Panorama

Krim-Kongo-Fieber in GriechenlandWarnung vor Zecken

09.07.2008, 13:05 Uhr

Bei Aufenthalten in Griechenland sollten Urlauber sich vor Zecken schützen. Erstmals starb jetzt im Nordosten des Landes ein Mensch am Krim-Kongo-Fieber, das durch Zecken übertragen wird.

Bei Aufenthalten in Griechenland sollten Urlauber sich vor Zecken schützen. Zum ersten Mal sei jetzt in der Präfektur Evros im Nordosten des Landes ein Mensch am Krim-Kongo-Fieber gestorben, so das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Der Erreger wird von Zecken übertragen. Der Virusstamm kommt nach Einschätzung des CRM neu in Griechenland vor und ist deutlich gefährlicher als die bisher bekannten.

Eine Impfung dagegen gibt es ebenso wenig wie gegen die ebenfalls von Zecken übertragenen Krankheiten Lyme-Borreliose und Zeckenbissfieber. Schutz können nur körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmitteln, sogenannte Repellents, bieten. In der benachbarten Türkei wurde das Krim-Kongo-Fieber erstmals 2002 festgestellt. In diesem Jahr sind dort bereits 551 Menschen erkrankt und 33 gestorben.