Jetzt wieder an der Revolutions-"Front"Chávez beendet Chemotherapie

Vier Chemotherapien musste Venezuelas Präsident Chávez über sich ergehen lassen. Nun kehrt er wieder aus Kuba in seine Heimat zurück. Es gehe ihm gut, sagt er. Er wolle sich wieder der "revolutionären Bewegung" widmen.
Der an Krebs erkrankte venezolanische Staatschef Hugo Chávez ist nach einer mehrtägigen Behandlung auf Kuba in sein Heimatland zurückgekehrt. "Die Phase der Chemotherapie ist beendet. Jetzt werden wir uns der völligen Genesung widmen", sagte der 57-Jährige bei seiner Ankunft in Caracas. Ihm gehe es gut, und er werde die Arbeit in der Regierung und an der "Front der revolutionären Bewegung" in angemessenem Rhythmus wieder aufnehmen.
Der seit 1999 amtierende Chávez hatte sich fünf Tage auf Kuba aufgehalten. Noch am Donnerstag habe er über fünf Stunden mit den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro und Präsident Raúl Castro über die Reden bei der UN-Vollversammlung in New York gesprochen.
Auf Kuba hatten die Ärzte Chávez am 10. Juni einen Abszess in der Beckengegend und zehn Tage später einen Krebstumor entfernt. Seitdem unterzog er sich drei Chemotherapien auf Kuba und einer in Caracas. Über die genaue Art der Krebserkrankung wurde bislang nichts mitgeteilt. Chávez will im kommenden Jahr erneut zur Präsidentschaftswahl in Venezuela antreten.