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Mehr als 600 Verletzte gemeldet Drei Menschen bei Zugunglück in Südafrika getötet

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Die Ursache für den Zusammenstoß war zunächst unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im morgendlichen Berufsverkehr von Südafrikas Hauptstadt Pretoria kollidieren zwei Züge. Die Rettungskräfte müssen 641 Verletzte versorgen. Für drei Menschen kommt jede Hilfe zu spät. Die Zahl der Toten könnte noch deutlich steigen.

Beim Zusammenstoß zweier Züge sind in Südafrika mindestens drei Menschen getötet und mehr als 600 weitere verletzt worden. Die Kollision der beiden Passagierzüge ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr im Norden der Hauptstadt Pretoria, wie Rettungskräfte mitteilten. Sie fanden am Unfallort entgleiste Waggons beider Züge.

Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte, Charles Mabaso. Von den 641 Verletzten hätten elf schwere und 62 weitere mittelschwere Verletzungen erlitten. Zwei Verletzte seien mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht worden.

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Die Züge kollidierten frontal.

(Foto: picture alliance/dpa)

"Viele Passagiere wurden entweder in den Zügen gefunden oder liefen am Unglücksort herum", teilte der Rettungsdienst ER24 mit. Die Ursache für den Zusammenstoß war zunächst unklar.

In Südafrika kommt es häufig zu Zugunglücken. Vor einem Jahr wurden 19 Menschen getötet und 254 verletzt, als ein Zug mit einem Lastwagen zusammenstieß. Bei dem Unglück auf der Fahrt von Port Elizabeth nach Johannesburg waren mehrere Waggons entgleist und in Flammen aufgegangen. In den Jahren 2016 und 2017 starben nach Angaben der Behörden 495 Menschen bei Zugunglücken.

Quelle: ntv.de, shu/AFP

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