Panorama

In Niedersachen und NRW Zwei Mädchen bei Badeunfällen gestorben

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Auch die Einsätze der Rettungskräfte konnten den Tod der Mädchen nicht verhindern.

(Foto: picture alliance / Nicolas Armer)

In zwei Bundesländern sterben am Wochenende zwei Kinder durch Badeunfälle. Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen können eine Fünf- und eine Elfjährige nicht mehr gerettet werden.

In Niedersachen und in Nordrhein-Westfalen sind zwei Kinder bei Badeunfällen ums Leben gekommen. In Hannover starb ein fünfjähriges Mädchen im Märchensee. Die Polizei prüft, ob die Erziehungsberechtigten gegen ihre Aufsichtspflicht verstoßen haben.

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte das Kind am Vorabend mit zwei Vierjährigen an dem Gewässer gespielt. Ein Spaziergänger bekam mit, dass ein Kind fehlte und wählte den Notruf. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei suchten nach dem Mädchen, ein Polizeibeamter fand die Fünfjährige unter Wasser und zog sie ans Ufer.

Trotz Wiederbelebungsmaßnahmen und dem schnellen Transport ins Krankenhaus starb das Kind wenig später. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung wurden die Vierjährigen nach dem Vorfall von den Einsatzkräften betreut und anschließend ihren Eltern an der Wohnadresse übergeben.

An einem See in Hückelhoven kam laut Polizei eine Elfjährige ums Leben. Sie ging demnach am Freitagabend in den Adolfosee, verlor den Halt und geriet unter Wasser. Eine Gleichaltrige, die am Ufer wartete, den Angaben zufolge Nichtschwimmerin, versuchte, mit ihrem Fahrrad Hilfe zu holen. Währenddessen kamen Spaziergänger zum See, die den im Wasser treibenden Körper sahen und den Rettungsdienst alarmierten. Das Mädchen starb im Krankenhaus.

Quelle: ntv.de, sgu/dpa