Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 12:04 EU setzt sich zusammen: "Allerhöchste Zeit, der Ukraine zu helfen" +++
In Brüssel beginnt das EU-Gipfeltreffen. Es gehe darum, Europa in einer "sich immer schwieriger zeigenden Welt" zu behaupten, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz vor Beginn. Das gehe "nur mit einer starken Wirtschaft". Zunächst dürfte es bei dem Treffen aber darum gehen, Ungarns Blockade eines 90-Milliarden-Darlehens für die Ukraine aufzuweichen. "Es ist allerhöchste Zeit, der Ukraine zu helfen", sagt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Hintergrund ist ein Streit um die Druschba-Pipeline, die normalerweise russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei transportiert. Die Pipeline war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt worden. Orban blockiert wegen der ausbleibenden Öllieferungen sowohl ein im Dezember beschlossenes EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland.
+++ 11:35 Harsche Kritik an Putin: Ist Kehrtwende des Ex-Kreml-Propagandisten eine Falle? +++
Lange gilt Ilja Remeslo als Sprachrohr des Kremls. Doch plötzlich macht der einstige Putin-Propagandist eine 180-Grad-Wende und übt massive Kritik am russischen Machthaber. Die Gründe dafür sind noch völlig unklar. Einige vermuten dahinter jedoch eine "Falle", wie ntv-Reporter Rainer Munz aus Moskau berichtet.
+++ 11:07 Armeechef Syrskyj erwartet Zunahme der russischen Angriffe an der Front +++
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, General Olexander Syrskyj, geht laut der Nachrichtenagentur Ukrinform von zunehmenden feindlichen Aktivitäten an der Front aus. Demnach wolle Russland weitere 409.000 Soldaten in diesem Jahr einziehen und bereite sich auf eine weitere Aggression gegen die Ukraine vor. Syrskyj weist unter anderem dabei darauf hin, dass die Verteidigungsanlagen befestigt und der Drohnenschutz ausgebaut werden müssten: "Auf die Qualität und das Tempo dieser Arbeit sind nicht nur die Stabilität unserer Verteidigung, sondern auch das Leben unserer Soldaten angewiesen."
+++ 10:38 "Sting" - das kann der Waffen-Trumpf der Ukraine +++
"Es findet gerade so etwas wie ein Armdrücken statt" drückt es ein ukrainischer Waffenhersteller aus. Russland und die Ukraine führen einen "Krieg der Ingenieure". Der neueste Trumpf der Ukraine: "Sting". Mit ihrer enormen Geschwindigkeit und Reichweite soll sie russische Kamikazedrohnen abfangen.
+++ 10:07 Berlin und Paris wollen offenbar in Kürze über Kampfjet-Projekt FCAS entscheiden +++
Deutschland und Frankreich wollen noch einen letzten Einigungsversuch bei dem milliardenschweren Kampfjet-Projekt FCAS unternehmen. "Deutschland und Frankreich haben sich auf einen letzten Vermittlungsversuch zwischen den Industrien durch Experten geeinigt", verlautet aus deutschen Regierungskreisen. "Wegen der anstehenden Entscheidungen zum Bundeshaushalt muss ein Ergebnis bis Mitte April vorliegen", heißt es weiter. Das "Future Combat Air System" (FCAS) ist das wichtigste europäische Rüstungsprojekt. Es wird von Frankreich, Deutschland und Spanien vorangetrieben. Ziel ist die Entwicklung eines Kampfflugzeugs, das von einem Verbund aus bewaffneten und unbewaffneten Drohnen begleitet wird. Das System sollte ab 2040 die Kampfjets vom Typ Rafale in Frankreich und den Eurofighter in Deutschland und Spanien ersetzen. Das Gesamtvolumen des Vorhabens wird auf rund 100 Milliarden Euro geschätzt.
+++ 09:39 Orban blockiert weiter: Ohne Öl aus Russland kein Ukraine-Kredit +++
Im Streit um russische Öllieferungen beharrt Ungarns Regierungschef Viktor Orban weiter auf seiner Blockade eines EU-Darlehens für die Ukraine. Ungarn werde der Ukraine helfen, "wenn wir unser Öl bekommen", sagt Orban vor dem heutigen EU-Gipfel in Brüssel. "Bis dahin können wir keinen pro-ukrainischen Vorschlag unterstützen", betont Orban. In dem Streit geht es um die Druschba-Pipeline, die normalerweise russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei transportiert. Sie war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt und deshalb vorübergehend stillgelegt worden. Orban blockiert mit Verweis auf die fehlenden Öllieferungen sowohl ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland.
+++ 09:17 Forderung nach mehr Druck: Orban ist "de facto ein Verbündeter Putins" +++
Der Chef des Europaausschusses im Bundestag kritisiert massiv Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orban im Streit um das EU-Sanktionspaket: "Orban ist ein Gegner der Europäischen Union“, sagt Anton Hofreiter im Frühstart von RTL/ntv. Zudem sei der ungarische Regierungschef "de facto ein Verbündeter Putins". Hintergrund ist die Blockade Ungarns bei weiteren Sanktionen gegen Russland sowie bei Finanzhilfen für die Ukraine. Druck auf Budapest hält Hofreiter für den richtigen Weg. "Wenn man ihn hart unter Druck gesetzt hat, hat er nachgegeben", sagt er. Auch Orbans Haltung in der Energiepolitik sieht Hofreiter kritisch. Dass Ungarn weiter auf russisches Öl setze, habe wirtschaftliche Eigeninteressen. Orban erhalte das Öl von Kremlchef Wladimir Putin günstig und verkaufe es im Land zum Marktpreis weiter. "Die Millionen Differenz schieben er und seinen Clan sich in den Geldbeutel." Ungarn bezeichnet Hofreiter als "armes, korruptes Land, das von einem Autokraten regiert wird".
+++ 08:59 Stromausfall in Saporischschja +++
Nach einem russischen Angriff auf die Infrastruktur der Stadt Saporischschja sind rund 40.000 Verbraucher - private und gewerbliche - ohne Strom. Dies teilt der Leiter der Militärverwaltung der Region Saporischschja auf Telegram mit. Es werde auf Notstromquellen umgeschaltet.
+++ 08:27 Zweithöchster Wert in diesem Jahr: Hohe russische Verluste halten offenbar an +++
Die Ukraine meldet erneut hohe Verlustzahlen bei der russischen Armee. Laut den Angaben des Generalstabs sollen am Mittwoch 1520 Soldaten ausgeschaltet worden sein - das sind die zweithöchsten Opferzahlen in diesem Jahr. Erst einen Tag zuvor hatten die Russen so hohe Verluste wie noch nie 2026 erlitten: 1710 Soldaten wurden nach ukrainischen Angaben getötet oder verletzt.
+++ 08:09 Russen melden einen Toten und Verletzte auf der Krim +++
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim (siehe Eintrag um 05:41) wird nach Angaben eines von Moskau eingesetzten Gouverneurs ein Mann getötet Zwei weitere Menschen seien bei den Angriffen auf Sewastopol verletzt worden, erklärt Michail Raswoschajew bei Telegram. 27 Drohnen seien abgeschossen worden. Sewastopol wird von der ukrainischen Armee immer wieder ins Visier genommen. In der Hafenstadt auf der annektierten Halbinsel befindet sich das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte.
+++ 07:48 Sean Penn besucht ukrainische Brigade bei Slowjansk +++
Oscarpreisträger Sean Penn hat bei seinem Besuch in der Ukraine auch ukrainische Soldaten in der Nähe von Slowjansk im Gebiet Donezk getroffen, wie die 157. Mechanisierte Brigade jetzt mitteilt. Demnach sprach Penn mit den Soldaten und dankte ihnen für die Verteidigung der Ukraine. "Sein Besuch ist ein Zeichen dafür, dass die Welt unsere Helden sieht und wertschätzt, die Tag für Tag die Freiheit und Unabhängigkeit unseres Landes verteidigen", erklärt die Brigade. "Solche Begegnungen inspirieren uns und erinnern uns daran, dass wir selbst in den schwierigsten Zeiten nicht allein sind und unser Mut nicht unbemerkt bleibt." Penn war am 16. März in die Ukraine gereist, anstatt an der Oscarverleihung teilzunehmen, bei der er für seine Rolle in "One Battle After Another" den Oscar als bester Nebendarsteller gewann. Penn unterstützt seit Langem aktiv die Ukraine.
+++ 07:29 Kreml: "Die trilaterale Gruppe macht eine Pause" +++
Die Friedensgespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine sind einem russischen Medienbericht zufolge wegen des Iran-Kriegs ausgesetzt. Das russische Präsidialamt habe die Unterbrechung bestätigt, berichtet die Zeitung "Iswestija" unter Berufung auf Vertreter der Regierung in Moskau. Der Iran-Krieg könnte die Ukraine zu Kompromissen bewegen, heißt es weiter. Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge werde der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew zwar seine Arbeit an Investitions- und Wirtschaftskooperationen fortsetzen, die trilateralen Gespräche seien jedoch unterbrochen. "Kirill Dmitrijew setzt die Arbeit fort. Die trilaterale Gruppe macht eine Pause", wird Peskow von der Zeitung zitiert.
+++ 06:59 Zwei Tanker mit russischem Öl offenbar auf dem Weg nach Kuba +++
Zwei Tanker mit russischem Öl und Treibstoff an Bord sollen bereits nächste Woche in Kuba eintreffen – und damit dem Energieembargo der USA trotzen. Dies schreibt die "Financial Times" und bezieht sich auf Angaben von Schifffahrtsinformationsdiensten. Sollten die Schiffe eintreffen, wären dies Kubas erste Energielieferungen seit drei Monaten. Die Lieferung dürfte US-Präsident Donald Trump wenig gefallen. Erst am Montag sagte er über die Insel: "Ob ich es befreie oder einnehme – ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will." Sein Ziel ist es offenbar, das von Moskau seit Jahrzehnten unterstützte Regime zu stürzen.
+++ 06:34 Gouverneur: Drohnen treffen regionale Zentrale des SBU in Lwiw +++
Russische Drohnen haben die westukrainische Stadt Lwiw und die umliegende Region attackiert, wie die regionalen Behörden mitteilen. Drohnen trafen die regionale Zentrale des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Gebiet Lwiw und verursachten Schäden am Gebäude, sagt Gouverneur Maksym Kozytskyi. Es werden keine Verletzten gemeldet. Kozytskyi warnt zudem, dass die Einwohner von Lemberg in der Stadt auf Drohnenfragmente stoßen könnten.
+++ 06:12 Russen greifen Odessa an +++
Russische Drohnen greifen mehrere Wohnhäuser in der ukrainischen Schwarzmeerhafenstadt Odessa an, lösen Brände aus und verletzen mindestens drei Menschen, wie lokale Beamte mitteilen. "Es wurden zwei Hochhauswohngebäude, ein weiteres Wohnhaus im historischen Zentrum der Stadt sowie Privathäuser beschädigt", schreibt Serhyj Lysak, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, auf Telegram. "Es brachen Brände aus, die aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten."
+++ 05:41 Ukraine greift Sewastopol mit Drohnen an +++
Ukrainische Streitkräfte haben einen Drohnenangriff auf die Stadt Sewastopol auf der besetzten Krim gestartet. Das berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf russische Telegram-Medienkanäle und Anwohneraussagen. Im Stadtzentrum waren Explosionen zu hören. Anwohner berichteten, dass ein Gebäude, in dem das 3. Funktechnische Luftverteidigungsregiment der russischen Streitkräfte untergebracht ist, Ziel des Angriffs war. Der von Russland eingesetzte Stellvertretergouverneur Michail Raswoschajew behauptet, dass 27 Drohnen beim Anflug auf die Stadt abgeschossen worden seien.
+++ 04:46 Showdown in Brüssel? Merz will Orbans Blockade kippen +++
Beim ersten regulären EU-Gipfel des Jahres droht heute eine offene Konfrontation zwischen Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban und Staats- und Regierungschefs wie Bundeskanzler Friedrich Merz. Hintergrund ist die weiterhin anhaltende ungarische Blockade milliardenschwerer EU-Finanzhilfen für die Ukraine. Orban will diese erst beenden, wenn der Konflikt um unterbrochene russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline beigelegt ist. Merz sagte hingegen am Mittwoch im Bundestag, man dürfe keine Rücksicht auf ein einzelnes EU-Land nehmen, das aus innenpolitischen Gründen und wegen eines laufenden Wahlkampfs eine Blockade aufbaue. Unklar ließ er, wie Orban zum Einlenken gebracht werden könnte.
+++ 03:55 Reiche und Pistorius beraten mit Verteidigungsindustrie über Produktionsausbau +++
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Verteidigungsminister Boris Pistorius beraten heute in Berlin mit Vertretern der Verteidigungsindustrie über Wege zu einem schnelleren Ausbau der Rüstungsproduktion. Im Rahmen des Industriedialogs Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) soll es bei dem Spitzentreffen im Wirtschaftsministerium darum gehen, wie sich Lieferprozesse beschleunigen lassen und wie die Verteidigungsindustrie ihre Produktion gemäß dem Bedarf der Bundeswehr hochfahren kann.
+++ 02:49 Selenskyjs Zustimmungswerte seit Februar stark gestiegen +++
Laut einer Umfrage des Internationalen Instituts für Soziologie in Kiew ist die Zustimmung der Ukrainer zu Präsident Wolodymyr Selenskyj von 53 Prozent im Februar auf 62 Prozent Anfang März gestiegen. 32 Prozent der Befragten lehnen Selenskyj ab. Zuvor war Selenskyjs Zustimmungswert von 61 Prozent im Januar auf 53 Prozent im Februar gesunken, berichtet der "Kyiv Independent" mit Verweis auf die Umfrage. Als Russland im Februar 2022 seinen Überfall auf die Ukraine begann, stieg Selenskyjs Beliebtheit von 37 auf 90 Prozent. Seitdem schwankten Selenskyjs Beliebtheitswerte erheblich. Im Mai 2025 erreichte seine Zustimmung einen Höchststand von 74 Prozent, als er die Interessen der Ukraine verteidigte, während US-Präsident Donald Trump versuchte, Kiew Zugeständnisse aufzuzwingen.
+++ 01:59 "Für Europa, für die Ukraine": EVP-Chef Weber grenzt sich von Rechten ab +++
Überschattet von der Diskussion über die Zusammenarbeit mit der AfD und anderen Rechten im Europäischen Parlament feiert die Parteienfamilie von CDU und CSU ihr 50-jähriges Bestehen. Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, bezeichnet rechtsextreme und rechtspopulistische Kräfte bei der Feier in Brüssel als Hauptgegner. Wer die europäische Integration infrage stelle, sei "politischer Feind" der EVP, sagt Weber. Als Vorsitzender habe er die Brandmauer definiert: "Wir arbeiten und kooperieren nur auf der Grundlage von drei Grundprinzipien: für Europa, für die Ukraine und für die Rechtsstaatlichkeit."
+++ 00:51 Russische Drohnen greifen Westukraine an +++
Die russische Armee greift mit Drohnen mehrere Ziele im Westen der Ukraine an. In der Großstadt Lwiw habe eine Drohne das regionale Hauptquartier des Geheimdienstes SBU beschädigt, teilt Militärgouverneur Maksym Kosyzkyj auf Telegram mit. Verletzte gebe es nicht. Im Gebiet Wolyn wird eine Anlage der Energieversorgung nahe der Stadt Nowowolynsk attackiert. Deswegen fällt für etwa 30.000 Haushalte der Strom aus, wie Militärgouverneur Roman Romanjuk auf Telegram schreibt.
+++ 23:28 Kiew: Russen schüchtern ungarische Minderheit ein +++
Der ukrainische Geheimdienst SBU deckt nach eigenen Angaben eine Einschüchterungskampagne russischer Dienste gegen die ungarische Minderheit in der Ukraine auf. Damit solle das gespannte Verhältnis zwischen Ungarn und der Ukraine weiter belastet werden, teilt der SBU in Kiew mit. Demnach erhielten Angehörige der Minderheit im Gebiet Transkarpatien in der Westukraine anonyme Anrufe. Die Unbekannten gaben sich als ukrainische Polizisten oder nationale Aktivisten aus, wie es weiter heißt. Sie drohten den Ungarn und forderten sie auf, die Ukraine zu verlassen. Die Herkunft der Anrufe werde technisch verschleiert, sie stammten aber aus Russland. Auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verbreitet die Nachricht auf dem Portal X.
+++ 22:10 Ukraine begrüßt die Entscheidung Polens, russischen Archäologen auszuliefern +++
Kiew begrüßt laut dem Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Heorhii Tykhyi, die Entscheidung des Warschauer Bezirksgerichts über die Auslieferung des russischen Archäologen Alexander Butyagin an die Ukraine (Eintrag 15:43 Uhr). Der bekannte russische Forscher steht im Verdacht, illegale Ausgrabungen auf der von Russland besetzten Krim durchgeführt zu haben. Moskau hatte zuvor die Entscheidung Warschaus kritisiert, spricht von einer "politischen" Entscheidung und fordert die Freilassung Butjagins (Eintrag 16:02 Uhr). In der Ukraine drohen Butyagin wegen der "Zerstörung von Kulturerbestätten" bis zu zehn Jahre Haft. Den entstandenen Schaden geben die ukrainischen Behörden mit umgerechnet rund vier Millionen Euro an. Butjagin war im Dezember 2025 von polnischen Behörden auf Ersuchen Kiews bei der Durchreise festgenommen worden.
+++ 21:15 Tschechisches Militär bildet über 9500 ukrainische Soldaten aus +++
Tschechische Ausbilder haben in den vier Jahren des russischen Krieges gegen die Ukraine mehr als 9500 ukrainische Soldaten ausgebildet. Dies sei sowohl auf heimischen Übungsplätzen als auch in Nachbarländern geschehen, sagt der Chef des Generalstabs der tschechischen Streitkräfte, Karel Řehka, in einem Interview mit Ukrinform. "Insgesamt wurden in den Jahren 2022 - 2024 fast 4300 Militärangehörige in Tschechien und 2770 in Polen ausgebildet. Im Jahr 2025 werden es 365 in Tschechien und 2115 in Polen und Deutschland sein", sagt Řehka und erklärt, dass das tschechische Militär über mobile Ausbildungsgruppen in verschiedenen Fachrichtungen verfüge, die in Deutschland und Polen eingesetzt würden. Die Ausbildung findet größtenteils unter der Schirmherrschaft der Militärhilfemission der Europäischen Union zur Unterstützung der Ukraine (EUMAM Ukraine) statt, fügt er hinzu. Die Ausbildung konzentriert sich auf die medizinische Versorgung, die Bekämpfung von improvisierten Sprengsätzen, den Umgang mit Waffen, Pionierwesen und den Schutz vor chemischen, biologischen und nuklearen Bedrohungen.
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