"Rauchen kann tödlich sein": Für rund eine Milliarde Menschen weltweit wird dieser Warnhinweis auf Zigarettenpäckchen in diesem Jahrhundert wohl zur Gewissheit werden.Bild 1 von 21 "140.000 Menschen sterben hierzulande jährlich an den Auswirkungen des Tabakkonsums - das sind mehr Todesfälle als durch Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammen", sagt die Deutsche Krebshilfe.Bild 2 von 21 Im Vergleich zu Nichtrauchern verlieren Raucher bis zu 25 Jahre ihrer Lebenserwartung.Bild 3 von 21 Die Deutsche Krebshilfe schlägt nun vor, Raucher auch durch abschreckende Bilder auf Zigarettenschachteln vor den lebensbedrohlichen Folgen ihrer Sucht zu warnen.Bild 4 von 21 Ein Verfahren, das in anderen Ländern - wie beispielsweise in Thailand - bereits praktiziert wird.Bild 5 von 21 Auch die EU hatte 2004 eine große Kampagne vorgestellt, um Raucherschäden drastischer vor Augen zu führen.Bild 6 von 21 60 Prozent der Raucher seien grundsätzlich bereit, das Rauchen aufzugeben, sagt Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski.Bild 7 von 21 Und tatsächlich: Raucher lassen sich durch Warnhinweise auf der Zigarettenpackung beeinflussen.Bild 8 von 21 Je auffälliger und drastischer die Hinweise, desto größer ist ihr Erfolg, ergab eine vierjährige Studie mit 15.000 Rauchern in vier Ländern.Bild 9 von 21 Am meisten schrecken Fotos von wuchernden Lungentumoren und einem von Krebs gezeichneten Mund ab, ermittelte das internationale Forscherteam an der Universität Waterloo/Kanada.Bild 10 von 21 Der Zigarettenrauch enthält neben anderen schädlichen Giftstoffen Nikotin, Teer, Kohlenmonoxid, Schwefelsäure, Blei, Nickel, Zink und Arsen. Nikotin ist der Hauptwirkstoff des Zigarettenrauchs und eines der stärksten Gifte: 30 bis 50 Milligramm sind bereits tödlich.Bild 11 von 21 Die Schäden durch das Rauchen sind vielfältig: Krebs in verschiedenene Ausprägungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Knochenschwund, Lungenblähung, chronische Bronchitis.Bild 12 von 21 Weit verbreitet: das Raucherbein. Durch Gefäßverengungen der Arterien wird das Bein nicht mehr ausreichend durchblutet, das Gewebe stirbt ab. Jährlich werden in Deutschland rund 10.000 Raucherbeine amputiert.Bild 13 von 21 Nichtraucherlunge und Raucherlunge. Der Teer, ein zähflüssiges schwarzbraunes Kohlenwasserstoffgemisch, das als Rückstand bei der Verbrennung von Tabak entsteht, lagert sich kontinuierlich in der Lunge ab. Die Lungenfunktion wird zunehmend eingeschränkt.Bild 14 von 21 Ob das Rauchen Auslöser von Prostatakrebs sein kann (im Bild ein Prostata-Modell) , ist umstritten. Eine US-Studie mit 450.000 Männern ergab allerdings, dass die Todesrate von rauchenden Prostatapatienten deutlich höher ist.Bild 15 von 21 Rauchen kann zudem zu Impotenz führen. Unter den impotenten Männern befinden sich doppelt so viele Raucher wie Nichtraucher.Bild 16 von 21 Die Haut von Rauchern altert schneller. Im Bild ein weiterer Abschreckungs-Versuch: Mittels Computer-Simulation wird der Hautalterungsprozess einer Raucherin (r) und einer Nichtraucherin (M) dargestellt.Bild 17 von 21 Rauchen schädigt auch Niere und Leber ...Bild 18 von 21 ... erhöht das Risiko, an Alzheimer zu erkranken ...Bild 19 von 21 ... und verursacht Schäden an der Netzhaut, die bis zur völligen Erblindung führen können.Bild 20 von 21 Viele Schäden, die beim Rauchen entstehen, sind unumkehrbar. Darum ist noch besser als aufzuhören: gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen.Bild 21 von 21