Panorama

Drei Schwimmer in NotDeutscher stirbt bei Rettungsversuch auf Mallorca

24.04.2026, 20:50 Uhr
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Die Bucht Cala Mendia ist bei Touristen beliebt. (Foto: picture alliance/dpa)

An einer beliebten Bucht auf Mallorca geraten drei Schwimmer in Not. Ein deutscher Urlauber zögert nicht und eilt zu Hilfe. Doch den Rettungsversuch bezahlt der 63-Jährige mit seinem Leben. Seine anwesende Ehefrau erleidet eine Panikattacke.

Ein deutscher Mallorca-Urlauber ist bei dem Versuch ertrunken, in Not geratenen Badenden zu helfen. "Eine Frau und zwei Männer schafften es wegen der Strömung aus eigener Kraft nicht mehr zurück an Land. Der 63-Jährige versuchte, sie zu retten, und ertrank dabei selbst", teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Das Unglück ereignete sich an der Cala Mendia, einer bei Urlaubern beliebten Bucht im Osten Mallorcas nahe der Ortschaft Porto Cristo.

Eine Gruppe Stand-up-Paddler habe den Deutschen aus dem Meer geborgen. Er hatte einen Herzstillstand erlitten, berichtete das Online-Portal "Crónica Balear". Wiederbelebungsversuche scheiterten jedoch. Die in Not geratenen Schwimmer, denen der Deutsche helfen wollte, konnten später gerettet werden.

Der Deutsche habe Erfahrung als Rettungsschwimmer gehabt, berichtete "Crónica Balear". Zu seiner Herkunft in Deutschland gab es zunächst keine Angaben. Er sei mit seiner Frau am Strand gewesen, die eine Panikattacke erlitten habe und behandelt werden musste.

An dem Strand gibt es derzeit noch keine Rettungsschwimmer, obwohl die Badesaison langsam anläuft. Bei Temperaturen von etwa 26 Grad an Land und knapp 20 Grad im Wasser gehen immer mehr Urlauber ins Wasser. Die Rettungsschwimmer haben in den vergangenen Jahren immer wieder dafür demonstriert, dass ihre Arbeitszeiten ausgeweitet werden müssten.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa