Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 01:35 Vance: USA und Iran stehen kurz vor Einigung +++

29.05.2026, 01:35 Uhr

Die USA und der Iran stehen nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance kurz vor einem Abkommen. Man sei "noch nicht am Ziel", aber nah dran, sagt Vance vor Journalisten. Es gebe noch einige Streitpunkte, die die iranischen Bestände an angereichertem Uran und die Frage der Anreicherung beträfen. "Es ist schwer zu sagen, wann genau oder ob der Präsident die Absichtserklärung unterzeichnen wird", erklärt Vance mit Blick auf US-Präsident Donald Trump. Man diskutiere noch über einige Formulierungen. "Ich kann nicht garantieren, dass wir ans Ziel kommen, aber im Moment habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dabei", fügt der Vizepräsident hinzu.

+++ 00:38 US-Flugzeug nahe Buschehr zerstört? Washington dementiert +++

Das iranische Staatsfernsehen berichtet unter Berufung auf örtliche Behörden, ein US-Flugzeug sei nahe Buschehr im Iran zerstört worden. Die Stadt liegt am Persischen Golf. Die USA weisen den Bericht umgehend zurück. Es sei kein US-Flugzeug nahe Buschehr abgeschossen worden, sagt ein US-Regierungsvertreter. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 23:47 USA verhängen neue Sanktionen gegen iranischen Ölhandel +++

Die USA verhängen neue Sanktionen gegen den Ölhandel des Iran. Das Finanzministerium belegt acht Schiffe mit Strafmaßnahmen, die iranisches Rohöl und Erdölprodukte auf die Weltmärkte transportieren. "Wir werden der iranischen Regierung nicht erlauben, ihre Öleinnahmen zur Wiederherstellung ihrer Streitkräfte und militärischen Fähigkeiten zu erhöhen", erklärt Finanzminister Scott Bessent. Zudem werden mehr als 15 weitere Unternehmen sanktioniert, darunter Firmen in Hongkong und Dubai.

+++ 22:50 Polen verlängert Steuerrabatt auf Sprit bis Mitte Juni +++

Polen will die Steuersenkung für Benzin und Diesel infolge des Iran-Kriegs ein weiteres Mal verlängern. Das Spritpreispaket, das nach zwei Verlängerungen bis Ende Mai gilt, wird mindestens bis Mitte Juni beibehalten. Dies ergibt sich aus einer gerade veröffentlichten Anweisung des Finanzministeriums, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtet. Ende März hatte die Regierung in Warschau ein Spritpreispaket verabschiedet, um den Verbrauchern angesichts der gestiegenen Rohölpreise Erleichterung zu verschaffen. Die Mehrwertsteuer für Treibstoffe wurde vorübergehend von bislang 23 Prozent auf 8 Prozent gesenkt.

+++ 22:32 Iran: Einigung auf Rahmenabkommen mit USA weder fertig noch bestätigt +++

Eine vorläufige Einigung auf ein Rahmenabkommen zum Iran-Krieg zwischen Teheran und Washington ist nach iranischen Angaben bislang weder fertiggestellt noch bestätigt. Das berichtet die den Revolutionsgarden - Irans Elitestreitmacht - nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim am Abend unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle. Teheran habe den pakistanischen Vermittler nicht darüber informiert, dass der Text fertiggestellt sei. Man werde sowohl den Vermittler als auch die Öffentlichkeit benachrichtigen, sobald er fertiggestellt sei, teilt die Quelle laut Tasnim weiter mit. Sie fügt hinzu, dass Berichte westlicher Medien, wonach das Abkommen bereits abgeschlossen sei und nur noch auf Bekanntgabe durch beide Seiten warte, falsch seien.

+++ 22:02 Wadephul will deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat - Zurückhaltung bei Israel-Kritik ein Problem? +++

Außenminister Johann Wadephul wirbt bei einem Besuch bei den Vereinten Nationen in New York für die deutsche Kandidatur um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Deutschland "möchte erneut im weltweit wichtigsten multilateralen Gremium für Frieden und Sicherheit einen aktiven Beitrag leisten", heißt es am Abend vor der Abreise des CDU-Politikers aus Hamburg zu den Gesprächen in der US-Ostküstenmetropole. Die Wahlen in der Generalversammlung der Weltorganisation sind am 3. Juni. Die Wahl Deutschlands ist keineswegs sicher. Beim Abstimmungsverhalten etlicher Länder dürfte die Haltung der Bundesregierung im Gaza-Krieg eine Rolle spielen. Berlin hatte sich der massiven Kritik am Vorgehen Israels gegen die Palästinenser und der Forderung nach Sanktionen gegen die israelische Regierung nicht angeschlossen.

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