Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 12:59 Antonow An-28 wird zur fliegenden Drohnen-Startplattform +++
Die ukrainischen Streitkräfte setzen im Abwehrkampf gegen Russland offenbar auch Abfangdrohnen von Flugzeugen aus ein. Im Internet kursieren Videos, auf denen die Drohnen vom Typ P1-Sun von einer Antonow An-28 Maschine aus starten und feindliche Ziele zerstören sollen.
+++ 12:33 Kiew: Selenskyj reist nach Saudi-Arabien und trifft Kronprinz bin Salman +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht nach Angaben aus Kiew am heutigen Freitag Saudi-Arabien. Selenskyj werde Gespräche mit Kronprinz Mohammed bin Salman führen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus ukrainischen Regierungskreisen. Es ist Selenskyjs zweite Reise in das Königreich innerhalb von zwei Monaten. Selenskyj hat inmitten des Iran-Krieges engere Beziehungen zu mehreren Golf-Staaten geknüpft und Verteidigungsabkommen geschlossen, unter anderem mit Saudi-Arabien. Damit soll die Expertise der Ukraine im Abschuss von Drohnen weitergegeben werden, die das Land im seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg erworben hat. Die Ukraine entsandte zudem Dutzende Militärexperten und Drohnenabwehrspezialisten in mehrere Länder der Region, wo diese zum Abschuss iranischer Drohnen eingesetzt wurde. Saudi-Arabien unterhält gute Beziehungen sowohl zur Ukraine als auch zu Russland. Das Land war zudem Gastgeber von Gesprächen mit US-Vertretern.
+++ 11:48 Munz: Hier heißt es, "europäische Schweine" greifen 2030 an +++
Während der niederländische Geheimdienst meldet, der Kreml bereite sich auf eine langfristige Konfrontation mit dem Westen vor, "dreht man hier einfach den Schuh um", berichtet Korrespondent Rainer Munz aus Moskau. Die Bevölkerung würde dies jedoch nicht länger hinnehmen - "die Kritik wächst, auch öffentlich".
+++ 11:26 Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen in Cherson und Mykolajiw +++
Bei einem russischen Angriff in den Regionen Cherson und Mykolajiw sind offenbar zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das meldet das Portal Ukrainska Pravda mit Verweis auf die jeweiligen Leiter der Militärverwaltung. Russische Streitkräfte haben demnach mit einer Drohne in der Nähe des Ortes Zelenivka ein Moped getroffen; dabei seien ein 68-jähriger Mann und eine Frau ums Leben gekommen. In Mykolajiw seien zudem zwei Häuser beschädigt worden.
+++ 10:50 Russland drohen schärfere EU-Sanktionen nach Abwahl Orbans +++
Nach der Abwahl des in den vergangenen Jahren immer wieder blockierenden ungarischen Regierungschefs Viktor Orban droht Russland eine deutliche Verschärfung von EU-Sanktionen. Aus dem Kreis der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten gebe es Druck, ein 21. Paket mit Strafmaßnahmen fertigzustellen, sagt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach Beratungen bei einem EU-Gipfel in Zypern. Dies würde auch ein klares Signal an Russland senden, dass es nicht darauf hoffen kann, dass der EU bei der Unterstützung der Ukraine irgendwann der Atem ausgehe. Den Angaben von Kallas zufolge sollen nun auch Sanktionen geprüft werden, die zuletzt wegen der ungarischen Haltung nicht mehr diskutiert wurden. Dazu könnten etwa Strafmaßnahmen gegen weitere russische Oligarchen und den Ukraine-Krieg befürwortende Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche zählen.
+++ 10:28 Ukrainischer Generalstab meldet 83 russische Luftangriffe +++
Im Laufe des vergangenen Tages hat es offenbar 194 Zusammenstöße zwischen ukrainischen und russischen Truppen gegeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform im Verweis auf den Generalstab der Streitkräfte der Ukraine. Besonders schwer umkämpft waren demnach Pokrowsk und Huliaipole. Russland habe unter anderem 83 Luftangriffe durchgeführt und 6620 Kamikaze-Drohnen eingesetzt.
+++ 09:52 Tusk bei EU-Treffen mit Seitenhieb gegen Orban: "Erstmals seit Jahren keine Russen im Raum" +++
Beim ersten Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU nach den Parlamentswahlen in Ungarn hat der polnische Ministerpräsident Donald Tusk sich einen Seitenhieb gegen Ungarns scheidenden prorussischen Regierungschef Viktor Orban erlaubt. "Das erste Mal seit Jahren waren keine Russen im Raum, wenn Sie wissen, was ich meine", sagt Tusk am zweiten Tag des Gipfels zu Journalisten in Nikosia. Die prorussische Haltung der ungarischen Regierung hatte immer wieder zu Streitigkeiten mit den anderen EU-Ländern geführt. Medienberichte über den ungarischen Außenminister Peter Szijjarto lösten im März zusätzliche Empörung aus. Dieser soll demnach vertrauliche Gesprächsinhalte innerhalb der EU an seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow weitergegeben haben. Den Berichten zufolge soll Szijjarto in den Pausen von EU-Treffen regelmäßig mit Lawrow telefoniert haben, um "live" Informationen zu teilen. Tusks Außenminister Radoslaw Sikorski kommentierte die Enthüllungen seinerzeit so: "Das würde vieles erklären, Peter."
+++ 09:18 Zypern: EU-Kommission soll im Juni Plan für Beistandsklausel vorlegen +++
Die EU-Kommission soll nach Angaben von Zyperns Präsident Nikos Christodoulides auf dem EU-Gipfel im Juni einen Plan zur Umsetzung des EU-Beistandspakts im Krisenfall vorlegen. Damit solle klarer werden, was passiere, wenn eines der 27 EU-Mitglieder Hilfe nach dem EU-Artikel 47.2 beantrage, sagt Christodoulides vor dem Beginn des zweiten Tages eines informellen EU-Gipfels in Nikosia. Zypern hat derzeit die halbjährige EU-Ratspräsidentschaft inne. Der Artikel 47.2 beschreibt die Beistandsklausel der EU-Staaten untereinander und wird oft im Zusammenhang mit Artikel fünf des Nato-Vertrages genannt. Christodoulides zufolge ist allerdings nicht klar, wie ein Beistand tatsächlich funktionieren würde. Zypern ist wegen seiner geografischen Lage im östlichen Mittelmeer besonders an einer Klärung interessiert. Die Debatte hat auch Fahrt aufgenommen, weil es Zweifel gibt, ob US-Präsident Donald Trump angegriffenen Nato-Staaten zu Hilfe kommen würde. Die meisten europäischen Staaten sind sowohl Nato- als auch EU-Mitglieder.
+++ 08:56 Bericht: Menschenrechtsaktivisten dokumentieren Folterkammern in AKW-Stadt Enerhodar +++
Menschenrechtsaktivisten zählen laut einem Medienbericht mindestens sieben Folterkammern, in denen Mitarbeiter des von russischen Truppen besetzten Kernkraftwerks Saporischschja festgehalten werden sollen. Das schreibt die "Kyiv Independent" unter Berufung auf Roman Koval, Forschungsleiter der ukrainischen Menschenrechtsorganisation Truth Hounds. "Wir haben in Enerhodar mindestens sieben solcher Orte gezählt … Vertreter von Rosatom waren an einer Kampagne beteiligt, mit der Druck auf die Mitarbeiter des Kraftwerks ausgeübt wurde, um sie zur Unterzeichnung eines Vertrags mit ihnen zu zwingen", zitiert das Portal Koval.
+++ 08:01 Selenskyj will Flugabwehr stärken +++
Vor Beginn des informellen EU-Gipfels auf Zypern hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, mit dem freigegebenen 90-Milliarden-Euro-Kredit der EU Flugabwehrraketen bauen zu wollen. Mit einem Teil des Kredits werde man die zerstörte Energieversorgung fit für den Winter machen, sagt Selenskyj mit Blick auf die massiven russischen Angriffe auf die Infrastruktur des Nachbarlandes. Das Geld werde zudem gebraucht, um eine eigene Produktion von Abwehrraketen gegen ballistische Raketen aufzubauen. Die USA produzierten bei weitem nicht genug, sagt der Präsident und verweist darauf, dass die USA in wenigen Tagen des Iran-Kriegs einen erheblichen Teil der antiballistischen Raketen verbraucht haben. "Wir versuchen, ein eigenes ukrainisches System aufzubauen", sagt Selenskyj.
+++ 07:25 Russland droht andauernde Wirtschaftsflaute +++
Der russischen Wirtschaft geht es schlecht - und Kremlchef Wladimir Putin gibt den Druck an seine Untergebenen weiter. In den ersten zwei Monaten sei Russlands Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent zurückgegangen, wie Putin auf einer Regierungssitzung in der vergangenen Woche verlas. Dabei hatte die Zentralbank erst kürzlich noch ein Plus von 1,6 Prozent im ersten Quartal prognostiziert. Selbst wenn das Minus teils auf die größere Anzahl von Sonn- und Feiertagen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sei, erwarte er vom Kabinett nun Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft, fordert der Präsident. Der Niedergang ist in fast allen Sektoren zu spüren. Rückläufig sind die Zahlen im verarbeitenden Sektor, im Güterverkehr, in der Industrieproduktion und speziell im Bausektor.
+++ 06:59 Zwei Tote bei russischem Drohnenangriff in Odessa +++
Bei einem russischen Drohnenangriff in der südukrainischen Stadt Odessa sind offenbar zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Das schreibt das Onlinemedium Ukrainska Pravda unter Berufung auf Serhii Lysak, Leiter der Militärverwaltung der Stadt. Mehrere Gebäude wurden demnach beschädigt, ein Feuer sei ausgebrochen.
+++ 06:12 Reisner: "'Im Osten nichts Neues'? Das stimmt so nicht" +++
An der Front zwischen Russland und der Ukraine entsteht eine Patt-Situation. Das heißt jedoch nicht, dass im Kriegsalltag nichts mehr passiert, warnt Militäranalyst Markus Reisner. Für den Oberst werden die jeweiligen Unterstützer beider Kriegsparteien entscheiden, wie der Konflikt zu Ende geht.
+++ 05:44 Brand in russischem Ölterminal Tuapse unter Kontrolle +++
Nach einem ukrainischen Drohnenangriff haben Feuerwehrleute den Brand im russischen Schwarzmeer-Ölterminal Tuapse unter Kontrolle gebracht. Offene Flammen seien gelöscht, die Arbeiten zur vollständigen Brandbekämpfung dauerten jedoch an, teilen die Behörden der Region Krasnodar mit. Die Anlage brennt bereits seit vier Tagen. Der Betrieb der Raffinerie, die hauptsächlich für den Export produziert, ruht derzeit Insidern zufolge. Unterdessen brach nach einem weiteren Drohnenangriff ein Feuer in einer Öl-Pumpstation in der Region Nischni Nowgorod aus, wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichten.
+++ 04:49 Biennale-Jury will Länder mit Strafgerichtshof-Vorwürfen nicht berücksichtigen +++
Die Jury der Kunstbiennale von Venedig will in diesem Jahr bei der Preisvergabe keine Länder berücksichtigen, deren Staats- und Regierungschefs vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit Vorwürfen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit konfrontiert sind. Die Jury unter dem Vorsitz der brasilianischen Kunsthistorikerin Solange Farkas beruft sich in einer Erklärung auf ihr "Engagement für die Verteidigung der Menschenrechte". Von der Jury werden keine bestimmten Länder genannt. Derzeit bestehen allerdings gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine und gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen Haftbefehle vom IStGH.
+++ 03:43 Russische Diplomaten verurteilen neues EU-Sanktionspaket +++
Russische Diplomaten verurteilen Agenturberichten zufolge das jüngste Sanktionspaket der Europäischen Union (EU). Die Maßnahmen seien ohne einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates bedeutungslos und verstießen gegen das Völkerrecht, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass aus einer Erklärung der russischen EU-Vertretung. Zudem werfen die Diplomaten der EU laut der Nachrichtenagentur RIA wirtschaftliche Erpressung vor, da sie den Export bestimmter Güter in Drittländer einschränke. Die EU verabschiedete ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland, nachdem die Slowakei und Ungarn ihren Widerstand aufgegeben hatten.
+++ 01:44 Nach Ukraine-Aussage: Trump setzt Spitze gegen Prinz Harry +++
Nach der Aufforderung von Prinz Harry an die USA zu einer aktiveren Rolle im Ukraine-Krieg hat US-Präsident Donald Trump zum Konter angesetzt. Trump habe von der Aussage keine Kenntnis, er wisse nur eines: "Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich", sagt Trump im Weißen Haus auf eine Reporterfrage. "Ich glaube, ich spreche noch eher für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry es tut", sagt Trump und fügt hinzu: "Aber ich weiß seinen Rat sehr zu schätzen."
+++ 00:45 Auf Besuch in Kiew: Prinz Harry verlangt von Putin Beendigung des Krieges +++
Der britische Prinz Harry hat Kreml-Chef Wladimir Putin bei einem unangekündigten Besuch in der Ukraine dazu aufgerufen, den Krieg zu beenden. Der russische Präsident solle "weiteres Leid für Ukrainer und Russen gleichermaßen verhindern und einen anderen Kurs einschlagen", sagt Harry in Kiew. "Präsident Putin, kein Land profitiert von den anhaltenden Verlusten an Menschenleben, die wir derzeit erleben", fährt er fort. Die USA ruft der Prinz dazu auf, eine entscheidende Rolle bei der Beendigung der russischen Invasion zu übernehmen. "Das ist ein Moment für amerikanische Führungsstärke", sagt er.
+++ 23:48 Zeitung: Trump erwägt Einladung Putins zum G20-Gipfel in den USA +++
US-Präsident Donald Trump erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember in Miami einzuladen. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Das Weiße Haus und das US-Außenministerium reagieren zunächst nicht auf eine Anfrage zu einer Stellungnahme. Viele westliche Länder dürften eine Einladung Putins äußerst kritisch sehen angesichts des seit Jahren andauernden russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.
+++ 22:36 Budanow: Ukraine wird Russen auf dem Schlachtfeld bald technologisch "überraschen" +++
Nach Angaben des Leiters des Präsidialamts, Kyrylo Budanow, erzielt die Ukraine Fortschritte bei der Integration Künstlicher Intelligenz bei Drohneneinsätzen, die die Russen schon bald "überraschen" werden. Das sagte Budanow laut "Ukrainska Pravda" beim Kiewer Sicherheitsforum. "Militärisch gesehen befinden wir uns in einer Phase, in der der bloße quantitative Ausbau der Drohnenflotte das Problem nicht mehr grundlegend löst. Sowohl wir als auch der Gegner haben ein gewisses Maximum im Einsatz der verfügbaren Steuerungstechnologien erreicht." Der nächste Schritt sei die vollständige Integration Künstlicher Intelligenz. "Wir benötigen den Übergang zu autonomen Systemen, die Ziele selbstständig identifizieren und manövrieren können", so Budanow. "Die Ukraine verfügt bereits über entsprechende Entwicklungen, und ich bin überzeugt, dass diese den Gegner schon bald überraschen werden."
+++ 22:04 Kanzler Merz begrüßt EU-Entscheidung für Ukraine-Darlehen +++
Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßt den Beschluss für das 90 Milliarden Euro schwere EU-Unterstützungsdarlehen für die Ukraine. "Ich bin sehr dankbar, dass das Darlehen der Europäischen Union jetzt endgültig freigegeben worden ist", sagte der CDU-Politiker beim informellen EU-Gipfel in Zypern. Einen Tag nach Ende der Blockade des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban hatte die zyprische EU-Ratspräsidentschaft den erfolgreichen Abschluss eines formellen Entscheidungsverfahrens für das Milliardenpaket bekanntgegeben. Damit kann die Auszahlung der ersten Darlehensbeträge an die Ukraine geplant werden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte eine erste Zahlung noch in diesem Quartal in Aussicht. Das Darlehen der EU soll der Ukraine die Fortsetzung ihres Abwehrkampfes gegen die russischen Invasionstruppen ermöglichen und es vor einer Staatspleite bewahren.
+++ 21:13 Umweltkatastrophe droht nach Angriffen auf russische Ölanlagen: Schwarzer Regen verschmutzt Tuapse +++
Nach ukrainischen Drohnenangriffen dauert der Brand von Ölanlagen in der südrussischen Hafenstadt Tuapse seit mehreren Tagen an und verursacht schwere Umweltschäden. Offiziell teilt Bürgermeister Sergej Bojko auf Telegram mit, es sei gelungen, die brennende Fläche am Ölverladeterminal auf die Hälfte zu reduzieren. Am Fluss Tuapse sei das dorthin gelangende Öl mithilfe von Sperren gestoppt worden. Im Schwarzen Meer vor der Küste seien seit mehreren Tagen keine Ölflecken gesichtet worden. Aus den Ölterminals und der Raffinerie von Tuapse stieg eine dicke schwarze Rauchsäule auf. Selbst nach offiziellen Angaben waren am Montagabend die Grenzwerte für Benzol, Xylol und Ruß in der Luft um das Doppelte bis Dreifache überschritten worden. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Dann folgte "schwarzer Regen" und die Ölpartikel in der Luft schlugen sich in schwarzen, schmierigen Flecken nieder, die Häuser und Autos verschmutzten. Die ukrainische Armee hat den Schwarzmeerhafen zuletzt mehrfach attackiert. Die Angriffe auf die russische Ölindustrie sollen den Treibstoffnachschub des Gegners bremsen und Ölexporte zugunsten der russischen Kriegskasse verhindern.
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