Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 17:17 Populärem ukrainischem Verteidigungsminister Fedorow könnte schnelles Aus drohen +++

13.07.2026, 00:01 Uhr

Dem ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow könnte trotz seiner Popularität die Abberufung drohen. Vor allem für die Fortschritte im Bereich der Drohnenkriegsführung wird Fedorow immer wieder gelobt, Kritik gibt es hingegen in Bezug auf die Mobilisierung von Soldaten. Das ukrainische Medium LB.ua berichtet unter Berufung auf zwei Quellen aus dem Umfeld von Innenminister Ihor Klymenko, dass dieser Fedorows Amt übernehmen könnte. Eine Quelle vermutete, dass dies ein Wunsch von Präsident Wolodymyr Selenskyj sein könnte, um die Situation bei der Mobilmachung zu verbessern. Aus dem Umfeld des Präsidialamtes sei hingegen von Selenskyjs Unzufriedenheit mit Fedorow zu hören. Er ist erst seit Anfang des Jahres im Amt. Der ukrainische Präsident hatte die Regierung erst kürzlich umgebaut:

+++ 16:44 Kurz vor Parlamentswahl: Populärer Oppositionspolitiker in Russland festgenommen +++

Zwei Monate vor der Parlamentswahl in Russland hat die russische Polizei den populären Oppositionspolitiker und Kriegsgegner Boris Nadeschdin in Moskau festgenommen. Die Uniformierten hätten ihn abgeholt und mit zur Polizeidienststelle genommen, teilt der Politiker bei Telegram mit. Warum Nadeschdin abgeführt wurde, ist nicht klar. Das russische Justizministerium hatte ihn vorige Woche als "ausländischer Agent" eingestuft - der Machtapparat benutzt diese Bezeichnung, um Andersdenkende zu brandmarken. "Ausländische Agenten" sind von Wahlen in Russland ausgeschlossen.

+++ 16:05 "Für Russland wird dieser Winter extrem hart" +++

Der Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, Andriy Kowalenko, beklagt Schlagzeilen in westlichen Medien. Darin sei zu lesen, dass der Ukraine ein harter Winter bevorstehe. "Bei uns ist das schon seit 2022 so, weil Russland ständig unsere Energieversorgung angegriffen hat, aber wir passen uns an. Ich finde das seltsam, denn für Russland wird dieser Winter – sofern sie den Krieg nicht beenden – extrem hart werden, sogar noch härter als dieser Sommer ohne Treibstoff", so Kowalenko. Russland solle endlich nicht mehr als globale Supermacht wahrgenommen werden, fordert er. "Das Land ist ein Rohstoffanhängsel Chinas."

+++ 15:40 Ukrainischer Ex-Kommandeur soll Mord an Zivilisten beauftragt haben +++

In der Ukraine soll ein ranghoher Ex-Offizier Soldaten seiner Einheit zur Entführung und Ermordung zweier Zivilisten angestiftet haben. Der ehemalige Kommandeur der 155. mechanisierten Brigade wurde in Kiew festgenommen, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mitteilt. Bislang gebe es in dem aufsehenerregenden Fall zehn Festnahmen. Die Opfer stammten demnach aus dem Ort Kalyniwka bei Kiew, der Offizier hatte privat Streit mit ihnen. Sie wurden entführt und im Gebiet Poltawa getötet. "Dieser Fall geht über einen einzelnen Ort oder die Region Kiew hinaus", schreibt Selenskyj. "Es ist für das ganze Land wichtig, die vollständige Wahrheit herauszufinden und alle Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen."

+++ 15:06 Russland bestellt deutschen Botschafter ein +++

Der deutsche Botschafter Alexander Graf Lambsdorff wird ins russische Außenministerium einbestellt. Das Ministerium informiert in den sozialen Netzwerken über die Einbestellung, nennt aber keinen Grund. Lambsdorff, der immer wieder den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine kritisiert hatte, verabschiedet sich morgen aus Moskau, um seinen neuen Posten als Botschafter in Israel anzutreten. Neuer deutscher Botschafter in Russland wird Clemens von Goetze. Auch der russische Botschafter wurde am Montag ins Auswärtige Amt in Berlin einbestellt wegen schwerer Cyberangriffe, die dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB zugeschrieben wurden:

+++ 14:32 Ukraine attackiert erneut viele russische Schiffe +++

Ukrainische Drohnen haben in der Nacht zum Montag nach Angaben des Militärs 15 russische Schiffe im Asowschen Meer getroffen. Darunter seien sieben Tanker, teilt der Kommandeur der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, über Telegram mit. Damit steige die Gesamtzahl der in den vergangenen acht Tagen getroffenen Schiffe auf 105. "Die Operation 'MoLoChKa' wird so lange fortgesetzt, bis Russlands Schattenflotte in das Rote Buch des Asowschen Meeres aufgenommen wird", heißt es von den Drohnenstreitkräften.

+++ 14:01 Ukrainischer Generalstab meldet 257 Front-Gefechte +++

Im Laufe des vergangenen Tages hat es offenbar 257 Zusammenstöße zwischen ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Das schreibt Ukrinform mit Verweis auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Besonders schwer umkämpft war demnach der Frontabschnitt bei Pokrowsk. Russland habe unter anderem 70 Luftangriffe durchgeführt und 8676 Kamikaze-Drohnen eingesetzt.

+++ 13:26 Ärzte ohne Grenzen: Russland greift systematisch Gesundheitssystem in der Ukraine an +++

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beschuldigt Russland, vorsätzlich medizinische Einrichtungen in der Ukraine anzugreifen. Die Angriffe auf das Gesundheitssystem und medizinisches Personal seien Teil einer "gezielten Strategie", erklärt die Organisation unter Berufung auf eine eigene Untersuchung. Ärzte ohne Grenzen forderte alle Konfliktparteien auf, ihren Verpflichtungen gemäß dem humanitären Völkerrecht nachzukommen. "Diese Angriffe sind zu systematisch, zu häufig und zu präzise, um zufällig zu sein", erklärt der Landeskoordinator von Ärzte ohne Grenzen in der Ukraine, Robin Meldrum. Wenn Krankenhäuser wiederholt getroffen oder Rettungswagen mit Drohnen angegriffen würden, sei dies "ein Muster", hinter dem eine Absicht stecke.

+++ 13:15 EU verhängt Sanktionen gegen Russland wegen Cyberangriffen +++

Die Europäische Union verhängt wegen mutmaßlicher russischer Cyberangriffe Sanktionen gegen neun Personen und vier Organisationen. Die Strafmaßnahmen richten sich unter anderem gegen Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilt. Die EU verurteile die böswilligen Cyberaktivitäten Russlands, die auf die Europäische Union, ihre Mitgliedstaaten und internationale Partner abzielten, erklärt Kallas.

+++ 12:58 Ukraine: Drei Tote bei russischem Angriff auf Frachter +++

Bei einem russischen Angriff auf einen zivilen Frachter in der ukrainischen Schwarzmeer-Region Odessa sind drei Besatzungsmitglieder getötet worden. Fünf weitere Seeleute seien verletzt worden, teilt der stellvertretende ukrainische Ministerpräsident Oleksij Kuleba mit. Das unter der Flagge Togos fahrende Schiff hatte dem Gouverneur der Region, Oleh Kiper, zufolge Mineraldünger geladen und lag zum Zeitpunkt des Angriffs vor Anker.

+++ 11:54 Russischer Angriff über Odessa - Badende fliehen nach Explosion von Strand am Schwarzen Meer +++

In der ukrainischen Hafenstadt Odessa detoniert eine Drohne an einem belebten Badestrand. Die Badegäste, darunter viele Familien mit ihren Kindern, ergreifen die Flucht. Weitere Aufnahmen zeigen den Abschuss einer Drohne über Strand-Schirmen.

+++ 11:30 Auswärtiges Amt bestellt russischen Botschafter ein +++

Das Auswärtige Amt bestellt den russischen Botschafter in Berlin ein, um gegen Cyberangriffe zu protestieren. "Cyberangriffe gegen (Deutschland), EU-Partner und die (Ukraine) sind inakzeptabel", teilt das Ministerium auf der Plattform X weiter mit: "Wir beantworten sie entschlossen, auch mit zusätzlichen Sanktionen." Die EU bringe dafür entsprechende Maßnahmen auf den Weg, heißt es weiter.

+++ 11:25 Frankreich will russischen Botschafter wegen Cyberangriffen einbestellen +++

Die französische Regierung wirft Russland eine Cyber-Hacking-Kampagne gegen europäische Staaten vor und will deswegen in den kommenden Tagen den russischen Botschafter in Paris einbestellen. Frankreich werde zudem Sanktionen gegen neun russische Personen und vier Organisationen verhängen, kündigt Außenminister Jean-Noël Barrot an. "Wir werden heute eine breit angelegte Cyber-Kampagne Russlands öffentlich verurteilen, die auf Sabotage und Spionage gegen ein Dutzend Länder abzielte", sagt Barrot dem Sender BFM TV. Frankreich wirft dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB vor, die Angriffe organisiert zu haben. Frankreich hat Russland schon mehrfach beschuldigt, hinter Cyberangriffen zu stecken.

+++ 11:21 Großbritannien verhängt Sanktionen gegen russische Cyber-Netzwerke +++

Großbritannien hat neue Sanktionen gegen Russland verhängt und dabei Cyber-Netzwerke ins Visier genommen. Die Regierung in London wirft den Netzwerken vor, Chaos und Spaltung in Europa säen zu wollen. Die Maßnahmen richten sich gegen 24 Personen und Organisationen, die hinter "destruktiven Cyber- und Hybridoperationen" stehen sollen, teilt die britische Regierung mit. Darunter seien Cyberkriminelle aus Netzwerken mit Verbindungen zu russischen Geheimdiensten. Zudem seien führende Vertreter des russischen Militärgeheimdienstes GRU von den Sanktionen betroffen, denen die Leitung von Cyber- und Hybridangriffen vorgeworfen wird.

+++ 10:49 Russland greift erneut ukrainischen Hafen Tschornomorsk an +++

Der ukrainische Agrarkonzern Kernel hat nach eigenen Angaben den Betrieb seiner Hafenanlagen in Tschornomorsk am Schwarzen Meer nach schweren Beschädigungen durch russische Raketen- und Drohnenangriffe eingestellt. Bei den Angriffen von Freitag bis Sonntag seien Lager- und Umschlagsanlagen unter anderem für Getreide und Sonnenblumenöl beschädigt worden, teilt das Unternehmen mit. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei unklar. Das russische Verteidigungsministerium erklärt hingegen, die Angriffe im Hafen von Tschornomorsk hätten Infrastruktur gegolten, die für Militärgüter der ukrainischen Streitkräfte genutzt werde. Der Tiefseehafen Tschornomorsk ist bereits wiederholt Ziel russischer Angriffe geworden.

+++ 10:06 MG feuert plötzlich im Kreis - Russische Soldaten erschießen sich mit Eigenbau-Waffe fast selbst +++

Der Versuch, eine Waffe in Eigenbau umzufunktionieren, endet für russische Soldaten beinahe in einer Tragödie. Offenbar bauen sie ein Hubschrauber-Maschinengewehr auf eine rotierende Plattform - doch die Waffe hat einen zu gewaltigen Rückstoß. Kurz darauf macht ein Soldat einen weiteren schmerzhaften Fehler.

+++ 09:31 Gouverneur: 13 Verletzte nach russischen Angriffen in Saporischschja +++

Bei mehr als 900 russischen Angriffen auf die Region Saporischschja sind im Laufe des vergangenen Tages offenbar 13 Menschen verletzt worden, unter ihnen ein Kind. Das meldet das Portal Ukrainska Pravda unter Berufung auf den Leiter der Militärverwaltung der Region. Zudem seien den Behörden Dutzende Schäden an Infrastruktur, Wohnhäusern und Autos gemeldet worden.

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Rettungskräfte evakuieren eine Person aus einem Wohnhaus in Saporischschja, das bei einem russischen Drohnenangriff getroffen wurde. (Foto: REUTERS)

+++ 08:43 Kallas: Noch keine EU-Einigung auf 21. Sanktionspaket gegen Russland +++

Die Staaten der Europäischen Union haben sich nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas noch nicht auf das geplante 21. Sanktionspaket gegen Russland geeinigt. Es gebe noch offene Fragen, sagt Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Sie hoffe jedoch, dass die Mitgliedstaaten sich bei den anstehenden Beratungen darauf verständigen könnten, 250 weitere russische Personen und Einrichtungen auf die Sanktionsliste zu setzen. Dies wäre die größte Zahl an Einzelpersonen und Organisationen, die die EU auf einen Schlag auf die Liste setzen würde.

+++ 08:10 Russland meldet Feuer in Industriegebiet nach Drohnenangriff in Stawropol +++

Russland meldet Drohnenangriffe in der südrussischen Region Stawropol. Der dortige Gouverneur Wladimir Wladimirow teilt auf Telegram mit, dass infolge der Angriffe ein Feuer in einem Industriegebiet ausgebrochen sei. Opfer wurden bislang nicht gemeldet. Das russische Verteidigungsministerium teilt am Morgen mit, dass in der Nacht in verschiedenen Regionen insgesamt 342 ukrainische Drohnen abgeschossen worden seien. Zu Treffern macht das Ministerium wie in den meisten Fällen keine Angaben.

+++ 07:30 Gouverneur: Drei Tote bei Drohnenangriff in Region Moskau +++

Bei einem Drohnenangriff in der Region Moskau sind nach russischen Behördenangaben drei Menschen getötet worden. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall in Istra verletzt worden, erklärt der örtliche Gouverneur Andrej Worobjow im Onlinedienst Telegram. Zwei weitere Menschen seien zudem in einem anderen Teil der Region verletzt worden. Die russische Luftabwehr schoss laut Worobjow 81 Drohnen über der Region ab.

+++ 06:40 Bericht: Stromausfälle nach russischen Angriffen in Tschernihiw +++

In Tschernihiw und Umgebung sind nach russischen Angriffen offenbar fast 70.000 Kunden ohne Strom. Das meldet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf Chernihivoblenergo

+++ 04:14 Ukraine-Unterstützer beraten unter anderem über Waffenproduktion +++

Bundeskanzler Merz reist am heutigen Montag zu einem Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine in Paris. Insgesamt werden etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs dabei sein, darunter auch der ukrainische Staatschef Selenskyj. Es soll es unter anderem um die Waffenproduktion unter Lizenz in der Ukraine gehen, heißt es vorab aus dem Elysée-Palast. Zudem könnten gemeinsame Militärübungen der geplanten internationalen Ukraine-Mission angekündigt werden. Diese sollen außerhalb der Ukraine stattfinden und ein Signal der Entschlossenheit an Russland senden.

+++ 01:31 Selenskyj: Energiesektor ist unzureichend auf den Winter vorbereitet +++

Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert vom Energiesektor mehr Anstrengungen bei den Vorbereitungen für den kommenden Winter. Die Maßnahmen zum Schutz der ukrainischen Energieinfrastruktur hinkten hinterher, sagt er bei einem Treffen mit Energieminister Denys Shmyhal. Die bisher geschlossenen zwischenstaatlichen Abkommen zu Energie und Wiederaufbau seien unzureichend, kritisiert der Präsident. Die Nachrichtenseite "Kyiv Independent" hatte bereits berichtet, dass die Ukraine auf den kommenden Winter unzureichend vorbereitet ist. Bislang sei die Finanzierung für einen 5,4 Milliarden Euro schweren Energie-Resilienzplan nicht gesichert.

+++ 23:55 Drohnen treffen Hochhäuser in Odessa und Saporischschja +++

Bei russischen Drohnenangriffen auf ukrainische Städte sind am Abend mehrere Hochhäuser beschädigt worden. In Saporischschja gab es laut Behördenangaben auch zwei Verletzte. In Odessa schlugen Drohnen in die oberen Stockwerke eines Mehrfamilienhauses ein, auch das Dach eines Baumarkts wurde getroffen. Derzeit ist noch nicht klar, ob Menschen zu Schaden gekommen sind.

+++ 22:24 Merz reist zu Treffen der Pro-Ukraine-Koalition +++

Bundeskanzler Friedrich Merz reist am morgigen Montag zu einem Treffen der Unterstützerstaaten der Ukraine. Etwa zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs wollen in Paris dabei sein - darunter auch der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Vertreter der Partnerländer im Anschluss dazu eingeladen, einen Tag später bei der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf der Ehrentribüne dabei zu sein.

+++ 21:24 Nach Depot-Explosion: Ukrainischer Rüstungskonzern entlässt Manager +++

In Wyschnewe, einem Vorort von Kiew, kommt es in der Nacht zum 6. Juli zu einer Explosion eines Munitionsdepots. Selenskyj fordert daraufhin Konsequenzen, da die Lager mutmaßlich rechtswidrig zu nah an Wohngebieten angelegt wurden. Ukroboronprom, der größte staatliche Rüstungskonzern der Ukraine, entlässt nun zwei Funktionäre. Diese sollen gegen Vorschriften verstoßen haben. "Alle Schuldigen werden neben ihrer Entlassung auch strafrechtlich nach geltendem ukrainischen Recht zur Verantwortung gezogen", teilt Ukroboronprom bei Telegram mit.

+++ 21:02 Selenskyjs Partei berät am Dienstag zu Kabinettsumbildung +++

Selenskyjs Partei will sich am 14. Juli treffen, um die Personalveränderungen rund um Julija Swyrydenko zu besprechen, wie zwei Abgeordnete dem ukrainischen Nachrichtenportal Kyiv Independent mitteilen. Als mögliche Nachfolger werden laut dem Medienbericht der Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Serhij Koretskyj, sowie Energieminister Denys Schmyhal - welcher von 2020 bis 2025 als Ministerpräsident amtierte - gehandelt. Auch Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow und der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, seien laut einem Abgeordneten aus Selenskyjs Partei im Gespräch.

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