Was sonst noch passierteFeuerwehr kommt bei Blähungen
Einer Sau ist übel und sie löst einen Großeinsatz aus. Polizisten jagen mit schlechtem Phantombild Verbrecher. Und Frauen sind lieber schwanger als arbeitslos.
Einer Sau ist übel und sie löst einen Großeinsatz aus. Polizisten jagen mit schlechtem Phantombild Verbrecher. Und Frauen sind lieber schwanger als arbeitslos. Was sonst noch passierte.
Furzende Sau
Es war ein fürchterlicher Gestank, der einen Bauern in Australien Schlimmes ahnen ließ: Weil er eine undichte Gasleitung auf seinem Bauernhof befürchtete, alarmierte der Mann die Feuerwehr. Die Retter rückten mit zwei Löschfahrzeugen und 15 Mann an - und fanden vor dem Haus nur eine 120 Kilogramm schwere, furzende Sau. Sie litt schwer an Blähungen und setzte deshalb ihre Duftmarken. "Ich habe keine Ahnung, was sie der Sau zum Fressen gegeben hatten, aber wir haben sie deutlich gehört", sagte Feuerwehrmann Peter Harkins. Dem Bauer sei die Angelegenheit höchst peinlich gewesen.
Vitaminreiche Italiener
Das italienische Örtchen Palagiano in Apulien hat sich seinen Eintritt ins Guinnessbuch der Rekorde verschafft – und zwar mit der größten Menge ausgepresstem Orangensaft. 150 Bürger pressten ganze 697 Liter frischen Saft aus insgesamt 4000 Kilo Apfelsinen. Die Stadtverwaltung hatte eigens zu diesem Zweck einen 200 Meter langen Tisch aufgestellt, der mit einem Schlauch versehen war. So konnte der ausgepresste Fruchtnektar direkt in ein Riesenglas geleitet und dann verkauft werden. Der Erlös ging an die Krebshilfe.
Gefährliches Mondgesicht
Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist das Mondgesicht und das wohl schlechteste Phantombild der Welt. Damit musste sich die bolivianische Polizei auf Verbrecherjagd begeben. Die Zeugin eines Mordes an einem Taxifahrer im vergangenen März hatte dem Strichgesicht noch eine Haarpracht aufgemalt, die eher einem Strohdach glich. Und sie gönnte dem Phantomgesicht noch mandelförmige Augen, aber keine Ohren. Die Polizei nahm inzwischen zwei Verdächtige auf Grund der Fahndung mit dem Phantombild fest. Beide bestreiten die Tat.
Sauberer Dieb
Ob ihn die Hoffnung auf ein strahlend weißes Lächeln oder anderes antrieb, ist noch unklar: Aber ein Dieb in Leipzig wollte es mit der Zahnhygiene wohl ganz genau nehmen. Gleich 36 Tuben Zahnpasta auf einmal wollte er in einem Laden mitgehen lassen. Eine Angestellte beobachtete den 31-Jährigen jedoch und rief die Polizei. Die Ermittler haben ausgerechnet, dass sich der Mann mit der Beute sechs Jahre lang die Zähne hätte putzen können. Derartige Hamster- Diebstähle kämen häufiger vor. So flüchteten Diebe schon mit 56 Flaschen Spülmittel oder 60 Päckchen Kaffee aus Supermärkten.
Schwangere Autobauerinnen
Auf eine drohende Massenentlassung bei Russlands größtem Autobauer Lada haben zahlreiche Arbeiterinnen auf ihre Weise reagiert: Sie wurden schwanger. Eine Rekordzahl von mehr als 5000 Beschäftigten sei in den vergangenen Wochen in Mutterschaftsurlaub gegangen und damit unkündbar, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft der Zeitung "Nesawissimaja Gaseta". Der Konzern in der Wolga-Stadt Togliatti will wegen der Finanzkrise 27.000 seiner etwa 100.000 Stellen streichen. Das Verhalten der Frauen sei "völlig normal", sagt die Sozialexpertin Natalia Subarewitsch. "So ist das eben: Bei Konjunktur arbeiten alle, und in Krisenzeiten werden Kinder geboren."