Panorama

"Ich sollte tot sein"Sturz aus 3.600 Metern überlebt

13.02.2007, 11:17 Uhr

Ein Fallschirmspringer hat in Neuseeland einen Sturz aus 3.600 Metern Höhe überlebt. Der Brite landete in einem Brombeerbusch.

Ein Fallschirmspringer hat in Neuseeland einen Sturz aus 3.600 Metern Höhe überlebt. Da sein Schirm klemmte und sich nicht vollständig öffnete, landete der Brite Michael Holmes mit einer Geschwindigkeit von knapp 130 Stundenkilometern in einem Brombeerbusch. Wie durch ein Wunder zog sich der 25-Jährige bei dem Sprung Mitte Dezember nur einen Knöchelbruch und eine Lungenverletzung zu. Das unglaubliche Ereignis wurde erst jetzt bekannt, nachdem das neuseeländische Fernsehen am Montagabend Aufnahmen von dem Sturz zeigte.

Holmes hatte den Fallschirmsprung mit einer Helmkamera selbst gefilmt. Ein Freund, der aus demselben Flugzeug abgesprungen war, machte ebenfalls Aufnahmen. "Ich sollte eigentlich tot sein, ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben", sagte Holmes. Der Brite, der mehr als 7.000 Sprünge hinter sich hat, musste elf Tage im Krankenhaus verbringen. Bereits im April will er wieder mit dem Fallschirmspringen beginnen.

Auf den Bildern seiner Helmkamera ist zu sehen, wie er sich im Sturzflug um die eigene Achse dreht und verzweifelt versucht, den verhedderten Schirm zu öffnen. Auch der Ersatzschirm ging nicht auf. Er habe noch nach ergreifenden Worten für sein Mikrofon gesucht, doch dann sei ihm nur ein "Oh Sch..., ich bin tot -Bye!" herausgerutscht.