Iran-Krieg im Liveticker+++ 04:49 Chinesische Öltanker verlassen nach Monaten Straße von Hormus +++
Zwei chinesische Supertanker mit vier Millionen Barrel Rohöl an Bord verlassen die Straße von Hormus. Die Schiffe haben zuvor mehr als zwei Monate im Golf festgesessen, wie aus Schifffahrtsdaten von LSEG und Kpler hervorgeht. Die Tanker der Konzerne Sinopec und Sinochem haben das irakische und katarische Öl den Daten zufolge Ende Februar und Anfang März geladen, kurz vor Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Sie sind nun auf dem Weg nach China. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor.
+++ 03:42 Trump: USA werden Krieg mit Iran sehr schnell beenden +++
US-Präsident Donald Trump stellt ein rasches Ende des Krieges mit dem Iran in Aussicht. Die USA würden den Krieg "sehr schnell beenden", sagt er vor Abgeordneten im Weißen Haus. Zugleich betont er erneut, dass der Iran keine Atomwaffen haben werde.
+++ 02:50 Ministerium: Mindestens 19 Tote bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon +++
Bei Angriffen Israels im Süden des Libanon sind Behördenangaben zufolge mindestens 19 Menschen getötet worden, unter ihnen mehrere Kinder. "Ein israelischer Luftangriff auf die Stadt Deir Kanun al-Nahr im Bezirk Tyros hatte nach ersten Angaben zehn Todesopfer zur Folge, darunter drei Kinder und drei Frauen, sowie drei Verletzte, darunter ein Kind", erklärt das libanesische Gesundheitsministerium. Das Ministerium bezeichnet den Vorfall als "Massaker". Bei weiteren Angriffen im Süden des Landes wurden neun Menschen getötet, heißt es weiter. 29 Menschen, unter ihnen ein Kind, seien verletzt worden.
+++ 01:42 US-Senat will Trumps Befugnisse im Iran-Krieg beschränken +++
Der US-Senat bringt eine Resolution auf den Weg, derzufolge US-Präsident Donald Trump für militärische Einsätze die Zustimmung des Kongresses einholen muss. Ohne eine solche Genehmigung müsste der Krieg mit dem Iran beendet werden. Der Schritt gilt als seltene Zurechtweisung des Präsidenten. Allerdings muss die Resolution noch mehrere Hürden überwinden, bevor sie in Kraft treten kann.
+++ 00:52 Britische Ministerin warnt vor Hungerkrise durch Hormus-Blockade +++
Die britische Außenministerin Yvette Cooper warnt durch die Blockade der Straße von Hormus vor einer erheblichen Lebensmittelkrise. "Die Welt riskiert, schlafwandelnd in eine globale Nahrungsmittelkrise zu schlittern", sagt Cooper laut Nachrichtenagentur PA bei einem Kongress in London. Die globale Gemeinschaft könne es nicht riskieren, dass Millionen von Menschen durch Hunger bedroht sind, "weil der Iran eine internationale Schifffahrtsroute blockiert", warnt die Außenministerin. Der weltweite Handel etwa mit Düngemitteln und Heizöl sei weitgehend zum Erliegen gekommen, "der Globale Süden bezahlt den höchsten Preis". Dies könne sich erheblich auf Ernteerträge und dadurch die Preise von Lebensmitteln auswirken, so Cooper. "Wir müssen den Risiken zuvorkommen und dürfen nicht abwarten, bis sich das Leid vor unseren Augen entfaltet".
+++ 23:41 UNO erwartet Rückkehr von fast drei Millionen Afghanen in ihre Heimat bis Ende 2026 +++
Bis Ende des Jahres werden nach Schätzungen der UNO fast drei Millionen Afghanen aus dem Ausland in ihr Land zurückkehren. Einem UN-Bericht zufolge handelt es sich bei mehr als der Hälfte von ihnen um Frauen und Kinder. Seit September 2023 sind bereits 5,9 Millionen afghanische Staatsbürger - vorwiegend aus den Nachbarländern Iran und Pakistan - in ihre Heimat zurückgekehrt. Das entspricht zehn bis zwölf Prozent der Bevölkerung.
+++ 22:18 Chamenei ruft die Menschen im Iran zum Kinderkriegen auf +++
Der oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ruft die Menschen in seinem Land auf, mehr Kinder zu bekommen. "Wenn sie die richtige und notwendige Politik des Bevölkerungswachstums ernsthaft verfolgt, wird die große iranische Nation in der Lage sein, eine wichtige Rolle zu spielen und zukünftig strategische Sprünge erfahren", erklärt Chamenei in einem Brief, von dem Auszüge im Onlinedienst X veröffentlicht wurden. Die Geburtenrate im Iran ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen.
+++ 21:19 USA wollen Zahl der Länder mit Atomwaffen "gering halten" +++
US-Vizepräsident JD Vance sagt, der Kern der Verhandlungen mit dem Iran bestehe für die USA darin, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Wenn das geschehe, würden die Länder am Golf ihre eigene Waffe wollen, und dann würden auch andere Länder auf der ganzen Welt diese haben wollen. "Wir wollen die Zahl der Länder, die über Atomwaffen verfügen, gering halten, und deshalb darf der Iran keine Atomwaffe besitzen", sagt Vance vor Reportern. Die USA würden deshalb wollen, dass der Iran mit den USA an einem Prozess zusammenarbeite, der sicherstelle, dass die islamische Republik ihre Atomwaffenkapazitäten in den kommenden Jahren nicht wieder aufbaue. "Das ist es, was wir in den Verhandlungen erreichen wollen", so Vance. Beide Länder hätten bei ihren Gesprächen große Fortschritte erzielt und keine Seite wolle eine Wiederaufnahme der militärischen Operationen, fügt Vance hinzu. "Wir glauben, dass wir große Fortschritte gemacht haben. Wir glauben, dass die Iraner eine Einigung erzielen wollen."
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