Offenbar keine Verletzten auf LipariLeichtes Erdbeben vor Süditalien

Die bei Touristen beliebte Südküste Italiens wird von einem Erdbeben der Stärke 4,5 erschüttert. Dabei gibt es entgegen ersten Angaben keine Verletzten. Auch die Äolischen Inseln sind betroffen, darunter die Hauptinsel Lipari.
Auf der italienischen Urlauberinsel Lipari nördlich von Sizilien hat die Erde gebebt. Das Erdbeben der Stärke 4,5 löste Erdrutsche aus, wie der italienische Zivilschutz mitteilte. Die Behörde widersprach Fernsehberichten, die vier Verletzte meldeten.
"Niemand wurde ins Krankenhaus gebracht", sagte ein Vertreter des Zivilschutzes. Der Fernsehsender Sky TG-24 hatte zuvor von vier leicht Verletzten berichtet. Auch der Bürgermeister des Hauptorts Lipari, Mariano Bruno, sprach von mehreren Verletzten, ohne eine genaue Zahl nennen zu können. Nach Angaben des italienischen Zivilschutzes hatte das Beben eine Stärke von 4,5. Das Epizentrum lag demnach sechs Kilometer vor der Insel.
Lipari ist die größte der Äolischen Inseln, einer Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Die Insel liegt in "Zone zwei" der italienischen Beben-Gebiete, das heißt, es besteht die Gefahr "ziemlich starker Erdbeben". Am stärksten gefährdet sind Gebiete in "Zone eins".