Deutsche Touristen verlieren ihr LebenFlieger stürzt in Safari-Park ab
Von der kenianischen Küstenstadt Mombasa aus macht sich ein Propellerflugzeug auf den Weg in den Masai-Mara-Nationalpark. An Bord sind drei Besatzungsmitglieder und elf Touristen, die sich schon auf einen Safari-Trip in dem Naturparadies freuen. Doch die Maschine verunglückt bei der Landung. Mehrere Urlauber sterben bei dem Absturz.
Beim Absturz eines Flugzeuges in Kenia sind nach Polizeiangaben zwei deutsche Urlauber getötet worden. Außerdem seien bei dem Unglück im bei Touristen beliebten Masai-Mara-Nationalpark die beiden Piloten gestorben, teilte die Polizei des ostafrikanischen Landes mit. Drei weitere Touristen seien schwer verletzt worden. Laut Auswärtigem Amt sind diese ebenfalls aus Deutschland.
Nach Angaben eines Arztes von Flying Doctors wurden die Überlebenden in Zusammenarbeit mit der kenianischen Luftwaffe nach Nairobi gebracht. Unter ihnen seien auch drei Schwerverletzte.
An Bord des abgestürzten Propellerflugzeugs waren den Angaben zufolge elf Passagiere und drei Besatzungsmitglieder. Bei den Passagieren habe es sich um fünf Deutsche, vier US-Touristen und zwei Tschechen gehandelt, sagte ein Polizeisprecher.
In Berlin sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes, dass "aufgrund derzeit vorliegender Informationen" davon auszugehen sei, dass bei dem Absturz "zwei deutsche Staatsangehörige getötet und drei deutsche Staatsangehörige verletzt wurden". Eine endgültige Bestätigung stehe aber noch aus. Ob es sich bei den Verletzten um die besonders schwer verletzten Insassen handelte, konnte die Sprecherin nicht sagen.
Ein Wildhüter des Parkes berichtete, das für bis zu 19 Passagiere ausgelegte Flugzeug sei kurz nach dem Start abgestürzt. Die Maschine gehörte der kenianischen Gesellschaft Mombasa Air Safari, die sich auf Flüge zu Touristenattraktionen spezialisiert hat. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte den Absturz, machte aber keine weiteren Angaben.
Der Masai-Mara-Park ist berühmt für ihre reiche Tierwelt und eines der berühmtesten Safari-Ziele in Kenia. Er liegt etwa 250 Kilometer südwestlich von Nairobi an der Grenze zu Tansania. Der Park ist weltberühmt für seine jährlichen Massen-Tierwanderungen unter anderem von Gnus und Zebras, die derzeit stattfinden.
Um die Wanderungen zu beobachten, kommen jährlich zehntausende Touristen in den Park. Viele von ihnen lassen sich dabei lieber zu den Hotels oder Luxus-Zeltanlagen des Parks fliegen, als die beschwerliche Autofahrt von Nairobi auf sich zu nehmen.