Panorama

Teuerstes Haus der USA Villa soll 107 Millionen Euro kosten

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Solche Sonnenuntergänge wie hier am Strand von Venice in Florida verwöhnen die Bewohner der Gegend.

(Foto: REUTERS)

Milliardäre auf der Suche nach einer neuen Bleibe sollten sich mal in Florida umsehen. Dort steht das zurzeit teuerste öffentlich angebotene Anwesen - es kostet 107 Millionen Euro und wirkt wie die Disney-Variante von Schloss Versailles.

Es ist ein prachtvolles Anwesen mit Säulen, Palmen und Schönwetter-Garantie - und es ist angeblich das teuerste öffentlich angebotene Wohnhaus der USA. Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" soll "Le Palais Royal" in Hillsboro Beach für 139 Millionen US-Dollar (107 Millionen Euro) den Besitzer wechseln. Der königliche Name kommt nicht von ungefähr. Der Prachtbau an der Atlantikküste des US-Bundesstaats Florida soll an Schloss Versailles erinnern, wo der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. residierte.

Wie ein König dürfte sich auch der neue Besitzer fühlen. Bilder aus dem Inneren zeigen dick aufgetragenen Pomp und Protz: vergoldete Treppenaufgänge, Marmorsäulen, Kronleuchter in der Eingangshalle und überall Säulen, Säulen, Säulen, weiß getünchte Wände und Stuckverzierungen. Manch ein europäischer Betrachter mag hier eher eine Disney-Karikatur königlicher Paläste erkennen - doch Schönheit liegt auch in den USA im Auge des Betrachters.

Zu den unstrittigen Vorzügen zählt ein Blick auf den offenen Ozean - doch auch auf dem Grundstück gibt es reichlich Wasser. Neben dem obligatorischen Pool locken ein 5000-Liter-Aquarium und 3,65 Meter hoher Wasserfall den neuen Besitzer. Mit dem Auto ist der Stadtkern von Miami in rund einer Dreiviertel Stunde zu erreichen.

Entscheidendes Kriterium dürfte für infrage kommende Interessenten daher auch die Garage sein - auch hier ist alles im grünen Bereich. Laut "L.A. Times" bietet sie Platz für 30 Fahrzeuge. Dort könnten Gäste parken, die über Nacht bleiben. Für sie stehen elf Schlaf- und 17 Badezimmer zur Verfügung.

Quelle: n-tv.de, vpe

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