Die Sand-Wolfsspinne (Arctosa cinerea) war die "Spinne des Jahres 2007". Mit fast 20 mm Körperlänge ist sie eine der größten einheimischen Spinnen. Wie alle Wolfsspinnen webt sie keine Netze, sondern geht mithilfe ihrer Augen auf die Jagd.Bild 1 von 20 Eine Kugelspinne sitzt in ihrem Netz und wartet in der Nacht auf Beute. Die braune Spinne wird 2-5 mm lang. Zu erkennen ist sie an der hellbraunen Färbung und einem braunen Längsstreifen in der Körpermitte.Bild 2 von 20 Die Rindenspringspinne fühlt sich auf Baumstämmen und anderem Holzuntergrund wohl. Mit einer Länge von bis zu 1 cm ist sie eine der größten einheimischen Springspinnen.Bild 3 von 20 Ein Weibchen der "Veränderlichen Krabbenspinne" (Misumena vatia) saugt eine Biene aus. Die bis zu 11 mm große Spinne kann chamäleonartig die Farbe wechseln und ist in ganz Europa verbreitet.Bild 4 von 20 Eine Kreuzspinne wickelt eine Biene mit Spinnfäden zu einem festen Paket zusammen. Die Spinne spritzt Verdauungssäfte in die Beute, woraufhin sich deren Fleisch auflöst. Dann muss die Spinne den Nahrungsbrei nur noch aufsaugen.Bild 5 von 20 Die Fäden von Seidenspinnen wie der afrikanischen Nephila clavipes sind für Wissenschaftler von großem Interesse. Sie dienen als Modell für die Entwicklung neuer, strapazierfähiger Kunststoffe.Bild 6 von 20 Eine Vierfleckige Kreuzspinne lauert auf Beute. Ihr Netz spinnt sie maximal 1 m über dem Boden. Darin fängt sie vor allem Grashüpfer und Heuschrecken.Bild 7 von 20 Die aus dem Mittelmeerraum stammende Wespenspinne hat sich mittlerweile bis in die norddeutsche Tiefebene verbreitet. Bei den Wespenspinnen ist es üblich, dass das Männchen nach der Paarung vor Erschöpfung stirbt.Bild 8 von 20 Die Zebraspringspinne (Salticus scenicus) war die "Spinne des Jahres 2005". Die 4 bis 7 mm großen Tiere kommen überall in Deutschland vor und erbeuten als nützliche Räuber Fliegen, Käfer und Stechmücken.Bild 9 von 20 Äußerst selten kommt diese Seespinne in den Gewässern der Ostsee vor. Obwohl ihre Form an eine Spinne erinnert, zählt sie zu den Krabben. Die Tiere werden etwa 25 cm groß.Bild 10 von 20 Eine Vogelspinne spritzt ihr Gift in eine Maus. Innerhalb weniger Sekunden ist das Opfer tot. Vogelspinnen können vom Ende eines Beins bis zum gegenüberliegenden 30 cm lang werden.Bild 11 von 20 Morgentau macht Spinnennetze sichtbar. Die hauchdünnen Fäden sind nur ein paar tausendstel Millimeter dick.Bild 12 von 20 Eine Wegwespe erbeutet eine Spinne. Sie schleppt ihr Opfer ins Nest, um damit den Wespennachwuchs zu ernähren.Bild 13 von 20 Die Grüne Huschspinne ist leuchtend grasgrün gefärbt und auf Blättern nur schwer sichtbar. Die Männchen erkennt man an ihrem gelb-rot längsgestreiften Hinterleib. Die Grüne Huschspinne war Spinne des Jahres 2004.Bild 14 von 20 Keine "echte" Spinne ist die Asselspinne. Denn sie gehört eigentlich zu den Kieferklauenträgern. Das bis zu 9 cm große Tier lebt auf dem Meeresboden und ernährt sich unter anderem von Korallen.Bild 15 von 20 In Kambodscha gelten Spinnen als Delikatesse. Frittiert werden die Tiere als Snacks für unterwegs auf der Straße verkauft.Bild 16 von 20 Die Zitterspinne, hellgrau-beige mit bis zu 5 cm langen, dünnen Beinen, sitzt in fast jedem Haus - meist unter der Zimmerdecke. Sie wurde 2003 zur "Spinne des Jahres" gewählt.Bild 17 von 20 Hier die Zitterspinne unter einem Mikroskop.Bild 18 von 20 Dies ist das Bein einer Springspinne, Evarcha arcuata, in einer elektronenmikroskopischen Aufnahme mit 200-facher Vergrößerung. Dank kleinster Härchen haftet die Spinne so fest, dass sie das 173-Fache ihres eigenen Gewichts tragen könnte.Bild 19 von 20 Spinnen im Weltall? Auch das ist bald denkbar. Denn die Beweglichkeit der Tiere veranlasste die NASA, nach ihrem Vorbild einen Roboter zu entwickeln. Irgendwann soll der handtellergroße "Spider-Bot" dann fremde Planeten erkunden - ein Ergebnis der "Faszination Spinnen".Bild 20 von 20