Steilküsten-Absturzgefahr auf RügenKüstenabschnitte gesperrt
Wegen der heftigen Regenfälle in den vergangenen Tage ist ein Abrutschen der Böschungen und damit eine mögliche Gefahr für Menschen nicht ausgeschlossen.
Wegen Absturzgefahr der Steilküste sind mehrere Strandabschnitte auf Rügen gesperrt worden. Betroffen seien der Strand bei Lobbe und zwischen Sellin und Binz, wie die Polizei in Stralsund mitteilte. Wegen der heftigen Regenfälle in den vergangenen Tage sei ein Abrutschen der Böschungen und damit eine mögliche Gefahr für Menschen nicht ausgeschlossen.
In den vergangenen Tagen sei es zu größeren Abbrüchen von Sand und Geröll zwischen der Seebrücke Sellin und dem Südstrand sowie am Lobber Haken gekommen, sagte ein Mitarbeiter des Amtes Mönchgut-Granitz. Auf dem Hochuferweg zeigten sich zum Teil sechs bis sieben Meter lange Risse. "Wir befürchten, dass dort in den nächsten Tagen noch einiges nachkommt."
Bei Lobbe war im Jahr 2005 eine 27-jährige Berlinerin von herabstürzenden Geröllmassen erschlagen worden. Mit den Sperrungen wolle das Amt neuerliche Unfälle verhindern.