Im Juni 2007 kam die Erfolgsmeldung: Ägyptische Archäologen schafften es, eine Mumie als die Herrscherin Hatschepsut zu identifizieren.Bild 1 von 16 Die Arbeit war ein reiner DNA-Krimi und machte das Zusammensetzen verschiedener archäologischer Puzzle-Teile notwendig.Bild 2 von 16 Nur mit modernster Gentechnik und dem Einsatz eines Computertomografen konnten die Archäologen die Mumie als Pharaonin Hatschepsut identifizieren.Bild 3 von 16 Die Mumie der Königin war bereits 1903 in einer nicht sehr bedeutenden Grabkammer im Tal der Könige gefunden, aber damals nicht erkannt worden.Bild 4 von 16 Der britische Archäologe Howard Carter fand damals zwei Mumien.Bild 5 von 16 Eine davon - es war, wie man heute weiß, die Krankenpflegerin von Hatschepsut, Sittre-In - ließ er ins Ägyptische Museum nach Kairo bringen und untersuchen. Die andere ließ er einfach zurück.Bild 6 von 16 Auf die Mumie der Hatschepsut kamen ägyptische Archäologen bei einer erneuten Suche nach Hatschepsut im Altertums-Museums in Kairo. (Hatschepsut-Tempel)Bild 7 von 16 Das einzige, was die Wissenschaftler von Hatschepsut bereits identifiziert hatten, war ein Zahn der Pharaonin, der in einem prächtigen Tempel in einer Holzkiste gefunden worden war...Bild 8 von 16 und Organe der Pharaonin, die in Krügen als Grabbeigaben gedient hatten. (Symbolbild)Bild 9 von 16 Der Backenzahn passe laut Computertomografie eindeutig in die Zahnlücke der Mumie. Auch die genetischen Vergleiche ergaben eine Übereinstimmung, erklärte Zahi Hawas, Chef der ägyptischen Altertümer-Verwaltung auf einer Pressekonferenz.Bild 10 von 16 In Kairo wurde die Identifizierung der Mumie als "archäologischer Erfolg" gefeiert.Bild 11 von 16 Der Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin, Prof. Dietrich Wildung appellierte allerdings an alle Wissenschaftler, alte DNA-Proben mit "allergrößter Skepsis" zu betrachten.Bild 12 von 16 Die altägyptische Königin Hatschepsut regierte nach dem Tod ihres Gatten Thutmosis II. einige Jahre um 1500 v. Chr.. Ihr Name bedeutete soviel wie: "Die erste der vornehmen Damen, die Amun umarmt."Bild 13 von 16 Hatschepsut gilt als bedeutende Herrscherin im Alten Ägypten. Sie gebar zwei Töchter, von denen nur eine namentliche Erwähnung findet. Es wird vermutet, dass die andere sehr früh verstarb.Bild 14 von 16 Bis zum Tod ihres Mannes war Hatschepsut nur eine Regentin. Danach übernahm sie mit allen Attributen eines Pharaos (künstlicher Zeremonialbart) das Großreich, dessen Blütezeit sie aktiv mitgestaltete.Bild 15 von 16 Hatschepsuts Herrschaft endete mit ihren natürlichen Tod. Die Pharaonin starb entweder an Krebs oder an Diabetes. Weshalb die Mumie in der unscheinbaren Grabkammer lag, konnten die Experten bisher nicht klären. (Alle Bilder: dpa/wikipedia)Bild 16 von 16