Politik

Iran-Krieg im Liveticker+++ 23:53 Nach Angriff auf US-Kriegsschiffe: USA bestätigen Luftangriffe im Iran +++

08.05.2026, 00:50 Uhr

Das US-Zentralkommando Centcom bestätigt Angriffe des US-Militärs auf militärische Ziele im Iran. Es handle sich um eine Vergeltungsmaßnahme, teilt Centcom mit. Es seien unter anderem Startplätze für Raketen und Drohnen sowie Kommandozentralen attackiert worden. Zuvor habe der Iran drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen, heißt es in der Erklärung weiter. Man strebe keine Eskalation an, sei aber bereit, die US-Streitkräfte zu schützen.

+++ 23:33 Iranische Medien: US-Kriegsschiffe nach Raketenangriff beschädigt +++

In der Straße von Hormus sind angeblich US-Kriegsschiffe nach einem Angriff auf einen iranischen Öltanker unter iranischen Raketenbeschuss geraten Dies berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf einen Militärvertreter. Die US-Schiffe seien beschädigt worden und hätten sich zurückziehen müssen. Wann sich der Vorfall genau ereignet haben soll, ist unklar. Das US-Verteidigungsministerium nimmt zunächst nicht Stellung. Das US-Militär hatte zuvor lediglich mitgeteilt, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen. Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen.

+++ 22:55 Fox News: US-Militär greift Ziele im Iran an +++

Für die Explosionen am Persischen Golf sind laut einem US-Medienbericht die USA verantwortlich. Eine Reporterin des US-Senders Fox News schreibt auf X unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter, das US-Militär greife den iranischen Hafen Keschm und die Stadt Bandar Abbas an. Der Regierungsquelle zufolge handle es sich nicht um eine Wiederaufnahme des Kriegs, der Waffenstillstand gelte weiter. Iranische Medien hatten zuvor über einen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate spekuliert (siehe Eintrag von 22:00 Uhr).

+++ 22:18 Bericht: Saudi-Arabien und Kuwait heben Beschränkungen für US-Militär auf +++

Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt bisher nicht vor.

+++ 22:07 Iranisches Fernsehen: Explosionen bei Schusswechsel auf Insel in Straße von Hormus +++

Auf einer Insel in der Straße von Hormus ist es dem iranischen Staatsfernsehen zufolge zu einem Schusswechsel mit mehreren Explosionen gekommen. An einem Pier auf der Insel Gheschm hätten "die iranische Armee und der Feind einander beschossen", berichtet der Sender Irib. Auch die iranischen Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim berichten über Explosionen, ein Sprecher der israelischen Armee gibt an, von keinem "Angriff" zu wissen.

+++ 22:00 Iranische Medien spekulieren über einen möglichen Luftangriff der VAE +++

In iranischen Medien wird nach den gemeldeten Explosionen am Persischen Golf über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate spekuliert. Erst vor wenigen Tagen hatten Irans Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die Irans mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, schreibt nun: "Sollte sich die Angelegenheit bestätigen, werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen."

+++ 21:38 Iranische Medien melden Schusswechsel zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind" +++

Nach der Meldung mehrerer Explosionen am Persischen Golf schreibt die iranische Nachrichtenagentur Fars in einem weiteren Bericht von Schusswechseln zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind". Dabei sei unter anderem ein Hafenbereich auf der Insel Gheschm getroffen worden. Nähere Details liegen bisher nicht vor. Zuvor hatte Fars Explosionsgeräusche nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste gemeldet (Eintrag 21:04 Uhr). Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. 

+++ 21:04 Iranische Medien melden Explosionen am Persischen Golf +++

Inmitten militärischer Spannungen mit den USA haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar. Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtet der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner.

+++ 20:56 US-Außenminister Rubio spricht mit Papst über Lage in Nahost +++

Nach den jüngsten Attacken durch US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. mit dem amerikanischen Außenminister Marco Rubio über die Lage im Nahen Osten gesprochen. Der Chefdiplomat der USA traf zudem den vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Auch bei diesem Treffen ging es um "die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten", heißt es aus den USA. Der Vatikan beschreibt beide Treffen als herzlich. Es habe einen Meinungsaustausch zur regionalen und internationalen Lage gegeben, mit einem Schwerpunkt auf Ländern, die vom Krieg, politischen Spannungen und schwierigen humanitären Bedingungen geprägt seien. Zudem sei es um "die Notwendigkeit, unermüdlich für den Frieden zu arbeiten" gegangen. Leo hat sich wiederholt gegen den Krieg im Iran ausgesprochen und zu einer Waffenruhe und Dialog aufgerufen - und damit den Zorn Trumps auf sich gezogen.

+++ 20:24 Aufnahme von Iranern: Deutsche Visa werden vorerst in Armenien ausgestellt +++

Die Bundesregierung sucht nach Wegen, Iraner trotz des Krieges in Deutschland aufzunehmen. Bereits gestellte Anträge von Studierenden und Erwerbstätigen würden von der deutschen Botschaft in der armenischen Hauptstadt Eriwan bearbeitet, heißt es laut einem "Spiegel"-Bericht in einer Antwort des Auswärtigen Amts an den Menschenrechtsexperten der Grünen-Fraktion, Boris Mijatovic. Es könne derzeit keine Aussage getroffen werden, wann die Visastelle der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran wieder geöffnet werde. Die Bundesregierung plane daher, "die Antragsbearbeitung in Eriwan nach Möglichkeit weiter auszubauen und dort auch Neuanträge entgegenzunehmen", teilte Außenstaatssekretär Bernhard Kotsch laut "Spiegel" mit.

+++ 19:23 Iran: US-Verhandlungsvorschlag wird weiter geprüft +++

Irans Regierung prüft nach eigenen Angaben weiter einen US-Verhandlungsvorschlag aus den USA. Teheran habe Washington noch nicht geantwortet, sagt Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert. Derzeit wartet das Weiße Haus auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden.

+++ 18:07 Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in Washington geplant +++

Im Bemühen um einen Friedensvertrag ist kommende Woche eine dritte Gesprächsrunde mit Vertretern aus Israel und dem Libanon in Washington geplant. Das Treffen sei für den 14. und 15. Mai vereinbart, heißt es aus dem US-Außenministerium. Dabei soll es erneut um eine mögliche Friedenslösung gehen. In den vergangenen Wochen hatte es in Washington zwei Mal US-vermittelte Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon gegeben. Bei der letzten Runde am 23. April empfing Präsident Donald Trump die Vertreter persönlich im Weißen Haus. Trump verkündete dabei eine Verlängerung der Feuerpause zwischen beiden Seiten.

+++ 17:38 US-Energieminister: Iran drosselt Ölproduktion +++

Der Iran drosselt nach Einschätzung von US-Energieminister Chris Wright seine Ölproduktion. Das Land habe diese offenbar bereits um 400.000 Barrel pro Tag heruntergefahren, sagt Wright dem Sender Fox News. "Sie werden ihre Produktion wahrscheinlich weiter herunterfahren, da sich ihre Lager füllen und sie nicht in der Lage sind, Öl zu exportieren."

+++ 16:56 Preise könnten weiter steigen: Diese Lebensmittel werden durch den Irankrieg teurer +++

Der Irankrieg schlägt sich nicht nur auf die Preise an der Tankstelle, sondern auch auf die an der Supermarktkasse nieder. Nachdem in den letzten Jahren Lebensmittelpreise ohnehin gestiegen sind, ist nun ein weiterer Anstieg zu erwarten. ntv gibt einen Überblick, welche Produkte betroffen sind und warum.

+++ 16:18 Israel: Über 200 Hisbollah-Kämpfer seit Waffenruhe getötet +++

Seit Beginn der Waffenruhe im Libanon vor drei Wochen sind nach israelischer Darstellung mehr als 200 Kämpfer der proiranischen Hisbollah-Miliz getötet worden ."In den vergangenen Wochen wurden mehr als 220 Terroristen und Kommandeure der Terrororganisation Hisbollah eliminiert, die eine Bedrohung für israelische Soldaten und israelische Zivilisten darstellten", heißt es in einer Mitteilung der Armee. Auf Anfrage wurde klargestellt, dass es sich auf den Zeitraum seit Verkündung einer Waffenruhe vor drei Wochen bezieht. Allein in der vergangenen Woche seien 85 Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Die schiitische Miliz selbst äußert sich nicht zu eigenen Verlusten.

+++ 15:04 Terrorexperte Schindler: "Mit jedem Tag Waffenruhe wird es politisch komplizierter" +++

Nach Einschätzung des Terror-Experten Hans-Jakob Schindler gibt es im iranischen Führungskreis durchaus Stimmen, die auf eine Verhandlungslösung im Krieg mit den USA setzen. Ob die der Absichtserklärung zustimmen, ist jedoch unsicher - und die Zeit drängt.

+++ 14:47 Peseschkian gibt sich "beeindruckt" nach angeblichen Treffen mit Chamenei +++

Irans Präsident Massud Peseschkian äußert nach einem angeblichen Treffen mit dem bislang noch nicht öffentlich in Erscheinung getretenen obersten Führer Modschtaba Chamenei. Am meisten hätten ihn dabei "die Vision und die bescheidene und aufrichtige Haltung des obersten Führers der Islamischen Revolution" beeindruckt, sagt Peseschkian in einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft. Zum Zeitpunkt des Treffens äußert sich Peseschkian nicht. Weil Chamenei seit seiner Ernennung bislang nicht öffentlich aufgetreten ist, wird über seinen Gesundheitszustand und Aufenthaltsort spekuliert.

+++ 13:47 Iran-Video soll abgeschossene US-Hightech-Waffe zeigen +++

Der Iran verbreitet Videoaufnahmen von Trümmerteilen an der Straße von Hormus. Sie sollen von einer US-Hightech-Kampfdrohne stammen. Bestätigt ist das nicht. Aber es wäre nicht der erste Abschuss einer MQ-9-Drohne der USA im Iran.

+++ 13:07 Iranische Medien: Präsident Peseschkian trifft Obersten Führer Chamenei +++

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich nach eigenen Angaben kürzlich mit dem Obersten Führer Modschtaba Chamenei getroffen. Dies berichten staatliche Medien. Es ist der erste öffentliche Bericht über eine Begegnung der beiden, seit Chamenei zu Beginn des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran schwer verwundet wurde. Das Treffen sei von einer "bescheidenen und zutiefst herzlichen" Atmosphäre geprägt gewesen, wird Peseschkian zitiert.

+++ 11:54 Hamas: Sohn von Chefunterhändler bei israelischem Luftangriff getötet +++

Bei einem israelischen Luftangriff ist ein Sohn des Hamas-Chefunterhändlers für den Gazastreifen nach Angaben der radikalen Islamisten getötet worden. Assam Al-Hajja sei seinen Verletzungen erlegen, die er bei einem Angriff am Mittwochabend erlitten habe, sagt der hochrangige Hamas-Vertreter Basim Naim. Das israelische Militär reagiert bislang nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Der Vater des Getöteten, Chalil Al-Hajja, leitet für die Hamas die von den USA vermittelten Verhandlungen mit Israel über die Zukunft des Gazastreifens.

+++ 10:44 Iran-Krieg bei Asean-Gipfel im Zentrum +++

Der diesjährige Gipfel des Staatenverbundes Asean steht im Zeichen wirtschaftlicher Sorgen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Es müsse geklärt werden, wie die Region die Versorgung mit Energie sowie die Sicherheit südostasiatischer Arbeitnehmer angesichts der Spannungen im Nahen Osten gewährleisten könne, teilt der philippinische Präsident und diesjährige Vorsitzende Ferdinand Marcos Jr. vor Beginn des Gipfels mit. Der 48. Asean-Gipfel tagt am Freitag in der philippinischen Provinz Cebu. Zu den Gesprächen werden die Regierungschefs aller elf Mitgliedstaaten mit Ausnahme Myanmars erwartet. Am heutigen Donnerstag finden eine Reihe von Treffen auf Ministerebene, darunter der Außen- und Wirtschaftsminister statt. Die Philippinen haben in diesem Jahr den Vorsitz in der Asean-Vereinigung. Weitere Mitglieder sind Kambodscha, Thailand, Malaysia, Myanmar, Indonesien, Singapur, Vietnam, Laos, Brunei und seit vergangenem Jahr Osttimor.

+++ 09:29 Nahostkrieg treibt Spritpreise - aber weniger stark als 2022 +++

Die Preisanstiege bei Energie wegen des Iran-Kriegs sind ähnlich stark wie in früheren Öl- und Weltwirtschaftskrisen - aber weniger heftig als im Ukraine-Krieg 2022. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes zur Preisentwicklung unter anderem für Sprit und Heizöl in den vergangenen 50 Jahren. Im März zahlten Verbraucher an Tankstellen in Deutschland demnach im Schnitt 17,3 Prozent mehr für Superbenzin und 29,7 Prozent mehr für Diesel als ein Jahr zuvor. Kraftstoffe insgesamt waren ein Fünftel (20 Prozent) teurer. Die Verbraucherpreise für leichtes Heizöl stiegen fast um die Hälfte (44,4 Prozent) im Vergleich zu März 2025.

+++ 08:16 Angriff auf südkoreanisches Schiff in Straße von Hormus: Iran dementiert Beteiligung +++

Der Iran hat eine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus dementiert. Die iranische Botschaft in Südkorea erklärt, sie weise "entschieden und kategorisch alle Behauptungen über eine Beteiligung der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran" an dem Vorfall am Montag zurück. Zugleich betont die Botschaft, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung dieser Anforderungen könne "zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen". Die Verantwortung liege in solchen Fällen "bei den Parteien, die die Durchfahrt oder Aktivitäten in dem Gebiet fortsetzen, ohne diese Erwägungen gebührend zu berücksichtigen". Die Explosion und ein dadurch ausgelöstes Feuer hatten sich am Montag auf der unter panamaischer Flagge fahrenden "HMM Namu" ereignet, einem Frachtschiff mit 24 Besatzungsmitgliedern. US-Präsident Donald Trump warf den iranischen Streitkräften vor, sie hätten "einige Schüsse" auf das Schiff abgegeben. Er forderte die südkoreanische Regierung auf, sich dem US-Einsatz zur Öffnung der für den Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus anzuschließen.

+++ 07:31 Bericht: Zwei Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon +++

Bei einem israelischen Luftangriff im Südlibanon wurden laut einem Medienbericht zwei Menschen getötet. Das schreibt der Sender Al Jazeera unter Berufung auf die libanesische Nachrichtenagentur NNA. Demnach wurde ein Pick-up in der Stadt Haboush getroffen. 

+++ 05:33 Frankreichs Flugzeugträgerkampftruppe rückt näher an Straße von Hormus heran +++

Frankreichs Militär bereitet sich auf eine mögliche französisch-britische Mission in der Straße von Hormus vor. Laut Präsident Emmanuel Macron bewegen sich der atomgetriebene Flugzeugträger "Charles de Gaulle" und seine Begleitschiffe derzeit südlich des Suezkanals ins Rote Meer und damit näher an die blockierte Meerenge heran. Ziel ist es demnach, die Sicherheit im Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wiederherzustellen, sobald die Umstände dies zulassen. Die Mission könne dazu beitragen, "das Vertrauen der Reeder und Versicherer wiederherzustellen", erklärt Macron auf X und betont, man agiere unabhängig von den Kriegsparteien.

+++ 02:54 Iran wird US-Vorschlag wahrscheinlich heute beantworten +++

Der Iran wird voraussichtlich am heutigen Donnerstag seine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges übermitteln. Das berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf Insider. US-Präsident Trump hatte zuvor gesagt, die USA hätten in den letzten 24 Stunden "sehr gute Gespräche" mit dem Iran geführt. Am Abend stellte er bei einer Wahlkampfveranstaltung ein schnelles Ende des Krieges in Aussicht. Die USA dürften nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekommt. "Ich denke, die meisten Leute verstehen das. Sie verstehen, dass das, was wir tun, richtig ist, und es wird schnell vorbei sein", so Trump.

+++ 01:34 Bericht: Saudi-Arabien sorgte für Abbruch von US-Marineeinsatz +++

Der US-Sender NBC News berichtet, US-Präsident Trump habe den Marineeinsatz "Project Freedom" in der blockierten Meerenge von Hormus wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien unterbrochen. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet.

+++ 23:58 Trump: Iran hat Verzicht auf Atomwaffen zugesagt +++

Der Iran hat nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump zugesichert, keine Atomwaffen zu besitzen. "Iran darf keine Atomwaffe haben (…) und sie haben dem zugestimmt", sagt Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Teheran habe zudem auch bei anderen Punkten zugestimmt – welche das sein sollen, lässt er allerdings offen.

+++ 23:01 Angriff trotz Waffenruhe: Israel tötet Hisbollah-Kommandeur im Libanon +++

Israels Luftwaffe greift erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor drei Wochen in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Ziel sei ein Kommandeur der Radwan-Einheit der libanesischen Hisbollah-Miliz gewesen, heißt es in einer Mitteilung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. Man habe ihn dabei "eliminieren" wollen. Der israelische TV-Sender Chadschot 13 berichtet, nach israelischen Informationen seien der Radwan-Kommandeur Malek Balut, sein Stellvertreter sowie weitere Radwan-Kämpfer getötet worden. 

+++ 22:00 Macron will in Hormus-Krise vermitteln +++

Der französische Präsident Emmanuel Macron dringt in Gesprächen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian auf eine ungehinderte Schifffahrt in der Straße von Hormus. Er ermutige den Iran, die britisch-französischen Pläne für einen internationalen Einsatz zur Sicherung der Durchfahrt zu prüfen, teilt Macron auf X mit. Er wolle das Thema auch mit US-Präsident Donald Trump besprechen. Peseschkian betont iranischen Staatsmedien zufolge in dem Telefonat die Bereitschaft seines Landes, diplomatische Wege zur Beendigung des Krieges zu verfolgen. Zugleich verweist er auf das Misstrauen gegenüber den USA. Dies liege an den feindseligen Handlungen der amerikanischen Seite, die den Iran zuletzt während der Verhandlungen zweimal angegriffen habe.

+++ 21:14 Emirate weisen Irans Kritik an US-Partnerschaft zurück +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) weisen iranische Kritik an ihrer Zusammenarbeit mit den USA zurück. Das Außenministerium in Abu Dhabi teilt mit, man behalte sich alle diplomatischen und militärischen Optionen vor, um auf Bedrohungen oder feindselige Akte zu reagieren. Die VAE werfen dem Iran Angriffe in den vergangenen Tagen vor. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. Sie bezeichnet die Kooperation der VAE mit den USA als Bedrohung der nationalen Sicherheit.

+++ 20:29 Trump droht: Ohne Deal wird Iran "in Grund und Boden bombardiert" +++

US-Präsident Donald Trump sieht die USA nach eigenen Worten kurz vor einer Einigung mit dem Iran zur Beendigung des Konflikts. Man sei "sehr nah dran", sagt Trump dem US-Sender PBS. Eine Einigung könne möglicherweise noch vor seiner für kommende Woche geplanten China-Reise zustande kommen. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagt Trump.

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