Iran-Krieg im Liveticker+++ 13:07 Iranische Medien: Präsident Peseschkian trifft Obersten Führer Chamenei +++
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich nach eigenen Angaben kürzlich mit dem Obersten Führer Modschtaba Chamenei getroffen. Dies berichten staatliche Medien. Es ist der erste öffentliche Bericht über eine Begegnung der beiden, seit Chamenei zu Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran schwer verwundet wurde. Das Treffen sei von einer "bescheidenen und zutiefst herzlichen" Atmosphäre geprägt gewesen, wird Peseschkian zitiert.
+++ 11:54 Hamas: Sohn von Chefunterhändler bei israelischem Luftangriff getötet +++
Bei einem israelischen Luftangriff ist ein Sohn des Hamas-Chefunterhändlers für den Gazastreifen nach Angaben der radikalen Islamisten getötet worden. Assam Al-Hajja sei seinen Verletzungen erlegen, die er bei einem Angriff am Mittwochabend erlitten habe, sagt der hochrangige Hamas-Vertreter Basim Naim. Das israelische Militär reagiert bislang nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Der Vater des Getöteten, Chalil Al-Hajja, leitet für die Hamas die von den USA vermittelten Verhandlungen mit Israel über die Zukunft des Gazastreifens.
+++ 10:44 Iran-Krieg bei Asean-Gipfel im Zentrum +++
Der diesjährige Gipfel des Staatenverbundes Asean steht im Zeichen wirtschaftlicher Sorgen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Es müsse geklärt werden, wie die Region die Versorgung mit Energie sowie die Sicherheit südostasiatischer Arbeitnehmer angesichts der Spannungen im Nahen Osten gewährleisten könne, teilt der philippinische Präsident und diesjährige Vorsitzende Ferdinand Marcos Jr. vor Beginn des Gipfels mit. Der 48. Asean-Gipfel tagt am Freitag in der philippinischen Provinz Cebu. Zu den Gesprächen werden die Regierungschefs aller elf Mitgliedstaaten mit Ausnahme Myanmars erwartet. Am heutigen Donnerstag finden eine Reihe von Treffen auf Ministerebene, darunter der Außen- und Wirtschaftsminister statt. Die Philippinen haben in diesem Jahr den Vorsitz in der Asean-Vereinigung. Weitere Mitglieder sind Kambodscha, Thailand, Malaysia, Myanmar, Indonesien, Singapur, Vietnam, Laos, Brunei und seit vergangenem Jahr Osttimor.
+++ 09:29 Nahostkrieg treibt Spritpreise - aber weniger stark als 2022 +++
Die Preisanstiege bei Energie wegen des Iran-Kriegs sind ähnlich stark wie in früheren Öl- und Weltwirtschaftskrisen - aber weniger heftig als im Ukraine-Krieg 2022. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes zur Preisentwicklung unter anderem für Sprit und Heizöl in den vergangenen 50 Jahren. Im März zahlten Verbraucher an Tankstellen in Deutschland demnach im Schnitt 17,3 Prozent mehr für Superbenzin und 29,7 Prozent mehr für Diesel als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe insgesamt waren ein Fünftel (20 Prozent) teurer. Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl stiegen fast um die Hälfte (44,4 Prozent) im Vergleich zu März 2025.
+++ 08:16 Angriff auf südkoreanisches Schiff in Straße von Hormus: Iran dementiert Beteiligung +++
Der Iran hat eine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus dementiert. Die iranische Botschaft in Südkorea erklärt, sie weise "entschieden und kategorisch alle Behauptungen über eine Beteiligung der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran" an dem Vorfall am Montag zurück. Zugleich betont die Botschaft, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung dieser Anforderungen könne "zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen". Die Verantwortung liege in solchen Fällen "bei den Parteien, die die Durchfahrt oder Aktivitäten in dem Gebiet fortsetzen, ohne diese Erwägungen gebührend zu berücksichtigen". Die Explosion und ein dadurch ausgelöstes Feuer hatten sich am Montag auf der unter panamaischer Flagge fahrenden "HMM Namu" ereignet, einem Frachtschiff mit 24 Besatzungsmitgliedern. US-Präsident Donald Trump warf den iranischen Streitkräften vor, sie hätten "einige Schüsse" auf das Schiff abgegeben. Er forderte die südkoreanische Regierung auf, sich dem US-Einsatz zur Öffnung der für den Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus anzuschließen.
+++ 07:31 Bericht: Zwei Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon +++
Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon wurden laut einem Medienbericht zwei Menschen getötet. Das schreibt der Sender Al Jazeera unter Berufung auf die libanesische Nachrichtenagentur NNA. Demnach wurde ein Pick-up in der Stadt Haboush getroffen.
+++ 05:33 Frankreichs Flugzeugträgerkampftruppe rückt näher an Straße von Hormus heran +++
Frankreichs Militär bereitet sich auf eine mögliche französisch-britische Mission in der Straße von Hormus vor. Laut Präsident Emmanuel Macron bewegen sich der atomgetriebene Flugzeugträger "Charles de Gaulle" und seine Begleitschiffe derzeit südlich des Suezkanals ins Rote Meer und damit näher an die blockierte Meerenge heran. Ziel ist es demnach, die Sicherheit im Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wiederherzustellen, sobald die Umstände dies zulassen. Die Mission könne dazu beitragen, "das Vertrauen der Reeder und Versicherer wiederherzustellen", erklärt Macron auf X und betont, man agiere unabhängig von den Kriegsparteien.
+++ 02:54 Iran wird US-Vorschlag wahrscheinlich heute beantworten +++
Der Iran wird voraussichtlich am heutigen Donnerstag seine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges übermitteln. Das berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf Insider. US-Präsident Trump hatte zuvor gesagt, die USA hätten in den letzten 24 Stunden "sehr gute Gespräche" mit dem Iran geführt. Am Abend stellte er bei einer Wahlkampfveranstaltung ein schnelles Ende des Krieges in Aussicht. Die USA dürften nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekommt. "Ich denke, die meisten Leute verstehen das. Sie verstehen, dass das, was wir tun, richtig ist, und es wird schnell vorbei sein", so Trump.
+++ 01:34 Bericht: Saudi-Arabien sorgte für Abbruch von US-Marineeinsatz +++
Der US-Sender NBC News berichtet, US-Präsident Trump habe den Marineeinsatz "Project Freedom" in der blockierten Meerenge von Hormus wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet.
+++ 23:58 Trump: Iran hat Verzicht auf Atomwaffen zugesagt +++
Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. "Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt", sagt Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, lässt er allerdings offen.
+++ 23:01 Angriff trotz Waffenruhe: Israel tötet Hisbollah-Kommandeur im Libanon +++
Israels Luftwaffe greift erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libanesischen Hisbollah-Miliz gewesen, heißt es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei "eliminieren" wollen. Der israelische TV-Sender Chadschot 13 berichtet, nach israelischen Informationen seien der Radwan-Kommandeur Malek Balut, sein Stellvertreter sowie weitere Radwan-Kämpfer getötet worden.
+++ 22:00 Macron will in Hormus-Krise vermitteln +++
Der französische Präsident Emmanuel Macron dringt in Gesprächen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian auf eine ungehinderte Schifffahrt in der Straße von Hormus. Er ermutige den Iran, die britisch-französischen Pläne für einen internationalen Einsatz zur Sicherung der Durchfahrt zu prüfen, teilt Macron auf X mit. Er wolle das Thema auch mit US-Präsident Donald Trump besprechen. Peseschkian betont iranischen Staatsmedien zufolge in dem Telefonat die Bereitschaft seines Landes, diplomatische Wege zur Beendigung des Krieges zu verfolgen. Zugleich verweist er auf das Misstrauen gegenüber den USA. Dies liege an den feindseligen Handlungen der amerikanischen Seite, die den Iran zuletzt während der Verhandlungen zweimal angegriffen habe.
+++ 21:14 Emirate weisen Irans Kritik an US-Partnerschaft zurück +++
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) weisen iranische Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit den USA zurück. Das Außenministerium in Abu Dhabi teilt mit, man behalte sich alle diplomatischen und militärischen Optionen vor, um auf Bedrohungen oder feindselige Akte zu reagieren. Die VAE werfen dem Iran Angriffe in den vergangenen Tagen vor. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. Sie bezeichnet die Kooperation der VAE mit den USA als Bedrohung der nationalen Sicherheit.
+++ 20:29 Trump droht: Ohne Deal wird Iran "in Grund und Boden bombardiert" +++
US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts. Man sei "sehr nah dran", sagt Trump dem US-Sender PBS. Eine Einigung könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagt Trump.
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