Iran-Krieg im Liveticker+++ 03:21 Hisbollah-Chef Kassem droht Israel mit "langer Konfrontation" +++
Die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon hat Israel mit einer "langen Konfrontation" gedroht. "Wir haben uns auf eine lange Konfrontation eingestellt", sagt Hisbollah-Chef Naim Kassem in einer Fernsehansprache. Die Israelis müssten mit "Überraschungen auf dem Schlachtfeld" rechnen, warnte der Hisbollah-Chef, während er von einem "existenziellen Kampf" sprach.
+++ 02:23 Israelische Armee meldet Tod von Hisbollah-Mitglied in Beirut +++
Bei einem Angriff auf eine Universität im Libanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben bereits vor zwei Tagen ein Mitglied der pro-iranischen Hisbollah-Miliz getötet. Bei dem Angriff habe die israelische Luftwaffe "den Terroristen Murtada Hussein Srur, Mitglied der Luftwaffeneinheit der Terrororganisation Hisbollah, im Bereich der Libanesischen Universität in Beirut angegriffen und getötet", erklärt die israelische Armee.
+++ 01:22 Explosionen in Katars Hauptstadt Doha +++
Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges sind am frühen Samstagmorgen in Katars Hauptstadt Doha Explosionen zu hören gewesen. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Abfangjäger über dem Stadtzentrum von Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung "mehrerer wichtiger Gebiete" bekannt gegeben.
+++ 00:43 Trump: Für Ölindustrie wichtige iranische Insel angegriffen +++
US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schreibt der Republikaner bei Truth Social.
+++ 00:15 "Liebe libanesische Brüder…": Israel-Kampfjets werfen Flugblätter über Beirut ab +++
Israelische Flugzeuge haben über Teilen der libanesischen Hauptstadt Beirut Flugblätter abgeworfen, in denen die Bevölkerung aufgefordert wird, sich für eine Entwaffnung der proiranischen Hisbollah einzusetzen. Kampfflugzeuge flogen in niedriger Höhe über der Stadt, durchbrachen die Schallmauer und lösten zwei laute Explosionen aus. In den an "Liebe libanesische Bürger" gerichteten Schreiben wird dazu aufgerufen, die Hisbollah zu entwaffnen. Sie seien der "Schild des Irans". Die Zukunft des Libanon solle von seinen eigenen Bürgern bestimmt werden und nicht von externen Akteuren. "Der Libanon ist eure Entscheidung, nicht die von jemand anderem", heißt es in dem Text. Stabilität sei "nicht nur ein Wort, sondern ein Recht für jeden Libanesen".
+++ 23:53 Erneut heftige Explosionen in Teheran +++
In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich erneut heftige Explosionen ereignet. Israel hatte zuvor eine erneute Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Ein Nachrichtenportal der iranischen Revolutionsgarden erklärte unterdessen, seit Kriegsbeginn hätten die Streitkräfte im Land insgesamt 111 feindliche Drohnen zerstört. In dem Beitrag des Portals Sepah wurde nicht aufgeschlüsselt, um welche Arten von Drohnen es sich dabei handelte. Unter anderem sei aber ein unbemanntes Flugzug vom Typ MQ-9 über der südiranischen Provinz Fars zerstört worden. Bei MQ-9-Maschinen handelt es sich um für einen langfristigen Einsatz entwickelte Mehrzweckdrohnen, die um ein Vielfaches teurer sind als die im Krieg vom Iran massenhaft eingesetzten Einweg-Kamikazedrohnen.
+++ 22:12 Nur 77 statt 1.299 Durchfahrten: Schiffsverkehr durch Hormus bricht ein +++
Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor zwei Wochen haben einer auf Seetransporte spezialisierten Website zufolge nur 77 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Mehr als die Hälfte dieser Schiffe gehöre zur sogenannten Schattenflotte, erklärt "Lloyd's List Intelligence". Damit sind die häufig veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe gemeint, mit denen insbesondere Russland und der Iran internationale Sanktionen umgehen. Vom 1. bis zum 11. März 2025 wurden demnach 1299 Durchfahrten registriert.
+++ 21:49 Berichte: USA senden 5000 Soldaten und Schiffe nach Nahost +++
Die USA verlegen weitere Kriegsschiffe und 5000 Marinesoldaten und Matrosen in den Nahen Osten. Das berichtet NBC News unter Berufung auf drei US-Regierungsbeamte. Das zuvor in Japan stationierte amphibische Angriffsschiff "USS Tripoli" sei samt Marine-Infanteristen auf dem Weg dorthin, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Beamte. Die bereits in der Region eingesetzten US-Streitkräfte erhielten dadurch Verstärkung durch Tausende Infanteristen, mehrere Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge des Typs F-35, schreibt das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf einen hochrangigen US-Beamten. Demnach geht die Aufstockung auf eine Anfrage des für die Region zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom) zurück, die auf mehr militärische Optionen im Krieg mit dem Iran abzielt. Die Marine-Infanteristen wären laut "Axios" in der Lage, falls gewollt Bodeneinsätze durchzuführen.
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