Was sonst noch passierteBlaues Blut ist zartbesaitet
Betrogene Bankkunden, ein verpatzter Geldtransport, empfindliche Prinzen und mit Heroin dealende Rentnerinnen. In dieser Woche dreht sich ziemlich viel um Geld.
Betrogene Bankkunden, ein verpatzter Geldtransport, empfindliche Prinzen und mit Heroin dealende Rentnerinnen. In dieser Woche dreht sich ziemlich viel um Geld.
Mit gefälschten Überweisungen hat sich ein Betrüger mehrere hunderttausend Euro von arglosen Bankkunden aus Mittel- und Unterfranken ergaunert. Der 39-Jährige sitze mittlerweile in Untersuchungshaft, berichtete die Polizei am Montag in Würzburg. Der Mann soll in den vergangenen Monaten aus Bankbriefkästen Dutzende Überweisungen gestohlen haben. Mit Hilfe einer Schreibmaschine hat der 39-Jährige dann offenbar neue Überweisungsformulare ausgefüllt und die Unterschriften der Bankkunden gefälscht. So lenkte er das Geld auf seine Konten. Am vergangenen Mittwoch wurde der Mann aus dem Raum Kitzingen festgenommen.
Banknoten automatisch vernichtet
Auf andere Weise verschwand Geld in der Schweiz: Hier wurde die Banknoten-Ladung eines Geldtransporters bei einem Unfall automatisch vernichtet. Der Transporter war am Montag auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen zwei Personenwagen gekracht. Der Aufprall löste die automatische Diebstahlsicherung aus. Die Vorrichtung gab eine chemische Substanz frei, die Geldscheine im Wert von mehreren 10.000 Franken (rund 6250 Euro) unbrauchbar machte. Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand zusätzlich 70.000 Franken Sachschaden.
Strafe für nicht gesendetes Prinzen-Interview
Um rund 19.500 Euro ärmer wird Al-Arabija: Der arabische Nachrichtensender hat ein Interview mit einem von 5000 saudischen Prinzen nicht gesendet. Ein Berufungsgericht in Dubai bestätigte das Urteil in erster Instanz, demzufolge der Sender nun 100.000 Dirham berappen muss. Wie die Tageszeitung "Al-Khaleej" berichtete, hat Al-Arabija das Interview mit Prinz Doktor Saif al-Islam bin Saud Abdulasis al-Saud zunächst angekündigt, später aber nicht ausgestrahlt. Damit habe es dem Monarchenspross "emotionalen, moralischen und sozialen Schaden an seinem Image als Angehöriger der königlichen Familie und als Akademiker" zugefügt, urteilten die Richter in Dubai.
Kubanerin wird 125 Jahre alt
Eine Kubanerin ist am Dienstag 125 Jahre alt geworden. Wie die amtliche kubanische Nachrichtenagentur AIN berichtete, erfreut sich Juana Batista bester Gesundheit. Sie habe die Hoffnung, noch weitere Geburtstage feiern zu dürfen. Juana Batista wurde am 2. Februar 1885 im Osten Kubas in der heutigen Provinz Granma geboren, wo sie noch heute lebe. Die alte Dame wäre damit die älteste Frau der Welt, was aber noch nicht bestätigt ist. "Candulia", wie sie auch genannt werde, sei die zweite von 13 Kindern gewesen. Von ihren eigenen drei Kindern lebe nur noch eines. Ihr hohes Alter verdanke sie nach eigenen Angaben der sauberen Luft auf dem Land, einer guten Ernährung und einem "Herz voll mit Liebe für die Verwandten".
Rentnerin dealt mit Heroin
Ebenfalls ein Herz für die Familie hat offenbar eine ältere Dame aus Niedersachsen: Die Rentnerin soll mit Drogen gedealt und sie im Büstenhalter vor der Polizei versteckt haben. Das Amtsgericht Wolfsburg hat nun einen Haftbefehl gegen die nicht vorbestrafte 63-Jährige erlassen.
Die Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen, teilte die Polizei mit. Den Ermittlungen zufolge soll sie seit Dezember in Peine mehrmals Drogen beschafft haben. Bei ihrer Festnahme am Montag hatte sie 21 Gramm Heroin dabei. Laut Polizei war ein Teil für ihre 26-jährige Tochter und deren Freund bestimmt, der Rest zum Dealen.