 24 von 34 Denn hier beschrieb Darwin die Verwandtschaft des Menschen mit dem Affen.Bild 25 von 34 Das rief scharfe Kritiker auf den Plan, denn mit seiner Theorie stellte Darwin die gesamte Schöpfungsgeschichte der Kirche in Frage.Bild 26 von 34 Das allerdings war nicht Darwins Absicht. Er wollte lediglich als Wissenschaftler der Herkunft von Pflanzen- und Tierarten auf die Spur kommen. (Darwin-Tauben)Bild 27 von 34 Konservative Wissenschaftler, vor allem biologisch ungebildete Theologen und Philosophen, überschütteten Darwin mit Hohn und Spott.Bild 28 von 34 Bis heute wird außerhalb der Naturwissenschaften die Theorien Darwins vor allem innerhalb des so genannten "Bible-belt" der USA in Frage gestellt. (Markierte Region: evangelikaler Protestantismus gehört hier zum integralen Bestandteil der Kultur)Bild 29 von 34 Innerhalb der Wissenschaften sind die Diskussionen um Darwins Theorien im Wesentlichen abgeschlossen...Bild 30 von 34 ... und können unter anderem durch die moderne Evolutionsgenetik weitgehend bestätigt werden.Bild 31 von 34 Darwin starb am 19. April 1882 im Alter von 73 Jahren nach einer langen, schweren Krankheit. (Darwins Notizbuch)Bild 32 von 34 Er wurde wegen seiner großen Verdienste für die Wissenschaft am 26. April 1882 in der Westminster Abbey in London mit einem Staatsbegräbnis bestattet.Bild 33 von 34 Alljährlich wird der britische Naturforscher am Internationalen Darwin-Tag geehrt, der an seinem Geburtstag, dem 12. Februar, begangen wird. (Bilder: AP, dpa, wikipedia)Bild 34 von 34