Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 00:08 Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten +++
Die Ukraine kündigt an, ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. "Dies sind unsere eigenen, ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern", schreibt Außenminister Andrij Sybiha auf X. Die Ukraine habe nun die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren des Aggressorstaates und in größerem Umfang zu erreichen". Dies untergrabe auch Russlands Fähigkeit, den Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das im Iran zu unterstützen. "Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen", ergänzt Sybiha. Mit Blick auf die russische Bevölkerung sagt er: "Je länger Moskau sich weigert, diesen sinnlosen Krieg zu beenden, den es nicht gewinnen kann, desto schlimmer wird es für sie werden."
+++ 22:54 Strom- und Wasserversorgung in Teilen Kiews unterbrochen +++
In Teilen der ukrainischen Hauptstadt ist der Strom ausgefallen. Aufgrund einer Störung im Stromnetz am linken Dnipro-Ufer komme es zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung, schreibt die Stadtverwaltung am Abend in sozialen Medien. Die Reparaturarbeiten seien im Gange.
+++ 22:06 Kiew fordert Beschlagnahmung von russischem Erdöl +++
Vor dem Hintergrund eines von Frankreich aufgebrachten Tankers der russischen "Schattenflotte" fordert der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. "Solange der Krieg andauert, solange die (russischen) Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten", sagt Selenskyj in einer Videobotschaft. Kiew arbeitet demnach mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatten.
+++ 21:41 Zivilisten werden Opfer von Drohnenattacke +++
Die Staatsanwaltschaft von Donezk leitet eine Untersuchung wegen eines möglichen Kriegsverbrechens des russischen Militärs gegen Zivilisten ein. Bei dem Drohnenangriff auf das Dorf Maidan im Bezirk Kramatorsk an diesem Samstag sei ein 63-jähriger Bewohner getötet und vier weitere Zivilisten seien verletzt worden, schreibt die Behörde. Die beiden Frauen im Alter von 65 und 52 Jahren, ein 15-jähriger Junge und ein 30-jähriger Mann wurden demnach in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Drohnenangriff sollen 35 Wohnhäuser und Autos beschädigt worden sein.
+++ 21:10 Unterhändler beenden Treffen in Florida +++
Unterhändler der Ukraine und der USA haben ihr heutiges Meeting in Florida beendet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nennt es "konstruktiv". "Wir begrüßen das anhaltende Engagement zur Lösung der offenen Fragen", schreibt er in sozialen Medien. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wollen die Teams morgen erneut miteinander in Kontakt treten, um ihre Bemühungen zur Beendigung des Krieges, fortzusetzen. Am wichtigsten sei es zu verstehen, inwieweit die russische Seite bereit ist, den Krieg tatsächlich zu beenden, schreibt er.
+++ 20:31 Geheimdienstmitarbeiter sollen inszeniertes Attentat auf Orban vorgeschlagen haben +++
Die "Washington Post" berichtet über einen angeblichen Vorschlag von russischen Geheimdienstmitarbeitern, um den Wahlkampf in Ungarn zugunsten von Ministerpräsident Victor Orban zu beeinflussen. Mitarbeiter eines russischen Auslandsgeheimdienstes hätten vorgeschlagen, ein Attentat auf Orban vorzutäuschen, um ihm mehr Unterstützung zu verschaffen, schreibt die Zeitung. Diese gibt an, einen internen Bericht für den russischen Geheimdienst eingesehen zu haben, der von einem europäischen Geheimdienst beschafft worden sei. Jedoch sei unklar, ob der Vorschlag in Moskau auf höherer Ebene zur Kenntnis genommen worden sei. "Das ist ein weiteres Beispiel für Desinformation", wird Kreml-Sprecher Dmitri Peskow von der Zeitung zitiert. Fragen habe er zurückgewiesen, heißt es. Orbans Sprecher habe auf eine Bitte um Stellungnahme nicht geantwortet. Am 12. April stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Umfragen sehen Orban derzeit hinter seinem bürgerlich-konservativen Herausforderer Peter Magyar. Die "Washinton Post" erinnert an den Angriff auf US-Präsident Donald Trump im Sommer 2024, bei dem er von einer Kugel gestreift wurde. Danach seien Trumps Umfragewerte gestiegen.
+++ 19:37 Drohne schlägt auf Kita-Gelände ein +++
Im Norden der Ukraine hat es neue Angriffe auf die Gemeinde Sumy gegeben. Eine russische Drohne sei auf dem Gelände eines Kindergartens eingeschlagen, teilt der Stadtrat von Sumy mit und veröffentlicht Fotos von Schäden. Verletzt wurde den Angaben nach niemand, jedoch wird von Gebäudeschäden berichtet.
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