Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 07:30 Gouverneur: Drei Tote bei Drohnenangriff in Region Moskau +++
Bei einem Drohnenangriff in der Region Moskau sind nach russischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Istra verletzt worden, erklärt der örtliche Gouverneur Andrej Worobjow im Onlinedienst Telegram. Zwei weitere Menschen seien zudem in einem anderen Teil der Region verletzt worden. Die russische Luftabwehr schoss laut Worobjow 81 Drohnen über der Region ab.
+++ 06:40 Bericht: Stromausfälle nach russischen Angriffen in Tschernihiw +++
In Tschernihiw und Umgebung sind nach russischen Angriffen offenbar fast 70.000 Kunden ohne Strom. Das meldet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf Chernihivoblenergo.
+++ 04:14 Ukraine-Unterstützer beraten unter anderem über Waffenproduktion +++
Bundeskanzler Merz reist am heutigen Montag zu einem Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine in Paris. Insgesamt werden etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs dabei sein, darunter auch der ukrainische Staatschef Selenskyj. Es soll es unter anderem um die Waffenproduktion unter Lizenz in der Ukraine gehen, heißt es vorab aus dem Elysée-Palast. Zudem könnten gemeinsame Militärübungen der geplanten internationalen Ukraine-Mission angekündigt werden. Diese sollen außerhalb der Ukraine stattfinden und ein Signal der Entschlossenheit an Russland senden.
+++ 01:31 Selenskyj: Energiesektor ist unzureichend auf den Winter vorbereitet +++
Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert vom Energiesektor mehr Anstrengungen bei den Vorbereitungen für den kommenden Winter. Die Maßnahmen zum Schutz der ukrainischen Energieinfrastruktur hinkten hinterher, sagt er bei einem Treffen mit Energieminister Denys Shmyhal. Die bisher geschlossenen zwischenstaatlichen Abkommen zu Energie und Wiederaufbau seien unzureichend, kritisiert der Präsident. Die Nachrichtenseite "Kyiv Independent" hatte bereits berichtet, dass die Ukraine auf den kommenden Winter unzureichend vorbereitet ist. Bislang sei die Finanzierung für einen 5,4 Milliarden Euro schweren Energie-Resilienzplan nicht gesichert.
+++ 23:55 Drohnen treffen Hochhäuser in Odessa und Saporischschja +++
Bei russischen Drohnenangriffen auf ukrainische Städte sind am Abend mehrere Hochhäuser beschädigt worden. In Saporischschja gab es laut Behördenangaben auch zwei Verletzte. In Odessa schlugen Drohnen in die oberen Stockwerke eines Mehrfamilienhauses ein, auch das Dach eines Baumarkts wurde getroffen. Derzeit ist noch nicht klar, ob Menschen zu Schaden gekommen sind.
+++ 22:24 Merz reist zu Treffen der Pro-Ukraine-Koalition +++
Bundeskanzler Friedrich Merz reist am morgigen Montag zu einem Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine. Etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs wollen in Paris dabei sein - darunter auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Vertreter der Partnerländer im Anschluss dazu eingeladen, einen Tag später bei der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf der Ehrentribüne dabei zu sein.
+++ 21:24 Nach Depot-Explosion: Ukrainischer Rüstungskonzern entlässt Manager +++
In Wyschnewe, einem Vorort von Kiew, kommt es in der Nacht zum 6. Juli zu einer Explosion eines Munitionsdepots. Selenskyj fordert daraufhin Konsequenzen, da die Lager mutmaßlich rechtswidrig zu nah an Wohngebieten angelegt wurden. Ukroboronprom, der größte staatliche Rüstungskonzern der Ukraine, entlässt nun zwei Funktionäre. Diese sollen gegen Vorschriften verstoßen haben. "Alle Schuldigen werden neben ihrer Entlassung auch strafrechtlich nach geltendem ukrainischen Recht zur Verantwortung gezogen", teilt Ukroboronprom bei Telegram mit.
+++ 21:02 Selenskyjs Partei berät am Dienstag zu Kabinettsumbildung +++
Selenskyjs Partei will sich am 14. Juli treffen, um die Personalveränderungen rund um Julija Swyrydenko zu besprechen, wie zwei Abgeordnete dem ukrainischen Nachrichtenportal Kyiv Independent mitteilen. Als mögliche Nachfolger werden laut dem Medienbericht der Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Serhij Koretskyj, sowie Energieminister Denys Schmyhal - welcher von 2020 bis 2025 als Ministerpräsident amtierte - gehandelt. Auch Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, seien laut einem Abgeordneten aus Selenskyjs Partei im Gespräch.
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