Panorama

Glaubenslehre statt Zeitgeist Papst gegen "Modewechsel"

Bei der ersten Predigt in seiner römischen Bischofskirche hat Papst Benedikt XVI. am Samstagabend angekündigt, die strenge Linie seines Vorgängers fortzusetzen und die traditionelle Glaubenslehre hoch zu halten.

Die Pflicht eines Papstes sei es, "sicher zu stellen, dass das Wort Gottes in seiner Größe erhalten bleibt und in seiner Reinheit wieder ertönt, so dass es nicht zerrüttet wird von ständigen Modewechseln", sagte Benedikt XVI. während seiner Predigt in der Kathedrale San Giovanni in Laterano. Ein Papst müsse sich und die Kirche ständig dem Wort Gottes verpflichten. Das habe auch sein Vorgänger Johannes Paul II. getan. "Als er sich den fälschlichen Interpretationen von Freiheit gegenübersah, hat er unmissverständlich die Unverletzlichkeit des menschlichen Wesens unterstrichen, die Unverletzlichkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod", sagte der frühere Kardinal Joseph Ratzinger. "Die Freiheit zum Töten ist keine reale Freiheit, sonder eine Tyrannei, die aus dem menschlichen Wesen einen Sklaven macht", sagte der Papst und erteilte damit Abtreibung und Sterbehilfe eine klare Absage.

Eine große Menschenmenge wartete bereits, als der neue Die Gemeinde applaudierte, als Benedikt XVI. in die Amtstracht des Bischofs von Rom gehüllt wurde. Dies ist formal der letzte Schritt in der Reihe von Amtseinführungszeremonien eines neuen Papstes.

Quelle: n-tv.de