Kaum einem Himmelskörper wird so viel Macht über die Menschen zugeschrieben wie dem Mond.Bild 1 von 24 Viele Menschen klagen bei Vollmond über Schlaflosigkeit, und auf den Polizeirevieren häufen sich die Anrufe der "Mondsüchtigen".Bild 2 von 24 Je nach Fülle des Erdtrabanten schlagen die von seiner besonderen Kraft Überzeugten Holz ...Bild 3 von 24 ... oder greifen zur Haarschere.Bild 4 von 24 Die Zahl der Geburten, so behauptet der Volksmund, steigt bei vollem Mond an.Bild 5 von 24 Experten sagen jedoch: "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Vollmond und der Geburtenrate."Bild 6 von 24 Studien im In- und Ausland hätten einen Einfluss des Vollmondes auf menschliches Verhalten widerlegt.Bild 7 von 24 In nahezu allen alten Kulturvölkern spielte der Mond im magischen und im bildhaft-religiösen Denken eine bedeutende Rolle.Bild 8 von 24 Entscheidend ist dabei wohl, dass der Erdtrabant aufgrund seiner ständig wechselnden Gestalt fast zu leben scheint.Bild 9 von 24 Darüber hinaus wurde der Mond zu einem wichtigen Faktor in der Zeitmessung und Zeitrechnung.Bild 10 von 24 Da er selbst "vergeht" und "wächst", betrachtete man den Mond bereits sehr früh als das höchste Symbol für Fruchtbarkeit, Wachstum und Gedeihen.Bild 11 von 24 Sein Einfluss auf den weiblichen Organismus, auf Ebbe und Flut verschaffte ihm Ansehen und Respekt.Bild 12 von 24 Und das, obwohl der Mond deutlich kleiner ist als die Erde. Er hat nur 1/81 ihrer Masse und ein Sechstel ihrer Schwerkraft.Bild 13 von 24 | Foto: picture-alliance/ dpaEin 80 Kilogramm schwerer Astronaut wiegt auf dem Erdtrabanten nur rund 13 Kilogramm (im Bild Harrison Schmitt, der 1972 als letzter Mensch den Mond betrat).Bild 14 von 24 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDer Mond umkreist die Erde in etwa 384.000 Kilometern Entfernung. Ein Funkspruch über diese Strecke ist rund 1,3 Sekunden unterwegs.Bild 15 von 24 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebGezeiten gibt es durch den Mond nicht nur auf den Ozeanen, sondern auch an Land. Die auf flüssigem Magma schwimmenden Kontinente heben und senken sich durch die Schwerkraft des Mondes täglich zweimal um etwa 30 Zentimeter. Ergänzt durch die Schwerkraft der Sonne beträgt dieser Tidenhub sogar bis zu einem halben Meter.Bild 16 von 24 Der vom Mond erzeugte Flutberg der Weltenmeere bremst die Erdrotation. In einer Million Jahren wird der Tag dadurch um 16 Sekunden länger. So dauerte ein Tag vor 400 Millionen Jahren nur 22 Stunden und das Jahr hatte 400 Tage.Bild 17 von 24 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebDie Abbremsung der Erdrotation treibt den Mond von der Erde weg. Weil er den Drehimpuls von der Erde übernimmt, entfernt sich der Mond jedes Jahr um rund vier Zentimeter von uns. In einer Million Jahren wird er dadurch 40 Kilometer weiter von der Erde entfernt sein.Bild 18 von 24 | Foto: picture-alliance/ dpaDurch einen kosmischen Zufall erscheinen Mond- und Sonnenscheibe am Himmel gleich groß. Dadurch kann der Mond die Sonnenscheibe bei einer Sonnenfinsternis genau verdecken.Bild 19 von 24 | Foto: picture-alliance/ dpaDer Mann im Mond ist in anderen Kulturen als Kaninchen, Frau mit Spinnrad oder Kinderpaar mit Wassereimern bekannt. Denn je nach geografischer Breite auf der Erde erscheint die Mondscheibe gegen die uns vertraute Ansicht verdreht.Bild 20 von 24 | Foto: picture-alliance/ dpaDer Mondregeln gibt es viele, doch bei alten wie bei neueren ist eine gute Portion Aberglaube mit im Spiel.Bild 21 von 24 Die bäuerliche Bevölkerung ging einst davon aus, dass Pflanzen besser wuchsen, wenn sie in bestimmten Mondphasen ausgesät oder gepflanzt wurden.Bild 22 von 24 Tatsächlich gilt der Mond als wetterwendisch.Bild 23 von 24 Und so besagt eine der verbreitetsten Wetterregeln: "Seht ihr den Neumond hell und rein, so wird gutes Wetter sein. Ist aber selbiger sehr rot, so ist er viel Windes Brot. Ist er dann bleich, so glaube frei, dass nasse Zeit dahinter sei."Bild 24 von 24