Panorama

Hitzewelle im Liveticker+++ 12:57 Unwetter in Deutschland: Frankfurter Flughafen annulliert 100 Flüge +++

27.06.2026, 00:10 Uhr

Nach der Hitzewelle der vergangenen Tage ist es in der Nacht und in den frühen Morgenstunden auch in Hessen zu ersten Unwettern gekommen. Diese hatten auch Einfluss auf den Flugverkehr am Frankfurter Flughafen: Bis in die Morgenstunden musste der Betrieb insgesamt dreimal unterbrochen werden, wie die Pressestelle der Fraport AG mitteilt. "Da geht natürlich die Sicherheit der Fluggäste und des Personals vor", so eine Pressesprecherin. Insgesamt hätten 100 Flüge annulliert werden müssen - davon 50 abfliegende und 50 ankommende. Einen Flug habe man über München umgeleitet. Aktuell läuft der Betrieb nach Angaben der Fraport AG normal. Wie sich das im Laufe des Tages entwickele, hänge von der weiteren Wetterlage ab. "Unsere Leitstelle steht da in engem Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst", so die Pressestelle.

+++ 12:23 Forscher warnt: 40 Grad werden das neue Normal +++

Nach der Rekordhitze in Europa warnt Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung vor einer neuen Realität. Temperaturen von 40 Grad und mehr würden künftig häufiger auftreten. Besonders betroffen sei Europa, erklärt der Klimaforscher. Vor allem Tropennächte stellten eine große Gefahr für die Gesundheit dar.

+++ 11:58 Beschädigte Straßen, niedrige Wasserpegel: Speditionen schlagen Alarm +++

Die hohen Temperaturen werden nach Einschätzung der Speditionsbranche zunehmend zu einem Risiko für den Güterverkehr. "Die andauernde Extremhitze führt die Verkehrsinfrastrukturen teilweise bereits an Belastungsgrenzen und beeinträchtigt auch die Güterlogistik", sagt Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, dem "Handelsblatt". Auf einigen Autobahnen sei der Straßenbelag bereits so stark beschädigt, dass Strecken gesperrt worden seien. Auch Schienen, Oberleitungen, Weichen und Stellwerke sind betroffen, so dass der Schienengüterverkehr zusätzlich gestört wird. Sorgen bereitet der Branche auch die Entwicklung auf den Wasserstraßen. "Wenn Pegelstände an Rhein, Mosel und Neckar weiter sinken, verringert sich die Abladetiefe der Binnenschiffe", sagt Huster der Zeitung. Ladungen müssten dann auf mehrere Schiffe verteilt werden. "Das wird dann irgendwann zur Kapazitätsfrage."

+++ 11:21 Heftige Unwetter rollen an: Wo es heute kracht +++

Nach dem Ende der extremen Temperaturen ziehen schwere Gewitter über das Land. Lokal besteht die Gefahr von massiven Niederschlägen und Hagel. Vereinzelt sind sogar extreme Windgeschwindigkeiten möglich. Die Wettervorhersage im Video:

+++ 10:48 Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Transporter aus Stau +++

Weil tausenden Hühnern der Hitzetod drohte, hat die Polizei in Sachsen-Anhalt einen Tiertransporter aus einem Stau auf der Autobahn 2 geholt. Der mit rund 9000 Hühnern beladene Lastwagen war am Sonntag bei extrem hohen Temperaturen auf dem Weg von den Niederlanden zu einem Schlachthof in Polen, als er wegen hitzebedingter Autobahnschäden in einen Stau geriet, wie der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst der Polizei in Sachsen-Anhalt nun mitteilt. Der Fahrer rief daraufhin die Rettungsleitstelle. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeiter des zuständigen Veterinäramts versorgten den Tiertransport zunächst auf einer Rastanlage mit Wasser und Ventilatoren. Als das auch nicht half, begleiteten zwei Funkstreifenwagen der Polizei den Transporter durch den betroffenen Streckenabschnitt bis zur nächsten Abfahrt. Dadurch kam der Lastwagen den Angaben zufolge deutlich schneller aus dem Stau. Dennoch verendeten rund 150 der etwa 9000 Hühner. Das zuständige Veterinäramt leitete rechtliche Schritte gegen den Verantwortlichen des Tiertransports sowie weitere Beteiligte ein.

+++ 10:17 Kind und junger Mann sterben bei Badeunfall in Österreich +++

Bei einem Badeunfall im Fluss Ill in der österreichischen Stadt Bludenz ist ein zehn Jahre alter Junge und ein 22-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der 40 Jahre alte Vater des Jungen wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei waren die drei gemeinsam mit dem Großvater des Kindes am Fluss unterhalb eines Wasserfalls. Der Vater befand sich bereits im Wasser, als der Zehnjährige und der 22-Jährige von dem Wasserfall in den Fluss sprangen. Alle drei gerieten in die starke Strömung einer Wasserwalze und wurden unter Wasser gezogen und tauchten nicht mehr auf, wie es weiter heißt. Der Großvater konnte den 40-Jährigen aus dem Wasser ziehen, während der 22-Jährige noch an der Unglücksstelle starb. Das Kind wurde zunächst wiederbelebt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er später seinen Verletzungen erlag.

+++ 09:49 Umweltminister sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern +++

Umweltminister Carsten Schneider verweist beim Hitzeschutz auf die Verantwortung der Länder und Kommunen. Der Bund habe ihnen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zu Beginn dieser Legislatur 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt für die nächsten Jahre, sagt der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. "Und ich finde, das ist ausreichend und auch auskömmlich, um das Ganze auch zu finanzieren und diese Aufgabe auch wahrzunehmen." Gleichzeitig wolle der Bund beim Hitzeschutz weiter unterstützen. Er "arbeite gerade bei der Haushaltsaufstellung daran, dass wir auch in den nächsten Jahren das mitfinanzieren können", so Schneider. Nach dem zurückliegenden Wochenende mit Temperaturen von 40 Grad und mehr in vielen Teilen Deutschlands sei klar, "dass wir im Klimawandel sind, dass sich unsere Bedingungen, was die Umwelt betrifft, verändern", sagt der Minister. "Es wird heißer, es gibt Starkregenfälle und es wird schwerer, sich als Mensch in diesen Bedingungen zu bewegen, zu arbeiten und auch zu wirtschaften."

+++ 09:08 Jugendlicher tot aus See in Niedersachsen geborgen +++

Ein 17-Jähriger ist tot aus dem Eixer See im niedersächsischen Peine geborgen worden. Der Jugendliche war seit Sonntagmittag vermisst, wie die Polizei in Salzgitter mitteilt. Ein Badeunfall galt zunächst als unwahrscheinlich. Am Abend wurde der Vermisste dann aber leblos im Wasser gefunden. Bei der Suche nach ihm war unter anderem ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Polizei ermittelt nun, wie der Jugendliche starb. Während der Hitzewelle der vergangenen Tage sind in Deutschland mehrere Menschen bei Badeunfällen gestorben, auch Kinder und Jugendliche.

+++ 08:26 Ministerium: Waldbrand in der Gohrischheide "könnte noch heute gelöscht werden" +++

Der Waldbrand in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ist unter Kontrolle. "Wir sind auf einem guten Weg. Das Feuer hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet und könnte noch heute gelöscht werden", heißt es aus dem Lagezentrum des Innenministeriums am Morgen. Zudem sollte der am Morgen einsetzende Regen die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten unterstützen. Das Feuer hatte sich am Samstagnachmittag entwickelt und schnell ausgebreitet. Mehr als 200 Einsatzkräfte hatten den Brand bei schweißtreibenden Temperaturen um die 40 Grad in Schach gehalten. Zudem waren zwei Löschhubschrauber im Einsatz. Erst vor einem Jahr hatte es in der Gohrischheide den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben.

+++ 07:49 Waldbrand in Bayern - Autobahn gesperrt +++

Weil am Chiemsee in Bayern Tausende Quadratmeter Wald und Moor in Flammen stehen, ist die nahegelegene A8 komplett gesperrt. Durch den aufsteigenden Rauch komme es zu Sichtbehinderungen, sagt ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr warnt auch die Bevölkerung und bittet, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wie lange die Sperrung der Autobahn zwischen Übersee und Bernau noch dauert, ist unklar. Das hänge vor allem von der Windrichtung und der Geschwindigkeit der Löscharbeiten ab, so der Sprecher weiter. Am Morgen soll auch ein Hubschrauber der Polizei bei den Löscharbeiten helfen und Wasser über dem brennenden Gebiet abwerfen. Auf beiden Seiten der Sperrung bildeten sich am Morgen laut Kartendienst Google Maps längere Staus.

+++ 07:08 Blitze, Hagel, Starkregen - Unwetter wüten nach Hitzewelle +++

Nach der tagelangen Hitzewelle bringt der Sommer heftige Unwetter mit Orkanböen und Hagel. Während die Unwetterwarnungen in einigen Teilen des Landes noch bestehen, zeigt sich in anderen Teilen bereits das Ausmaß der Verwüstung: Bäume knickten um, Unterführungen liefen voll. Unvorsichtige Autofahrer brachten sich und Retter dabei in große Gefahr.

+++ 06:20 Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter +++

Nach einem glühend heißen Wochenende und einem vorläufigen Temperaturrekord in Deutschland von 41,7 Grad im Osten Brandenburgs ist Abkühlung in Sicht - allerdings begleitet von teils schweren Gewittern mit Starkregen und Sturmböen. Derzeit drohen laut dem Deutschen Wetterdienst in mehreren Teilen des Landes Gewitter mit Unwetterpotenzial, inklusive Hagel und heftigen Starkregens. Für heute sind dann im gesamten Land niedrigere Temperaturen angesagt als am Wochenende, bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal im Osten und Südosten bis 32 Grad.

+++ 02:10 WHO-Chef: Hitze für Hunderte zusätzliche Todesfälle mitverantwortlich +++

Die beispiellose Hitzewelle mit Rekordtemperaturen in Europa kostet nach Einschätzung des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Hunderte Menschen das Leben. "Seit dem 21. Juni wurden in Europa mehr als 1300 zusätzliche Todesfälle verzeichnet, die im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen stehen", schreibt Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. "Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde – die Erwärmung verläuft doppelt so schnell wie im globalen Durchschnitt." Laut Tedros leiden derzeit 150 Millionen Menschen unter extremer Hitze, Schulen seien geschlossen, die Stromnetze würden zusammenbrechen. Hitzestress werde oft als "stiller Killer" bezeichnet – und europäische Wohnungen, Arbeitsplätze und Schulen seien für solche Temperaturen nicht ausgelegt, schrieb Tedros. 

+++ 23:49 22-Jähriger im Rhein vermisst +++

Nach einem Badeunfall im Rhein wird ein 20-Jähriger vermisst. Der junge Mann hatte am Mäuseturm in Bingen versucht, eine Wasserrinne zu überqueren. Dabei stürzte er und wurde von der Strömung mitgerissen. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und weitere Einsatzkräfte suchten ihn vom Wasser, aus der Luft und vom Ufer aus. Die Suche blieb jedoch erfolglos und wurde am Abend beendet.

+++ 22:50 Höchsttemperatur in Tschechien knapp unter 42 Grad +++

Als am Nachmittag in Tschechien erstmals mehr als 41 Grad gemessen werden, rechnet der nationale Wetterdienst CHMI damit, dass es dabei nicht bleiben wird. Und tatsächlich wird es noch heißer: Ein paar Stunden später klettert das Thermomenter an einer Wetterstation in Doksany nördlich von Prag auf 41,9 Grad. Für die Hauptstadt und ihre Umgebung hatte der Wetterdienst am Sonntag wegen der hohen Ozonwerte eine Smogwarnung herausgegeben.

+++ 22:30 40,5 Grad - Auch Polen misst neuen Hitzerekord +++

In Polen wird mit 40,5 Grad Celsius ein neuer Hitzerekord verzeichnet. Die Temperatur wird in der Stadt Slubice im Westen des Landes gemessen, wie eine Sprecherin des Instituts für Meteorologie und Wasserwirtschaft (IMGW) mitteilt. Das polnische Slubice liegt auf der anderen Flussseite von Frankfurt an der Oder.

+++ 21:22 Berliner Feuerwehr muss 1500 Mal ausrücken - Einsatzrekord möglich +++

Die Berliner Feuerwehr wird bei großer Hitze zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Bis zum frühen Abend gibt es laut einem Sprecher etwa 1500 Notrufe, meldet der rbb. Je nachdem, wie sich der Abend entwickelt, könnte sogar ein neuer Einsatzrekord verzeichnet werden. Der Rettungsdienst rückt an diesem heißen Sonntag hauptsächlich aus, weil Menschen Kreislaufprobleme und Schwindel verspüren oder dehydriert waren. Das betraf vor allem Ältere aber auch Kinder. Außerdem gibt es doppelt so viele Brandalarme, wie an einem normalen Tag. 

+++ 20:47 Hitze zwingt polnischen Zugverkehr in die Knie - viele Berlinreisende gestrandet +++

In Polen ist der gesamte Zugverkehr wegen der Hitze zusammengebrochen. Diverse Hochgeschwindigkeitszüge sind auf der Strecke liegengeblieben, müssen evakuiert werden und blockieren die Gleise. Am Warschauer Hauptbahnhof herrscht Chaos, meldet der "Tagesspiegel". Einzelne Züge haben bis zu fünf Stunden Verspätung. Der Eurocity nach Berlin, der bereits um 15 Uhr abfahren sollte, soll mit etwa dreistündiger Verspätung abfahren. Hunderte Reisende mit dem Ziel Berlin sind gestrandet, und es gibt keine Informationen, ob es tatsächlich heute noch Zugverbindungen in die deutsche Hauptstadt geben wird.

+++ 20:02 Kleinkind schließt sich versehentlich in Auto ein - Feuerwehr muss es retten +++

Bei hohen Temperaturen schließt sich ein Kleinkind im deutschen Oberfranken versehentlich selbst im Auto ein. Der 24 Jahre alte Vater gibt seinem acht Monate alten Sohn am Samstagvormittag in Rödental nahe der Grenze von Bayern zu Thüringen den Autoschlüssel, während er einige Gegenstände in den Kofferraum einlud. Der kleine Junge betätigte den Knopf für die Zentralverriegelung, wie die Polizei mitteilt. Zu diesem Zeitpunkt stand das Auto in der Sonne und die Außentemperatur betrug bereits 28 Grad. Weil der Vater keinen Zweitschlüssel hatte, rief er die Feuerwehr. Einsatzkräfte schlugen die Scheibe ein und retteten das Kind nach einer Viertelstunde aus dem Auto. 

+++ 19:26 In Wien ist es so heiß, wie noch nie zuvor +++

Die Meteorologen von Geosphere Austria prognostizierten für Sonntag Temperaturen von bis zu 40 Grad im Osten Österreichs. Am Nachmittag wird in der Hauptstadt Wien genau dies Realität. Mit 40,0 Grad wird ein neuer Temperaturrekord in der Stadt gemessen.

+++ 18:47 Tschechien misst neuen Hitzerekord - schon wieder +++

Tschechien verzeichnet den zweiten Tag in Folge einen Hitzerekord. Laut dem nationalen Wetterdienst CHMI klettert das Thermometer auf einer Wetterstation in Doksany nördlich von Prag auf 41,1 Grad. Bereits am Samstag war dort eine Rekordtemperatur von 40,8 Grad gemessen worden. "Es ist das erste Mal, dass wir in unserem offiziellen Netz von Wetterstationen eine Temperatur von 41 Grad gemessen haben", erklärt der Wetterdienst auf X. "Die Temperaturen steigen weiter, daher ist dies noch nicht der endgültige Höchstwert", fügt CHMI hinzu. Es wird mit einem weiteren Anstieg im Laufe des Sonntags gerechnet, bevor dann am Abend im Westen des Landes starke Stürme folgen sollten.

+++ 18:04 Feuerwehr muss 13 Jugendliche aus Zeltlager der Feuerwehr retten +++

Kinder und Jugendliche sorgen für einen Großeinsatz der Rettungskräfte an der Eilenburger Kiesgrube in Sachsen, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Dort fand ein Zeltlager der Jugendfeuerwehren statt. Nach Angaben der Rettungsleitstelle mussten 13 Betroffene in umliegende Krankenhäuser in Wurzen, Torgau und Leipzig gebracht werden, weil sie über Unwohlsein und Kreislaufbeschwerden klagten. Gegen 11 Uhr erreichte der Notruf die Rettungsleitstelle. Aufgrund der möglichen hohen Betroffenenzahl wurde das Stichwort "Massenanfall von Verletzten" ausgegeben. An der Kiesgrube wurden die jungen Patientinnen und Patienten erstversorgt und in Kliniken gebracht. Im Tagesverlauf konnten ihre Eltern sie abholen.

+++ 16:54 Gemeinde in Rheinland-Pfalz muss wegen Waldbrand vollständig geräumt werden +++

Ein sich weiter ausbreitender Waldbrand in einem mit Kampfmitteln belasteten Gebiet führt zur Räumung eines kompletten Ortes in Rheinland-Pfalz (siehe Eintrag 10:03 Uhr). Insgesamt sind rund 650 Menschen in der Ortsgemeinde Traisen bei Bad Kreuznach davon betroffen, wie der Kreis mitteilt. Zunächst war nur ein Teil der Bewohner in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr versucht derzeit, mit einem Großaufgebot ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Die Menschen konnten in eine Sporthalle in einer benachbarten Gemeinde unterkommen. Der Kreis bot älteren oder kranken Menschen sowie Müttern mit Kindern unter drei Jahren an, sich zu melden, damit Hotelzimmer vermittelt werden können. "Das Wetter spielt uns nicht in die Karten", sagt Jörg Dindorf, Leiter Team Medien Katastrophenschutz des Kreises Bad Kreuznach. Es sei weiter heiß und trocken, zudem wehe Wind. Immer wieder gab es in dem Areal Explosionen. Das heutige Naturschutzgebiet sei früher eine Entsorgungsfläche für Munition gewesen, erklärt Dirdorf. 

+++ 16:16 Gewässer in Berlin und Brandenburg bis zu 30 Grad warm +++

Die Hitzewelle erhöht auch die Temperaturen der Flüsse in Berlin und Brandenburg enorm. In der Spree werden an mehreren Messstationen 28 bis 29 Grad Celsius erreicht. Der Landwehrkanal überschreitet laut der Messstation am Zoologischen Garten am Nachmittag sogar die 30-Grad-Marke, berichtet der rbb. Auch der Grenzfluss Oder ist sehr warm geworden: 29,4 Grad werden an der Messstation in Frankfurt (Oder) um 13 Uhr gemessen. In Potsdam wird zur selben Uhrzeit eine Wassertemperatur der Havel von 27,8 Grad gemessen. Eine ähnliche Temperatur (27,9 Grad) wird an der Messstation Cumlosen für die Elbe festgestellt.

+++ 16:01 Rekord vorläufig bestätigt: Auch am Sonntag werden 41,5 Grad gemessen +++

Der am Samstag aufgestellte Hitzerekord in Deutschland ist am Sonntag zwar nicht übertroffen, aber zumindest eingestellt worden. Im sächsischen Bad Muskau an der Grenze zu Polen und Brandenburg wird nach vorläufigen Zahlen gegen 15 Uhr ein Wert von 41,5 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Dies ist die höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland, sie war am Samstag gegen 16.30 Uhr bereits in Drewitz in Sachsen-Anhalt erreicht worden. Die Werte von Sonntag müssen noch final bestätigt werden.

UPDATE: Mittlerweile ist auch am Sonntag ein neuer Allzeitrekord in Deutschland gemessen worden, diesmal in Neißemünde-Coschen in Ost-Brandenburg: 41,7 Grad wird es dort um 15.10 Uhr heiß.

+++ 15:19 Hausärztinnen und Hausärzte bemängeln Hitzeschutzkonzept +++

Laut dem Hausärztinnen- und Hausärzteverband ist Deutschland nur unzureichend auf die jetzigen und kommenden Hitzewellen vorbereitet. Zu viel bliebe an den Praxen hängen, der Beratungsbedarf steigt, doch das Geld für Maßnahmen fehle. 

+++ 14:43 Stadt Essen verzeichnet doppelt so viele Rettungseinsätze wie normal +++

Der Rettungsdienst in Essen muss allein am Samstag rund 440 Einsätze bewältigen - fast doppelt so viele wie an einem durchschnittlichen Tag. Auch für heute rechnet die Essener Feuerwehr wegen der anhaltenden Hitze wieder mit vielen Notrufen. In den Notaufnahmen der Krankenhäuser könne es zu längeren Wartezeiten kommen. Die anhaltend hohen Temperaturen führen auch am Wochenende im Bergischen Land zu einer Überlastung der Rettungskräfte. Aufgrund von einer Vielzahl von Rettungs- und Brandeinsätzen im Raum Solingen und Wuppertal sowie in Bergisch Gladbach musste Unterstützung durch Einsatzkräfte und freiwillige Feuerwehren in Nachbarstädten angefordert werden. Auch weitere Hilfsorganisationen wurde um Hilfe gebeten. 

+++ 13:58 Hitze und Haustiere: Hecheln bei Katzen ist ein Notfall +++

+++ 13:19 Baum stürzt auf Auto - Ein Toter bei Unwetter in Belgien +++

In Belgien ist bei schweren Gewittern ein Mann ums Leben gekommen. Medienberichten zufolge wurde er getötet, als ein Baum in La Hulpe bei Brüssel auf sein Auto stürzte. In der Hauptstadt selbst musste die Feuerwehr fast 100 Mal wegen umgestürzter Bäume oder überfluteter Straßen ausrücken. Menschen kamen in Brüssel laut einem Feuerwehrsprecher aber nicht zu Schaden. Belgien war in den vergangenen Tagen wie große Teile Europas von einer Hitzewelle mit Temperaturen von um die 40 Grad erfasst worden. Die nächtlichen Unwetter überzogen das ganze Land mit Blitzen und Hagelschauern.

+++ 12:53 Es ist heiß - vor allem in Brandenburg und Sachsen +++

+++ 11:52 Bahnreisende stranden in der Prignitz +++

Mehr als 600 Passagiere sind ohne Klimaanlage in einem Zug in der Prignitz in Brandenburg gestrandet. Drei Menschen kamen mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus, wie der Kreisbrandmeister mitteilte. Ein Baum war bei einem Sturm am frühen Samstagabend auf eine Oberleitung gefallen. Ohne Strom fiel bei dem Zug der tschechischen Bahn auf dem Weg nach Prag außerdem die Klimaanlage aus und die Türen blieben verschlossen. Im Zug stiegen die Temperaturen auf mehr als 40 Grad. Für viele Reisende ging es aber auch nach der Rettung nicht weiter und die Einsatzkräfte bauten in einer Sporthalle in Karstädt ein Notlager auf. Erst am heutigen Morgen konnten sie die Fahrt mit zwei ICE fortsetzen.

+++ 11:25 Berliner Sommerbäder ausgebucht +++

Nichts geht mehr in den Berliner Freibädern - zumindest fast nichts. Bereits um 9 Uhr meldeten die Einrichtungen demnach volle Auslastung und ein Ende des Ticketverkaufs. Lediglich Inhaber von Zeitkarten oder Abos kämen noch in die Nähe des kühlen Nass, wie der rbb berichtet und auch die digitale Ampel anzeigt. Am Vortag hatte es immerhin bis zum Mittag gedauert, ehe die Kapazitäten erschöpft waren. Die Berliner Bäder-Betriebe erwarteten demnach an beiden Tagen gut 100.000 Besucher.

+++ 10:47 Bis zu 1000 zusätzliche Todesfälle +++

In Frankreich haben die Gesundheitsbehörden während der aktuellen Hitzewelle seit Mittwoch etwa 1000 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zu den Vormonaten verzeichnet. Laut einer Mitteilung der Gesundheitsbehörde starben vor allem ältere Menschen ab 65 Jahren. Die Zahlen seien vorläufig und wahrscheinlich zu niedrig angesetzt, hieß es. Nach elf Tagen außergewöhnlicher Hitze mit mehr als 40 Grad in vielen Teilen des Landes sanken die Temperaturen in Frankreich derweil wieder etwas.

+++ 10:03 Ortsteil in Rheinland-Pfalz wegen Feuers in Kampfmittelgebiet evakuiert +++

Wegen eines Brandes in einem Waldgebiet in Rheinland-Pfalz sind in der Nacht Teile des Ortes Traisen südwestlich von Bad Kreuznach geräumt worden. Das Feuer war am gestrigen Nachmittag an einem Steilhang ausgebrochen. Weil es sich bei der Fläche um ein Kampfmittelgebiet handele, seien die Löscharbeiten unterbrochen und der Kampfmittelräumdienst verständigt worden, teilte der Kreis Bad Kreuznach mit. Die Einsatzkräfte entschieden, dass Menschen bis 2 Uhr in der Nacht Gebäude in einem Radius von einem Kilometer um den Brand verlassen mussten. Eine Notunterkunft wurde eingerichtet. Die Räumung erfolge vorsorglich, betonte der Kreis.

+++ 09:22 Brand in Gohrischheide könnte sich durch Wind ausbreiten +++

Der Brand in der Gohrischheide ist weiter nicht gelöscht und könnte sich im Tagesverlauf sogar noch ausbreiten. Stärkerer Wind, der am Nachmittag aufziehen soll, könnte die Lage verschärfen, sagte Zeithains Bürgermeister Mirko Pollmer. Derzeit seien 200 Brandbekämpfer im Einsatz sowie zwei Löschhubschrauber und ein gepanzertes Löschfahrzeug. In der Nacht habe man das Feuer auf einem eingeschlossenen Abschnitt halten können. Insgesamt brennen laut Pollmer 16 Hektar Fläche. Das Gebiet im Landkreis Meißen ist munitionsbelastet, was Löscharbeiten erschwert.

+++ 08:40 Nächtlicher Tiefstwert bei Bautzen: 29,4 Grad +++

Dutzende Wetterstationen haben in der vergangenen Nacht neue - man muss es so sagen - Hitzerekorde registriert. Nach ntv-Information haben mehr als 90 Stationen des Deutschen Wetterdienstes neue Standort-Höchstwerte gemessen. Spitzenreiter war Kubschütz bei Bautzen in Sachsen. Hier "kühlte" es in der vergangenen Nacht nicht unter 29 Grad - konkret blieb es bei 29,4 Grad. Das ist zugleich deutscher Rekord für die wärmste Nacht! In Berlin-Marzahn waren es immerhin noch 26 Grad und Stationen in Dresden und Chemnitz wiesen jeweils 25,5 Grad Celsius Tiefsttemperatur aus.

+++ 07:32 Straßenbahn-Verkehr in Leipzig eingestellt +++

In Sachsens größter Stadt ist der Straßenbahn-Verkehr eingestellt. Grund sind Hitzeschäden an Schienen und Weichen. Erst am frühen Montagmorgen sollen ab 3.30 Uhr wieder Züge verkehren. Die hohen Temperaturen sorgten demnach an vielen Stellen im Netz dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es. Busse sollen so weit wie möglich planmäßig fahren. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen informieren. In der Stadt gibt es 13 Tram-Linien.

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Durch die Hitze verflüssigte sich das Bitumen und wurde durch vorbeifahrende Bahnen herausgedrückt. (Foto: picture alliance/dpa)

+++ 06:39 Höhepunkt der Hitzewelle - Bis zu 42 Grad erwartet +++

Das Finale der Hitzewelle steht an - und damit dürften erneut die bisherigen Temperaturrekorde fallen. Meteorologen sagen für die Lausitz in Brandenburg für den Nachmittag bis zu 42 Grad Celsius voraus. Für den Rest des Landes erwartet der DWD im Osten und Südosten Höchstwerte von 39 bis 41 Grad. In den übrigen Teilen Deutschlands werden 32 bis 38 Grad erwartet, an der Küste könnte es kühler werden. Zugleich werden erneut teils schwere Unwetter erwartet.

+++ 05:36 Badeunfall in Hessen: Taucher bergen Leiche aus Waldsee +++

Nach einem Badeunfall haben Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eine Leiche aus einem See in Raunheim im Kreis Groß-Gerau geborgen. Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um den 40 Jahre alten Mann, den seine Familie vorher am Strand des Waldsees als vermisst gemeldet hatte. Warum der Mann in dem belebten See untergegangen war, ist unklar.

+++ Kommunen rufen zum Wassersparen auf +++

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) ruft die Bürger wegen der Hitze dringend zum Wassersparen auf und bringt notfalls Verbote ins Spiel. "Bei dieser Hitze appelliere ich dringend an den gesunden Menschenverstand, in den kommenden Tagen bitte ganz besonders sparsam mit dem kostbaren Wasser umzugehen", sagt Hauptgeschäftsführer André Berghegger der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zunächst solle so lange wie möglich auf Freiwilligkeit gesetzt werden, so Berghegger. "Wenn das nicht funktioniert, müssen die Behörden vor Ort auch Verbote aussprechen." Nach seiner Wahrnehmung seien "die Leute aber vernünftig", sodass "kein Wasser zur Bewässerung von Golf- oder Tennisplätzen verschwendet wird".

+++ 46 DWD-Stationen messen mindestens 40 Grad +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) teilt gleich mehrere bundesweite Rekorde mit: An 46 Stationen wurden mindestens 40 Grad gemessen. An insgesamt 250 Stationen wurden so hohe Werte erfasst wie nie zuvor. Zudem wurden an 211 weiteren Stationen Rekordwerte für Juni gemessen.

+++ 01:34 Hitzeschutz: Das können Städte tun +++

Die Städte in Deutschland können laut Umweltbundesamt (UBA) einiges tun gegen Hitze. "Hitzeschutz in Städten muss zur Daueraufgabe werden. Wir brauchen Hitzeaktionspläne, die Zuständigkeiten und den Schutz besonders gefährdeter Gruppen regeln", sagt UBA-Präsident Dirk Messner. "Mit mehr Stadtbäumen, zusätzlicher Verschattung und der Entsiegelung von Flächen können wir die Temperaturen in den Städten aktiv senken und die Bildung von Hitzeinseln reduzieren." Vieles lasse sich sofort umsetzen, betont Messner. "Kommunen können Trinkwasser bereitstellen, kühle Orte aktiv ausweisen und Bibliotheken oder Kultureinrichtungen als Rückzugsorte öffnen." Besonders wirksam seien Maßnahmen, die helfen, Regenwasser zurückzuhalten und es langsam wieder abzugeben, also zum Beispiel Dach- und Fassadenbegrünung, entsiegelte Flächen, künstliche Gewässer und Zisternen.

+++ 00:38 Bisher heißester Junitag in Bremen gemessen +++

Bremen hat gestern nicht nur einen Poolnudel-Rekord aufgestellt (siehe Eintrag von 20.51 Uhr), auch die Temperatur im Stadtstaat war hoch wie nie im Montasvergleich: Mit 37,3 Grad hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag die bisher höchste Temperatur für einen Junitag in Bremen gemessen. Mit 37,6 Grad war es schon einmal wärmer, das war allerdings im August und ist schon eine Weile her: Am 9. 8. 1992 kletterte das Thermomenter auf 37,6 Grad .

+++ 23:43 30-Jähriger stirbt in Badesee in Rheinland-Pfalz +++

Ein 30-Jähriger ist beim Schwimmen in einem Badesee bei Neuhofen im Rhein-Pfalz-Kreis ums Leben gekommen. Der Mann ging alleine zum Schwimmen ins Wasser, teilte die Polizei mit. Seine Freunde verloren ihn aus den Augen und verständigten daraufhin die Einsatzkräfte. Die entdeckten den Mann schließlich reglos im Wasser treibend. Versuche, ihn zu reanimieren, blieben erfolglos. Woran genau er starb, muss noch ermittelt werden.

+++ 22:50 "Lage ist ernst": Rettungsdienst holt bewusstlose Menschen aus überhitzten Wohnungen in Köln +++

Der Rettungsdienst der Feuerwehr in Köln kommt in der andauernden Hitzewelle nach Angaben der Stadt an seine "Kapazitätsgrenze". "Nach zehn aufeinanderfolgenden Tagen mit extremer Hitze und ohne nennenswerte nächtliche Abkühlung ist die Lage ernst", erklärt die Stadtverwaltung. Allein in den vorherigen 24 Stunden seien sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen - überwiegend in Dachgeschossen - aufgefunden worden. In allen Fällen waren die Menschen demnach lebensbedrohlich überhitzt, einer musste reanimiert werden. "Betroffen waren nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen", so die Stadt. Auch körperlich fitte Personen seien mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr geraten.

+++ 22:15 Drei Tage, dreimal Hitzerekord: Schweizer schwitzen bei 39 Grad +++

In der Schweiz wird den dritten Tag in Folge ein neuer Hitzerekord für den Monat Juni aufgestellt. In Basel im Norden des Landes werden 39 Grad Celsius verzeichnet, wie der Wetterdienst Meteoschweiz auf X erklärt. Dies ist zugleich die höchste Temperatur, die an der Station Basel/Binningen seit 1897 gemessen wurde. Am Freitag hatte Meteoschweiz gemeldet, an der Wetterstation Basel/Binningen sei es "mit 38,8 Grad so heiß wie noch nie seit Messbeginn im Jahr 1897" gewesen. Erst am Donnerstag hatte die Schweiz den bisherigen Juni-Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 gebrochen.

+++ 21:42 So heiß war es in Tschechien noch nie +++

In Tschechien ist auch ein neuer Hitzerekord verzeichnet worden. An einer Wetterstation in Doksany nördlich von Prag wurden 40,8 Grad Celsius gemessen, wie der nationale Wetterdienst mitteilt. Die Temperaturen würden aber noch weiter steigen. "Daher ist dies womöglich noch nicht der Endwert", fügt die Behörde hinzu. Die bisherige Höchstmarke in Tschechien liegt bei 40,4 Grad Celsius. Der Wert wurde 2012 in Dobrichovice südwestlich der Hauptstadt gemessen. 

+++ 21:14 Donau fast 30 Grad warm - Ungarn drosselt Leistung in einem Atomkraftwerk +++

Im Zuge der Rekord-Hitzewelle in Europa drosselt nun auch Ungarn die Leistung eines Atomkraftwerks. Wegen der hohen Wassertemperatur der Donau sei die Produktion eines der vier Reaktoren im Kraftwerk Paks um 243 Megawatt gesenkt worden, teilt der Betreiber MVM mit. Messungen am Morgen hätten ergeben, dass das Kühlwasser flussabwärts 29,7 Grad Celsius erreicht habe und damit den Grenzwert von 29,5 Grad überschreite. Energieminister Istvan Kapitany erklärt, die Haushalte würden von der reduzierten Leistung nichts spüren. Er hatte die Bevölkerung jedoch aufgerufen, den Stromverbrauch in den Abendstunden einzuschränken, um das Netz zu entlasten.

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