Wale sind - neben Seekühen - die einzigen Säugetiere, die sich vollständig an das Leben im Wasser angepasst haben.Bild 1 von 37 Das heißt: Wale leben ausschließlich im Wasser. An Land sterben sie.Bild 2 von 37 Entweder, weil sie schnell austrocknen, oder weil ihr großes Körpergewicht ihre Lungen zusammendrückt und sie ersticken oder ...Bild 3 von 37 ... weil sie aufgrund ihrer guten Wärmeisolation ...Bild 4 von 37 ... einen Hitzschlag bekommen.Bild 5 von 37 Obwohl sie ausschließlich im Wasser leben, weisen Wale eindeutige Merkmale von höheren Säugetieren auf. Sie atmen durch Lungen und müssen, um verbrauchte Luft aus- und frische Luft einzuatmen, an die Wasseroberfläche schwimmen.Bild 6 von 37 Hier atmen die Wale durch ein oder zwei Nasenlöcher die komprimierte und mit Feuchtigkeit gesättigte Atemluft aus, so dass eine Art Fontäne entsteht. Diese wird Blas genannt.Bild 7 von 37 Der Blas eines Blauwals kann bis zu 12 Meter hoch sein. (Wal-Nachbau im Bodensee)Bild 8 von 37 Wale bringen lebende, vollentwickelte Junge zur Welt, ...Bild 9 von 37 ... die sie mit einer extrem fettreichen Muttermilch, die aus speziellen Milchdrüsen kommt, säugen.Bild 10 von 37 Einige Walarten gehören zu den größten und schwersten Tieren auf der Erde.Bild 11 von 37 Der Blauwal beispielsweise kann bis zu 33,5 Meter lang und 200 Tonnen schwer werden. Er ist damit das schwerste Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat.Bild 12 von 37 | Foto: wikipediaEin ausgewachsener Pottwal ist um die 20 Meter lang. Pottwale sind die größten räuberisch lebenden Tiere der Erde.Bild 13 von 37 Wale gehören zudem zu den Tieren auf der Welt, die über 200 Jahre alt werden können, ...Bild 14 von 37 ... vorausgesetzt sie stranden nicht, ...Bild 15 von 37 ... landen nicht als so genannter Beifang im Fischernetz und ertrinken qualvoll , wie dieser Delfin, ...Bild 16 von 37 ... werden nicht von Walfängern getötet oder ...Bild 17 von 37 ... von Haien angegriffen, wie dieser Buckelwal.Bild 18 von 37 Der älteste entdeckte Grönlandwal beispielsweise ist im Alter von 211 Jahren verstorben. Wissenschaftler hatten die Jahresringe der knöchernen Ohrkapsel des männlichen Tieres untersucht und konnten so das Alter des toten Tieres feststellen.Bild 19 von 37 Das Walskelett kommt weitgehend ohne kompakte Knochen aus, da es vom Wasser stabilisiert wird.Bild 20 von 37 Die Nahrung vieler Wale heißt Krill.Bild 21 von 37 Krill sind Kleinkrebse, die Teil des Planktons sind. Diese bilden riesige Schwärme. Die Biomasse in den Meeren wird auf 100 bis 800 Millionen Tonnen geschätzt.Bild 22 von 37 Wie viele Wale es tatsächlich noch gibt, lässt sich nur schwer bestimmen, denn die Tiere lassen sich durch die Weiten der Meere nicht systematisch beobachten.Bild 23 von 37 Zudem wirken sich Klimawandel und Walfang extrem ungünstig auf die Wal-Bestände aus.Bild 24 von 37 Auch die Zunahme der Schifffahrt ...Bild 25 von 37 ... und die anhaltende Verschmutzung der Meere bereiten den Meeressäugern Probleme.Bild 26 von 37 Die weltweit aktive Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) hat aktuelle Bestandsschätzungen für die wichtigsten großen Walarten zusammengetragen.Bild 27 von 37 Der Blauwal, der früher weit verbreitet war, wurde fast bis zur Ausrottung gejagt. Er lebt in allen Ozeanen und Klimazonen, bewohnt heute aber nur noch die Hochsee.Bild 28 von 37 Der weltweite Bestand an Blauwalen wird auf 5.200 Tiere geschätzt.Bild 29 von 37 Der Finnwal, der als scheues Tier gilt, weil er die Küstenregionen meidet, ist in allen Weltmeeren zu Hause.Bild 30 von 37 Der Bestand der Finnwale wird auf 40.000 Tiere geschätzt.Bild 31 von 37 Auch Pottwale leben in allen Weltmeeren, wobei die Weibchen mit ihren Jungen wärmere Gegenden bevorzugen.Bild 32 von 37 Japan deklariert seine Jagd auf Pottwale als wissenschaftliche Forschung. Der Bestand wird auf 360.000 Tiere geschätzt.Bild 33 von 37 Buckelwale sind bekannt für ihre Walgesänge. Keine andere Walart kann so ausdauernd und vielfältig singen.Bild 34 von 37 Auch diese Walart bewohnt alle Ozeane bis zur Packeisgrenze. Der Buckelwalbestand wird auf 37.970 Tiere geschätzt.Bild 35 von 37 Wie der Name des Grönlandwales schon verrät, lebt diese Walart vor allem in den kalten Packeisregionen. Nur noch 11.080 Tiere werden in den Meeren vermutet. (Unterkieferknochen eines Grönlandwales)Bild 36 von 37 Experten schätzen, dass sich die Zahl der Wale am Tag um 1000 Artgenossen dezimiert. (Fotos: dpa, AP)Bild 37 von 37