Extrem teuer und erfolgreich"Avatar" bricht alle Rekorde
Der teuerste Kinofilm aller Zeiten hat beste Chancen, auch der kommerziell erfolgreichste zu werden. Am Wochenende durchbrach "Avatar" die Eine-Milliarde-Dollar-Hürde.
Der teuerste Film der Welt hat Chancen, auch der erfolgreichste Film aller Zeiten zu werden: "Avatar - Aufbruch nach Pandora" nahm am Wochenende die Eine-Milliarde-Dollar-Hürde (698 Millionen Euro). Seit seinem Kinostart vor 17 Tagen spielte das Science-Fiction-Opus von US-Regisseur James Cameron ("Titanic") nach Studioangaben allein in Nordamerika 352,1 Millionen Dollar ein. Auch in Deutschland ist "Avatar" unverändert Spitzenreiter der Kinocharts, gefolgt von Til Schweigers Beziehungskomödie "Zweiohrküken".
Das 3-D-Abenteuer um blauhäutige Außerirdische füllte die Kinokassen in den USA und Kanada am verlängerten Neujahrswochenende um 68,3 Millionen Dollar. Damit setzte "Avatar" einen neuen Rekord. Bisher galten die 45 Millionen Dollar von Sam Raimis "Spider-Man" als das beste Ergebnis eines Films an seinem dritten Wochenende in den Kinos. "Avatar" überflügelte den Rekordhalter um mehr als 23 Millionen Dollar.
"Titanic" auf dem Olymp
Ob er auch die Jahrhundertromanze "Titanic" (1997) zu Fall bringen kann, bleibt abzuwarten. Sie hatte sich mit einem Einspielergebnis von 1,8 Milliarden Dollar den Titel des weltweiten Bestsellers erworben. Zweiter auf der weltweiten Liste ist "The Dark Knight" (2008). Allein sein Nordamerika-Resultat lag bei 533 Millionen Dollar, gefolgt von "Star Wars" mit Einnahmen von 461 Millionen Dollar in den USA und Kanada.
Auf den jüngsten US-Kinocharts hielt Guy Ritchies "Sherlock Holmes" an seinem Platz zwei vom Weihnachtswochenende fest. Das Action-Abenteuer mit Robert Downey Jr. als Sir Arthur Conan Doyles Meisterdetektiv verbesserte sich um 38,4 Millionen auf nunmehr 140,7 Millionen Dollar. Der liebenswerte Trickfilm "Alvin and the Chipmunks" Teil 2 blieb ebenfalls auf seinem Platz drei kleben.
Die bittersüße Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" mit Meryl Streep, Alec Baldwin und Steve Martin behauptete sich auf Platz vier - vor dem neuen Sandra-Bullock-Erfolg "The Blind Side". George Clooney verkaufte als professioneller Dauerflieger in "Up in the Air" allein in Nordamerika weitere 11,4 Millionen Dollar an Tickets.