Zeugen der Urzeit: Krokodile, Alligatoren und Gaviale
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Krokodile sind faszinierende Meister der Tarnung. Die Raubtiere sind kaum sichtbar, wenn sie auf der Lauer liegen ...Bild 1 von 37 | Foto: REUTERS... nur die Augen und ein Paar Nasenlöcher zeugen von ihrer Gegenwart.Bild 2 von 37 | Foto: REUTERSDie Panzerechsen bevölkern seit mehr als 200 Millionen Jahren unseren Planeten - lebende Zeugen einer uralten Epoche.Bild 3 von 37 Manche Exemplare sollen bis zu zehn Meter lang werden. In der Regel erreichen ausgewachsene Tiere jedoch nur eine Länge von vier bis sieben Metern und werden bis zu einer Tonne schwer.Bild 4 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSEs gibt 23 Krokodilgattungen, von denen für den Laien drei Unterfamilien verhältnismäßig leicht auseinanderzuhalten sind. Diese haben nämlich sehr charakteristische Schädelformen: Alligatoren, "Echte Krokodile" und Gaviale.Bild 5 von 37 | Foto: REUTERSDie Alligatoren haben einen breites, rundes Maul.Bild 6 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie "Echten Krokodile" zeichnen sich durch ein Maul aus, das keilförmig zuläuft. Zudem sind sie daran zu erkennen, dass der vierte Unterkieferzahn auch bei geschlossenem Maul sichtbar ist.Bild 7 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSDie Gaviale nutzen ihr sehr langes und schmales Maul ...Bild 8 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESS... zum Jagen von Fischen, ihrer Hauptnahrung.Bild 9 von 37 | Foto: REUTERSAlle Krokodile besitzen einen Panzer aus verknöcherten Hornplatten, der sie den Echsen sehr ähnlich sehen lässt.Bild 10 von 37 | Foto: REUTERSEchsen sind allerdings nur entfernte Verwandte.Bild 11 von 37 | Foto: picture-alliance/ dpaDie wechselwarmen Reptilientiere fühlen sich überall dort wohl, wo die Durchschnittstemperatur nicht unter 15 Grad Celsius sinkt – lediglich Alligatoren vertragen es auch ein paar Grad kühler.Bild 12 von 37 | Foto: REUTERSKrokodile sind wahre Hungerkünstler: Bis zu 12 Monate können manche ohne Nahrung auskommen, ...Bild 13 von 37 | Foto: REUTERS... dann allerdings schlagen sie erbarmungslos zu. Die Opfer werden blitzschnell mit den Zähnen gepackt, ...Bild 14 von 37 | Foto: REUTERS... und durch schnelle Körperdrehungen unter Wasser gezwungen.Bild 15 von 37 | Foto: REUTERSDie Raubtiere verlassen das Wasser nur aus zwei Gründen: zum Sonnen und zur Eiablage.Bild 16 von 37 | Foto: REUTERSKrokodilweibchen sind rund 40 Jahre lang fortpflanzungsfähig, bei der Eiablage legen sie zwischen 20 und 80 Eier in Sandgruben oder Nesthügeln aus Laub.Bild 17 von 37 Wenn die kleinen Krokodile nach 60 bis 100 Tagen schlüpfbereit sind, machen sie sich durch Piepslaute bemerkbar und befreien sich aus der Schale – manchmal muss die Mutter nachhelfen.Bild 18 von 37 | Foto: REUTERSWährend der Brutzeit bewachen die Krokodileltern das Gelege, ausgebrütet werden die Eier aber entweder durch die Sonne oder die Wärme in den Nesthaufen.Bild 19 von 37 | Foto: REUTERSKrokodile haben keine Geschlechtschromosomen, deswegen hängt es von der Bruttemperatur ab, ob sich Weibchen oder Männchen entwickeln. Temperaturen von 28-31 Grad Celsius führen eher zu Weibchen, von 31-34 Grad eher zu Männchen.Bild 20 von 37 | Foto: REUTERSNach dem Schlüpfen sind die bis zu 30 Zentimeter großen Mini-Krokodile auf sich alleine gestellt: Für Nahrung in Form von Würmern, Krebsen oder Käfern müssen sie selbst sorgen.Bild 21 von 37 Die Jungtiere haben viele natürliche Feinde: Greifvögel, Säugetiere und Raubfische. Nur wenige von ihnen haben eine Überlebenschance – neun von zehn erleben das Erwachsenenalter nicht.Bild 22 von 37 Auch vor ihren eigenen Artgenossen müssen sich die jungen Krokodile in Acht nehmen. Da ein bestimmter Lebensraum jeweils nur eine begrenzte Anzahl von Krokodilen ernähren kann, ...Bild 23 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESS... werden schwächere, jüngere Exemplare von den Alten vertrieben oder gar gefressen.Bild 24 von 37 Nur vor den eigenen Eltern sind die Kleinen sicher: Dank eines sehr feinen Geruchssinnes erkennen Krokodile ihre eigenen Nachkommen und verschonen sie.Bild 25 von 37 | Foto: picture-alliance/ dpaWenn Krokodile das Erwachsenenalter erreichen, haben sie keine natürlichen Feinde mehr. Ihre größte Bedrohung ist, wie bei vielen anderen Tieren, der Mensch.Bild 26 von 37 | Foto: REUTERSRücksichtslos wurden die Schuppentiere lange Zeit zur Fleisch- oder Ledergewinnung gejagt, einige Gattungen wie der Mississippi-Alligator und das Nilkrokodil waren sogar vom Aussterben bedroht.Bild 27 von 37 Wildlebende Krokodile stehen heute unter Artenschutz. Sie dürfen weder gejagt noch gefangen werden.Bild 28 von 37 | Foto: REUTERSFür die kommerzielle Nutzung werden die Tiere in Krokodilfarmen aufgezogen.Bild 29 von 37 In unseren heimischen Zoos ist es möglich, ...Bild 30 von 37 ... die geschickten Jäger gefahrlos zu beobachten.Bild 31 von 37 | Foto: REUTERSIn der Freien Wildbahn können sie uns allerdings gefährlich werden.Bild 32 von 37 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebIn Australien sterben jedes Jahr durchschnittlich zwei Menschen durch Angriffe von Salzwasserkrokodilen.Bild 33 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSIn den meisten Fällen jedoch liegt es an der Leichtsinnigkeit oder Achtlosigkeit der Opfer, die die Warnungen ignorieren, ...Bild 34 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESS... und weniger an der besonderen Aggressivität der Tiere.Bild 35 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSKrokodile sollte man - wie alle Raubtiere - lieber aus der Distanz beobachten.Bild 36 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESSNur dann kann man sich gefahrlos von den Panzerechsen faszinieren lassen.Bild 37 von 37 | Foto: ASSOCIATED PRESS
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