Pergamonmuseum bleibt MagnetMuseumsinsel verliert Besucher
Mit 1,13 Millionen Besuchern konnte das Haus auf der Museumsinsel mit Schätzen aus Babylon, dem Pergamonaltar und dem Ischtar-Tor 2008 den Publikumszuspruch gegenüber dem Vorjahr (982.000 Besucher) weiter steigern.
Das Pergamonmuseum bleibt stärkster Besuchermagnet unter Berlins Museen. Mit 1,13 Millionen Besuchern konnte das Haus auf der Museumsinsel mit Schätzen aus Babylon, dem Pergamonaltar und dem Ischtar-Tor 2008 den Publikumszuspruch gegenüber dem Vorjahr (982.000 Besucher) weiter steigern, teilte die Kulturverwaltung der Hauptstadt mit.
An zweiter Stelle steht die Ägyptische Sammlung mit der Büste von Königin Nofretete, die seit dem 16. Oktober wieder an ihrem historischen Standort im Neuen Museum gezeigt wird. Bei der Zwischenstation im Alten Museum kamen knapp 1,1 Millionen Menschen, etwas weniger als im Vorjahr (1,3 Millionen).
Erstmals Besucherrückgang
Mit 13,4 Millionen Besuchern verzeichneten die Berliner Museen aber erstmals einen Rückgang (minus 4,4 Prozent). Bundesweit gingen die Besucherzahlen um 2,3 Prozent auf 104,9 Millionen zurück. Damit entfallen aber immer noch rund 13 Prozent aller Museumsbesuche in den 16 Bundesländern auf Berlin, wie aus den Zahlen des Instituts für Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hervorgeht.
Auf der Berliner Besucherrangliste stehen weiter das Haus am Checkpoint Charlie (850.000 Besucher), das Deutsche Historische Museum (766.661), das Jüdische Museum Berlin (758.975), das Deutsche Technikmuseum (567.222), das Museum für Naturkunde (547.947), die Topographie des Terrors (520.000), der Ort der Information beim Denkmal für die ermordeten Juden Europas (456.000), das Schloss Charlottenburg (390.562), das DDR-Museum (308.874), die Gemäldegalerie/Kulturforum (305.394) und die Gedenkstätte Berliner Mauer (304.600).
Mit 282.000 Besuchern musste das Bodemuseum nach dem Eröffnungsjahr mit 480.000 Interessierten einen Rückgang verzeichnen. Auch die Alte Nationalgalerie zählte weniger Publikum: Mit rund 240.400 Besuchern kamen rund 130.000 weniger als im Vorjahr (370.634).
Zulegen konnte dagegen der Hamburger Bahnhof mit 264.275 Besuchern (246.424) sowie die Gedenkstätte Hohenschönhausen mit 248.000 (205.000) und die Ausstellung Story of Berlin mit 220.000 (205.000) Interessierten. Die Ausstellung im Deutschen Dom zur Parlamentarischen Demokratie in Deutschland sahen 203.554 Menschen, rund 50.000 weniger als im Vorjahr (254.360).