Der Wein zum EssenAnsela van de Caab
Zu den heutigen Lammschnittchen empfiehlt das Berliner Weinhaus "Sonnenreich – Weine am Arminplatz" den Ansela van de Caab 2004 von Muratie (Stellenbosch, Südafrika).
Zu den heutigen Lammschnittchen möchte ich den Ansela van de Caab 2004 von Muratie (Stellenbosch, Südafrika) empfehlen.
Wir hatten neulich das Glück, den sympathischen Rijk Melck vom Weingut Muratie bei uns im "Sonnenreich" begrüßen zu dürfen. Das über 300 Jahre alte Weingut zählt zu den ältesten Südafrikas. Bei der Weinbereitung orientiert man sich an französischen Vorbildern. Die mit den Gegebenheiten Südafrikas und der Handschrift Herrn Melcks und seinem Team versehenen Weine verweisen dabei auf einen eigenen, unverwechselbaren Stil.
Ansela van de Caab war eine Sklavin, in die sich der erste, spätere Besitzer Muraties unsterblich verliebt hatte. Er nahm tagelange Märsche auf sich, um sie zu sehen, und später heiratete er sie. Wenn das nicht eine Geschichte für einen Film ist! Sie erinnert mich an das Buch "Lebenslänglich", das ich als 14-Jähriger verschlungen habe.
Das Cuve Ansela van de Caab besteht aus Merlot, Cabernet Sauvignon und einem Tick Cabernet Franc. Im Glas wird man von dunklen Beeren und einem Hauch Vanille empfangen. Vielschichtig, mit einer guten Struktur und weichen Tanninen versehen, hinterlässt er bei mir auf der Zunge eine angenehme Dosis grünen Pfeffer, eine gute Portion Kraft und ein angenehmes, lang anhaltendes Wohlempfinden.
Ich empfehle, die Flasche zwei bis drei Stunden vor Genuss zu öffnen.
Viel Spaß!
Guntram Zessin, Berliner Weinhaus "Sonnenreich – Weine am Arnimplatz"
info@sonnenreich-weine.de
Tel: 030/4000 3044