Ukraine-Krieg im Liveticker+++ 04:30 Ukrainischer Außenminister: Mehr Druck auf Putin nötig +++
Nach Angaben des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha zeigt der schwere russische Angriff während des China-Besuchs von US-Präsident Donald Trump, dass Russland den Krieg trotz der Friedensbemühungen Washingtons fortsetzen wolle. Es müsse mehr internationaler Druck auf Putin ausgeübt werden. "Ich bin sicher, dass die Staats- und Regierungschefs der USA und Chinas genug Einfluss auf Moskau haben, um Putin zu sagen, dass er den Krieg endlich beenden soll", schreibt er auf X.
+++ 03:31 Klitschko ruft nach massiven Kiew-Angriffen Trauertag aus +++
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, erklärt den heutigen Freitag zu einem Trauertag. Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind am Donnerstag nach Angaben der Rettungskräfte mindestens 21 Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Der staatliche Rettungsdienst teilt mit, Retter suchten in einem zerstörten neunstöckigen Wohnhaus weiter nach Vermissten.
+++ 02:21 Generalinspekteur der Bundeswehr: Russland könnte Nato 2029 angreifen +++
Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, rechnet damit, dass Russland spätestens 2029 die Nato militärisch testen könnte: "Die verschiedenen Indikatoren - Aufrüstung, Personalaufbau, wirtschaftliche und politische Entwicklungen - laufen auf einen Punkt zu: 2029. Könnte es früher passieren? Ja", sagt Breuer in einem gemeinsamen Interview mit seinem britischen Amtskollegen Air Chief Marshal Sir Richard Knighton in der "Süddeutschen Zeitung". "Unser Problem ist in Moskau und nirgendwo anders", warnt Breuer.
+++ 01:22 Zahl der Toten steigt nach Angriffen auf Kiew weiter +++
Die Zahl der Toten nach den jüngsten massiven Angriffen Russlands auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Behördenangaben auf 21 gestiegen. Unter den Toten seien drei Kinder, teilt der staatliche Katastrophenschutz in der Nacht bei Telegram mit. Einsatzkräfte durchsuchen im Stadtteil Darnytskyji weiter die Trümmer eines Gebäudes nach Opfern.
+++ 00:35 Ukraine zieht beim Eurovision Song Contest ins Finale ein +++
Auch mitten im Krieg nimmt die Ukraine am Eurovision Song Contest teil. LELÉKA sichert sich am späten Donnerstagabend in Wien das Ticket für die Finalshow am Samstag. LELÉKA ist das Musikprojekt von Victoria Leleka, das die Künstlerin 2016 während ihres Aufenthaltes in Berlin gründete. Ihre Musik vereint ukrainische Tradition mit modernen Klängen. Die Sängerin und Songwriterin absolvierte ihr Studium an der Karpenko-Karyi-Theateruniversität in Kiew und arbeitete zeitweise als Schauspielerin am Molodyi-Theater in der ukrainischen Hauptstadt.
+++ 23:46 Russland greift Energieanlage in der Oblast Odessa an +++
Russische Streitkräfte greifen am Abend die Energieinfrastruktur im Gebiet Odessa an, sodass kritische Infrastruktureinrichtung auf Notstromversorgung umgeschaltet werden muss, berichtet das Portal "Ukrainska Pravda". Demnach gibt es keine Verletzten. DTEK - das größte private Energieunternehmen der Ukraine - teilt mit, dass die Energieversorger alle Maßnahmen ergreifen würden, um die Stromversorgung aller Verbraucher "so schnell wie möglich" wiederherzustellen.
+++ 22:31 Nach tödlichem Angriff auf Kiew: Zahl der Toten auf 16 gestiegen - darunter zwei Kinder +++
Die Zahl der Todesopfer des russischen Angriffs auf Kiew in der der vergangenen Nacht ist auf 16 gestiegen, darunter zwei Kinder. Das meldet der Staatliche Dienst für Notfallsituationen in der Ukraine bei Telegram. Demnach wurden mindestens 57 Menschen verletzt, 27 befinden sich im Krankenhaus. Die Zahl der Toten könnte noch steigen: Laut der Mitteilung sind die Rettungskräfte noch dabei, Trümmer nach Vermissten zu durchsuchen.
+++ 21:54 Tschernobyl-Sperrzone: Erneut Brände nach Drohnenabschuss ausgebrochen +++
In schwer zugänglichem Gelände innerhalb der Sperrzone von Tschernobyl sind nach dem Abschuss mehrerer russischer Drohnen erneut Brände ausgebrochen. Das teilt die staatliche Agentur der Ukraine für die Verwaltung der Sperrzone bei Facebook mit. Demnach sind unter anderem russische "Geran-2"-Drohnen im wissenschaftlichen Forschungs- und Naturschutzgebiet Opatschytschi des Tschernobyl-Biosphärenreservats für Strahlenschutz und Ökologie abgefangen worden. Nach Angaben der staatlichen Atomaufsichtsbehörde der Ukraine wird die Lage durch starke Rauchentwicklung, umgestürzte Bäume und das schwierige Gelände erschwert.
+++ 21:13 Nach tödlichem Angriff auf Kiew: Selenskyj fordert schmerzhaftere Sanktionen für Russland +++
Nach einem verheerenden russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew mit vielen Toten und Verletzten fordert Präsident Wolodymyr Selenskyj schmerzhaftere Sanktionen für Russland. In ein Gebäude in Kiew sei ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 eingeschlagen, der im zweiten Quartal dieses Jahres hergestellt worden sei, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf vorläufige Angaben. Das bedeute, dass Russland die dafür nötigen Komponenten weiterhin beziehe und die weltweiten Sanktionen umgehe. In Kiew stieg die Zahl der Toten nach dem Angriff auf mindestens zwölf Menschen an, wie der Zivilschutz mitteilte. Darunter seien zwei Minderjährige. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach außerdem von mehr als 50 Verletzten.
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