Politik

Zehn Jahre nach dem Umzug Bundesbauten schon marode

Knapp zehn Jahre nach dem Umzug von Parlament und Regierung häufen sich laut einem Zeitungsbericht die Mängel an den Bundesbauten in Berlin. Im Bundeskanzleramt gebe es besonders viele Schäden, berichtete die "Berliner Zeitung".

Dort liefere das mit Pflanzenöl betriebene Blockheizkraftwerk nach Angaben der Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB) derzeit "keinen Strom und keine Wärme". Grund sei eine "technische Fehlfunktion", deren Ursache laut BBB noch unklar sei. Weitere Mängel an der Dachverglasung der Wintergärten und an Teilen der Sprinkleranlage sollten noch in diesem Jahr beseitigt werden. Die Kosten der Reparaturen stünden noch nicht fest.

Bei zwei Gebäuden des Bundestags laufen dem Bericht zufolge derzeit Reparaturarbeiten am Dach. Dort müssten 174 Rauch-Wärme-Abzugsklappen von den Glasdächern nach innen verlegt werden. Mit der Wartung der außen angebrachten Abzugsklappen hatte es Probleme gegeben. Der Umbau verursacht laut BBB "voraussichtlich Kosten im mittleren einstelligen Millionen-Bereich".

Am teuersten werde die Sanierung des 1999 für rund 45 Millionen Euro errichteten Gebäudes des Bauministeriums in Berlin-Mitte. Nach Informationen der "Berliner Zeitung" werden die bisher veranschlagten Kosten auf mindestens 36 Millionen Euro steigen. Veranschlagt waren gut 25 Millionen Euro.

Quelle: ntv.de

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