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Vorwahl-Debatten und Trump-Nähe Demokraten schließen Fox News aus

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Fox-News-Moderator Sean Hannity (rechts) trat mit US-Präsident Trump im Wahlkampf 2018 auf.

(Foto: AP)

Der konservative Nachrichtensender Fox News kann gut mit US-Präsident Trump. Ein Grund für die Demokraten, ihn als "Medienpartner" von den Debatten zu den US-Präsidentschafts-Vorwahlen auszuschließen. Trump reagiert prompt.

Die US-Demokraten schließen den konservativen Nachrichtensender Fox News von den Vorwahl-Debatten ihrer Präsidentschaftsbewerber aus. Parteichef Tom Perez begründete das mit der großen Nähe des Senders zu US-Präsident Donald Trump.

Ein kürzlich veröffentlichter Artikel des Magazins "New Yorker" habe eine "unangemessene Beziehung" zwischen Trump, seiner Regierung und Fox News gezeigt, so Perez. Der Sender sei deswegen nicht in der Lage, eine "faire und neutrale Debatte unserer Kandidaten auszutragen". Entsprechend werde Fox News nicht "Medienpartner" für die Vorwahl-Debatten seiner Partei sein.

In dem Artikel wird unter anderem auf die Dutzenden Interviews verwiesen, die Trump Fox News gegeben hat, und die Auftritte von Fox-News-Starmoderator Sean Hannity an Trumps Seite. Der Sender soll demnach sogar 2016 auf die Veröffentlichung einer Geschichte über die mutmaßliche Affäre Trumps mit einer Pornodarstellerin verzichtet haben, um dessen Wahlsieg nicht zu gefährden.

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Trump reagierte erbost auf die Ankündigung der politischen Konkurrenz. "Ich denke, ich werde das gleiche mit den Fake-News-Sendern und den radikalen linken Demokraten in den Wahldebatten tun", sagte der Präsident.

Fox News aus dem Imperium des erzkonservativen Medienzaren Rupert Murdoch gilt seit langer Zeit als Haus- und Hofsender Trumps. Die Fox-News-Journalisten fallen immer wieder durch wenig kritische Fragen an den Präsidenten auf, die Meinungsprogramme kommen einer Huldigung des Präsidenten und seiner Politik gleich. Trump nutzt Fox News auch als Pool zur Rekrutierung von Personal, unter anderem für das Weiße Haus.

Der Sender, der reichweitenstärkste Kabelkanal in den USA, bedauerte in einer Stellungnahme die Entscheidung der Demokraten und hofft auf eine Umkehr. Das Moderatorenteam Chris Wallace, Bret Baier und Martha MacCallum sei das beste, was das US-Fernsehen für die Moderation von TV-Debatten zu bieten habe.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP/dpa

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