Panorama

Tropenstürme toben Tote in Acapulco

Bei einem heftigen Unwetter im mexikanischen Badeort Acapulco sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Der Tropensturm "Henriette" brachte der Pazifikküste schwere Regenfälle, die Fels- und Erdrutsche auslösten. Dabei wurden am Samstag zwei Häuser zerstört, in denen fünf Kinder und Jugendliche sowie ein Erwachsener tödlich verletzt wurden. Der Sturm zog von der mexikanischen Küste in den Pazifik, während sich in der Karibik der Sturm "Felix" zum zweiten atlantischen Hurrikan der Saison auswuchs.

"Felix" gewann über dem warmen Wasser der Karibik weiter an Kraft. Die Windgeschwindigkeit stieg bis auf 205 Kilometer in der Stunde. "Felix" wurde deshalb noch am Sonntag zum Hurrikan der Kategorie drei heraufgestuft. Nach Berechnungen des US-Hurrikan-Zentrums könnte er am Dienstag als Wirbelsturm der Kategorie vier den Norden von Honduras erreichen und dort schwere Schäden anrichten. "Felix" zog nördlich an Curaao vorbei, auf Aruba ging starker Regen nieder, der Flughafen wurde geschlossen.

"Henriette" setzte in Acapulco mit Starkregen Straßen unter Wasser, die Häfen wurden für kleine Boote gesperrt. Mehr als 1.000 Schulen blieben auf Anordnung der Behörden vorsorglich geschlossen. Erst in der vergangenen Woche hatte der Hurrikan "Dean" die mexikanische Halbinsel Yucatn heimgesucht und schwere Schäden verursacht.

Quelle: n-tv.de

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