Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 20:50 Bericht: USA bieten dem Iran bedeutende finanzielle Zugeständnisse an +++

22.05.2026, 21:21 Uhr

Einem Bericht zufolge sind die USA bereit, dem Iran signifikante finanzielle Zugeständnisse zu gewähren, wenn die Führung in Teheran die Straße von Hormus öffnet und formell für immer auf den Besitz von Atomwaffen verzichtet. Dies schreibt der gut vernetzte Ex-CNN-Korrespondent Alex Marquardt auf seinem Substack. Er habe Einzelheiten über den jüngsten Vorschlag der USA an den Iran zur Beendigung des Krieges erfahren. "Wie erwartet handelt es sich um einen mehrstufigen Prozess: Der Vorschlag ist eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU), die Verhandlungen im Hinblick auf ein 'endgültiges Abkommen' einleitet", heißt es. Die schwierigsten Fragen würden dabei aufgeschoben, damit der Krieg beendet werden kann. Besonders bemerkenswert seien "ein großer Wirtschaftsfonds für Schäden des Iran, Ausnahmeregelungen für iranische Ölverkäufe, die spätere Freigabe eingefrorener Gelder, die Aufhebung von Sanktionen und keine festen Zusagen zur Urananreicherung". Demnach wurden einige Details zuvor schon von "Al Arabiya" und "Axios" berichtet. Das Weiße Haus hat die Details nicht dementiert und bekräftigt, dass "der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen darf". Der Iran solle sich im MOU dazu verpflichten, niemals eine Atomwaffe zu entwickeln. Die Vereinbarung soll dem Bericht zufolge auch ein Ende der militärischen Handlungen im Libanon beinhalten. Viele Details wären demnach erst im "finalen Abkommen" zu klären, etwa wie der Reparationsfonds für Kriegsschäden im Iran aussehen könnte oder wie viel Uran das Land in Zukunft anreichern darf.

+++ 19:47 Einigkeit beim Iran? Wadephul optimistisch für gemeinsame Nato-Lösung mit den USA +++

Außenminister Johann Wadephul hat sich optimistisch geäußert, mit den USA beim Nato-Gipfel im Juli eine Verständigung über eine gemeinsame Zukunft des Bündnisses zu finden. US-Außenminister Marco Rubio habe "sehr das Gemeinsame der Nato betont", sagte der CDU-Politiker nach einem Treffen der Nato-Außenminister in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. Die Staats- und Regierungschefs der Nato kommen in etwa sechs Wochen in der Türkei zu ihrem Gipfel zusammen. Rubio habe sich "ganz in dem Sinne auch eingelassen, wie wir alle, dass wir in Ankara ein Zeichen der Geschlossenheit, der Einigkeit abgeben wollen und werden", sagte Wadephul angesichts der heftigen Kritik, die US-Präsident Donald Trump immer wieder an den europäischen Nato-Partnern äußert. Es sei auch klar geworden, "dass wir eben gemeinsam jetzt konstruktiv daran zu arbeiten haben, auch die Aufgaben der Zukunft zu lösen". Mit Blick auf den Iran-Krieg sagte Wadephul, es gebe ein gemeinsames Sicherheitsinteresse mit den USA, dass Teheran keine nuklearen Fähigkeiten mehr entwickeln könne. "Ich sehe uns, was die Interessenlage angeht gegenüber dem Iran, von einem Blatt lesen." Er räumte aber ein, was die Mittel angehe, gebe es unter den Nato-Partnern weiterhin Unterschiede.

+++ 18:30 Sechs Tote - Video soll israelischen Angriff auf Rettungskräfte im Libanon zeigen +++

Bei israelischen Angriffen im Südlibanon nahe der Küstenstadt Tyre sind laut libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden, darunter ein syrisches Kind und zwei Sanitäter, die der mit der Hisbollah verbündeten Amal-Bewegung nahestehen. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden, darunter drei Sanitäter und eine syrische Frau. Dabei steht der Vorwurf im Raum, dass das israelische Militär die Rettungskräfte bei einem sogenannten "Double-Tap" gezielt angriff, als diese am Ort eines ersten Luftschlags angekommen waren, um Opfer zu behandeln. Auf X kursiert ein Video, das den Vorfall zeigen soll. Israel greift im Libanon immer wieder auch Gesundheitseinrichtungen und medizinische Teams an. Es wirft der vom Iran unterstützten Hisbollah vor, diese als Tarnung zu missbrauchen, um Waffen und Kämpfer zu verstecken. Da die Hisbollah insbesondere im Südlibanon wie ein Staat im Staate fungiert, stellt ihr ziviler Arm in diesem Gebiet auch medizinische Versorgung bereit.

+++ 17:12 Rubio bleibt vage: Brauchen "Plan B" zur Öffnung der Straße von Hormus +++

US-Außenminister Marco Rubio hat beim Nato-Außenministertreffen in Schweden für einen "Plan B" zur Öffnung der Straße von Hormus geworben. Alle würden ein Abkommen mit dem Iran begrüßen, das die Öffnung der für den globalen Öl- und Gasmarkt zentralen Meerenge beinhalte, sagte Rubio in Helsingborg. Falls sich der Iran aber weigere, die Meerenge zu öffnen, und beschließe, sie zu kontrollieren und Mautgebühren für die Durchfahrt zu erheben, brauche man einen "Plan B". "Ich habe diesen Punkt heute angesprochen. Ich habe viel Zustimmung erhalten, (...) aber wir haben heute keine Ankündigung für Sie", fuhr Rubio fort. Der US-Außenminister verwies darauf, dass ein internationales Bündnis unter der Führung Frankreichs und Großbritanniens bereits eine mögliche Marinemission nach einem Ende der Kampfhandlungen vorbereitet. Zugleich betonter er: "Aber wir brauchen einen Plan B für den Fall, dass jemand schießt - wie öffnet man dann die Meerenge wieder?" Er wisse nicht, ob das unbedingt eine Nato-Mission sein müsse, "aber es wären sicherlich Nato-Länder, die dazu beitragen können". Rubio hob dabei hervor, dass die USA nicht auf Hilfe von Verbündeten angewiesen seien: "Die Vereinigten Staaten könnten es tun, aber es gibt Länder, die Interesse daran bekundet haben, möglicherweise an so etwas teilzunehmen, falls es tatsächlich so weit kommt." Konkrete Länder nannte er dabei nicht.

+++ 16:32 Schwere Völkerrechtsverstöße: Deutschland und europäische Partner kritisieren Israels Siedlungspolitik +++

Deutschland und weitere europäische Länder haben die geplante Ausweitung israelischer Siedlungen im besetzten Westjordanland scharf kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich die israelische Regierung auf, die Ausweitung von Siedlungen und administrativen Kompetenzen in den Gebieten zu beenden. "Das Völkerrecht ist unmissverständlich: Israelische Siedlungen im Westjordanland sind illegal", heißt es. Besonders erwähnt wird das sogenannte E1-Gebiet - gelegen zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Das Gebiet gilt als einer der sensibelsten Punkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Eine Bebauung dort würde das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufspalten. Damit würde die Schaffung eines zusammenhängenden Territoriums für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert oder gar unmöglich gemacht. In der Mitteilung warnen die vier Länder Unternehmen davor, sich an Ausschreibungen für Bauprojekte im E1-Gebiet oder anderen Bauvorhaben zu beteiligen. "Sie sollten sich der rechtlichen und auch der rufschädigenden Folgen bewusst sein, die ihre Beteiligung am Siedlungsbau hätte, einschließlich des Risikos, an schweren Verstößen gegen das Völkerrecht beteiligt zu sein."

+++ 15:33 Pakistans Armeechef reist für Verhandlungen über Kriegsende nach Teheran +++

Inmitten neuer Verhandlungsbemühungen im Iran-Krieg reist Pakistans Armeechef Asim Munir nach Teheran. Munir sei unterwegs, um den Entwurf für eine Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zu besprechen, heißt es aus pakistanischen Sicherheitskreisen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Munir solle die iranische Führung treffen. Zuvor hatten iranische Medien über die Reise berichtet. Feldmarschall Asim Munir werden gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump nachgesagt und gilt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien. Der pakistanische Innenminister und Vertraute von Munir, Mohsin Naqvi, ist bereits in Teheran. Er habe sich dort in den vergangenen Tagen mehrfach mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi zum Austausch getroffen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Katar und Pakistan hatten zuletzt nach Angaben des US-Portals "Axios" zusammen mit anderen Partnern einen überarbeiteten Vorschlag für eine Vereinbarung vorgelegt, um die Differenzen zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken.

+++ 14:08 Pentagon: Waffenlieferung an Taiwan wegen Iran-Kriegs pausiert +++

Die USA haben Waffenlieferungen an Taiwan nach Pentagon-Angaben wegen des Iran-Kriegs auf Eis gelegt. Marine-Staatssekretär Hung Cao sagte am Donnerstag bei einer Kongressanhörung, für eine geplante Rüstungslieferung im Umfang von 14 Milliarden Dollar (rund zwölf Milliarden Euro) an Taiwan gebe es "eine Pause um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epischen Zorn brauchen". Epischer Zorn (Epic Fury) ist der Name des US-Militäreinsatzes gegen den Iran. Cao versicherte, die USA würden noch über große Mengen an Munition verfügen. "Aber wir stellen einfach nur sicher, dass wir alles haben. Dann werden die Waffenverkäufe ins Ausland fortgesetzt, sobald die Regierung es für notwendig hält."

+++ 13:40 Rutte: "Wo immer wir helfen können, werden wir da sein" +++

Nato-Generalsekretär Mark Rutte schließt eine Bündnis-Unterstützung des geplanten Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus nicht aus. "Wo immer wir helfen können, werden wir da sein", sagt der Niederländer bei einem Treffen der Außenminister der Bündnisstaaten in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. Die freie Schifffahrt in der vom Iran blockierten Meerenge liege im Interesse aller Alliierten. Welche Rolle die Nato bei einem möglichen Einsatz spielen könnte, sagt Rutte nicht. Seinen Worten zufolge ist es auch möglich, dass das Bündnis als Organisation keine zentrale Rolle spielt, sondern vor allem Mitgliedstaaten. Unter der Führung Frankreichs und Großbritanniens hatte zuletzt ein internationales Bündnis eine mögliche Marinemission nach einem Ende der Kampfhandlungen vorbereitet.

+++ 12:11 Iran: 35 Schiffe passieren Straße von Hormus +++

Nach iranischen Angaben sollen in den vergangenen 24 Stunden 35 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert haben. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, zitiert der iranische staatliche Rundfunk eine Mitteilung der Streitkräfte. Es handelte sich den Angaben nach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe. Teheran betont stets, die Straße von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschließend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoßen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage.

+++ 11:36 Rubio bei Nato-Treffen: US-Truppenverlegungen sind "keine Bestrafung" +++

US-Außenminister Marco Rubio hat der Auffassung widersprochen, seine Regierung setze die Stationierung von US-Truppen als Druckmittel gegenüber den europäischen Nato-Verbündeten ein. "Das ist keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess", sagt Rubio beim Treffen der Nato-Außenminister im schwedischen Helsingborg. Die USA hätten "globale Verpflichtungen", die erforderten, "dass wir ständig neu prüfen, wo wir Truppen stationieren", fügte er hinzu.

+++ 10:37 Wadephul zurückhaltend bei Nato-Einsatz in Straße von Hormus +++

Außenminister Johann Wadephul hat sich zurückhaltend zu einer möglichen Nato-Mission in der vom Iran blockierten Straße von Hormus geäußert. Deutschland habe immer gesagt, dass man bereit sei, für eine freie Passage dort zu sorgen und bereite sich unter Führung von Großbritannien und Frankreich auf diese Einsätze vor, sagt der CDU-Politiker beim Treffen der Nato-Außenminister in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg. "Aber ich sehe keine unmittelbare Nato-Mission im klassischen Sinne in der Straße von Hormus." Die Bundesregierung hat angeboten, nach einem Ende des Iran-Krieges etwa bei der Räumung von Minen auf dem für die internationale Energieversorgung mit Öl und Gas wichtigen Seeweg zu helfen. Dafür werden Vorbereitungen getroffen. Ungeachtet der zurückhaltenden Äußerung zu einem Nato-Einsatz in der Straße von Hormus betont Wadephul: "Trotzdem ist es klar: Wir stehen zum transatlantischen Bündnis. Und die Vereinigten Staaten können wissen, dass sie sich jederzeit auf uns verlassen können."

+++ 09:14 Libanon: Israel greift weiter Gesundheitseinrichtungen an +++

Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon gehen trotz Waffenruhe weiter. Im Libanon wurde dabei in der Nacht nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA eine Einrichtung des Islamischen Gesundheitsdiensts angegriffen. Dabei wurden demnach vier Mitarbeiter getötet. Zwei Sanitäter seien verletzt worden. Das israelische Militär äußerte sich zu dem Angriff bislang nicht. Der Gesundheitsdienst steht der Hisbollah nahe. Israel greift im Libanon immer wieder auch Gesundheitseinrichtungen und medizinische Teams an. Es wirft der vom Iran unterstützten Hisbollah vor, diese als Tarnung zu missbrauchen, um Waffen und Kämpfer zu verstecken. Die libanesische Regierung, die keine Konfliktpartei im aktuellen Krieg ist, weist das zurück.

+++ 08:01 Irans Waffe überfordert selbst teure Patriot-Systeme +++

Sie ist vergleichsweise billig, richtet aber enorme Schäden an: Die iranische Shahed-Drohne wird im Nahen Osten und in der Ukraine zum Problem für die Luftabwehr. Das Video erklärt, warum selbst teure Patriot-Systeme an ihre Grenzen geraten.

+++ 07:35 Prognose: Iran-Krieg lässt Düngemittelpreise rasant steigen +++

Das britische Beratungsunternehmen Oxford Economics erwartet wegen des Iran-Kriegs deutlich steigende Düngemittelpreise. Weltweit dürften sie um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2025 zulegen, wie Oxford Economics mitteilt. Vor allem die Preissteigerungen des nachgefragten Düngers Harnstoff tragen demnach zu dem Anstieg bei. Hintergrund ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus, durch die Düngemittel wie Harnstoff verschifft werden. Nach Angaben der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft werden im Jahr gewöhnlich 20 bis 30 Prozent der international gehandelten Düngemittelprodukte durch die Meerenge transportiert. Die Golfregion ist wichtig für die Versorgung, weil dort Gas und weitere Vorprodukte für die Düngemittelerzeugung wie Schwefel reichlich vorhanden sind.

+++ 05:39 "Diese Sache namens Iran": Trump verpasst womöglich Hochzeit seines Sohnes +++

US-Präsident Donald Trump verpasst womöglich die bevorstehende Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. "Es ist kein gutes Timing für mich", sagt Trump im Oval Office zu Journalisten. "Ich habe da diese Sache namens Iran und andere Dinge." Er werde aber versuchen, an der Vermählung seines 48-jährigen Filius teilzunehmen. Die Promi-Plattform "Page Six" und andere US-Medien berichten, Donald Trump Jr. wolle seine Freundin Bettina Anderson an diesem Wochenende im Rahmen einer "intimen Zeremonie" auf den Bahamas heiraten.

+++ 04:49 Israels Geheimdienst warnt vor Präventivangriff des Iran +++

Iran könnte möglicherweise einen Überraschungsangriff mit Raketen und unbemannten Luftfahrzeugen gegen die Golfstaaten und Israel planen, warnen israelische Geheimdienstmitarbeiter laut der "Jerusalem Post". Die Möglichkeit eines iranischen Präventivschlags wurde nach einer Lagebeurteilung mit hochrangigen Militärvertretern und dem israelischen Verteidigungsminister Israel Katz angesprochen. Während die USA und der Iran weiterhin Waffenstillstandsverhandlungen führen, sollen US-Präsident Donald Trump und Premierminister Benjamin Netanjahu uneins darüber sein, wie es mit dem Iran weitergehen soll.

+++ 03:15 Mehrheit in Gefahr: Führung der Republikaner sagt Abstimmung zu Iran-Krieg ab +++

Die republikanische Führung im US-Repräsentantenhaus hat überraschend eine Abstimmung über eine Resolution abgesagt, die den Iran-Krieg beenden soll, falls Präsident Donald Trump keine Genehmigung des Kongresses erhält. Zwei Tage zuvor war eine ähnliche Maßnahme im US-Senat verabschiedet worden. Das Repräsentantenhaus hatte in diesem Jahr bereits drei frühere Resolutionen zu den Kriegsvollmachten in knappen Abstimmungen blockiert. Die Republikaner hatten die Vorlagen dabei fast geschlossen abgelehnt. Der ranghöchste Demokrat im Auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, Gregory Meeks, sagt, die Abstimmung sei nun verschoben worden, weil die Vorlage diesmal voraussichtlich eine Mehrheit gefunden hätte. "Wir hatten fraglos die Stimmen für eine Mehrheit, und sie wussten es", sagt Meeks vor Journalisten. Ihm zufolge verschob die republikanische Führung die Abstimmung auf Anfang Juni.

+++ 01:47 Pentagon-Insider: USA trugen Hauptlast der Raketenabwehr für Israel +++

Während des Iran-Kriegs setzte das US-Militär laut "Washington Post" weitaus modernere Abfangraketen zum Schutz Israels ein als die israelischen Streitkräfte selbst. Nach Einschätzungen aus dem Pentagon, die der Zeitung vorliegen, hat das US-Militär einen Großteil seines Bestands an hochentwickelten Raketenabwehrsystemen aufgebraucht, während die israelischen Streitkräfte ihre Bestände schonen konnten. Drei anonyme US-Beamte schilderten dem Blatt, dass Washington die Hauptlast der Abwehr iranischer ballistischer Raketenangriffe während der Operation Epic Fury getragen habe.

+++ 00:49 Pistorius votiert für deutsche Blauhelme im Libanon +++

Verteidigungsminister Boris Pistorius hält für die Zeit nach dem Ende des Blauhelm-Einsatzes im Libanon (Unifil) ein weiteres Engagement Deutschlands zur Stärkung der libanesischen Streitkräfte für nötig. Die Stabilisierung Libanons bleibe "in unser aller Interesse", sagt der SPD-Politiker in einer Bundestagsdebatte zur geplanten letztmaligen Verlängerung des Mandats für den Einsatz deutscher Unifil-Soldaten. "Der Aufbau leistungsfähiger libanesischer Streitkräfte bleibt dafür entscheidend. Wie wir uns weiter engagieren, werden wir natürlich auch vor allem hier im Deutschen Bundestag diskutieren müssen", sagt Pistorius.

+++ 23:47 Rubio stellt vor Nato-Treffen Wert der Allianz infrage +++

US-Außenminister Marco Rubio hat kurz vor dem Abflug zu einem Nato-Treffen in Schweden Kritik an der Allianz bekräftigt. "Ich glaube nicht, dass irgendjemand überrascht ist, dass die Vereinigten Staaten und insbesondere der Präsident derzeit sehr enttäuscht von der Nato sind und davon, was sie bedeutet", sagt er. Als konkreten Grund für den Ärger nannte Rubio die Weigerung von Ländern wie Spanien, die Nutzung von Stützpunkten für den Krieg gegen den Iran zuzulassen. Er führte dazu aus, dass die Mitgliedschaft der USA in einem Bündnis einen Wert für die USA haben müsse und ein zentraler Wert bei der Nato die Stützpunkte in Europa seien. Diese ermöglichten es den USA, bei einem Krisenfall im Nahen Osten oder anderswo militärische Macht auszuüben.

+++ 22:57 Insider: Bisher keine Einigung zwischen Iran und USA +++

Zwischen dem Iran und den USA gibt es einem hochrangigen Insider zufolge bisher keine Einigung. Jedoch hätten sich die Differenzen verringert, sagt die mit der Angelegenheit vertraute iranische Person der Nachrichtenagentur Reuters. Zu den Streitpunkten zählten die iranische Urananreicherung sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus.

+++ 22:04 Ringen um Lösung: Vertreter von Vermittler Pakistan in Teheran erwartet +++

Im Ringen um eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg wird erneut ein Vertreter des Vermittlerlandes Pakistan im Iran erwartet. Pakistans Armeechef Asim Munir werde in Teheran "Gespräche und Konsultationen" fortsetzen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Isna. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erneut mit einer Wiederaufnahme der Angriffe bei einem Scheitern der Gespräche gedroht.

+++ 21:18 Rubio sieht "einige gute Anzeichen" +++

US-Außenminister Marco Rubio äußert sich mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Iran-Kriegs vorsichtig optimistisch. Er glaube, man habe Fortschritte erzielt, sagt er vor seinem Abflug zu einem Nato-Treffen in Schweden. "Es gibt einige gute Anzeichen", er wolle aber auch nicht "übermäßig optimistisch" sein, betont Rubio. Dabei bekräftigte er die von den USA schon häufiger vorgebrachte Darstellung, dass man es im Iran mit einem "ein wenig" zerrütteten System zu tun habe.

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