Schuften für die KSKMehr Geld für Elite-Soldaten
Hintergrund sind Nachwuchsprobleme bei den Spezialkräften und deren besonders anspruchsvolle Ausbildung.
Elite-Soldaten der Bundeswehr könnten bald besser bezahlt werden. Nach Vorstößen aus Bundeswehr und Bundestag schlägt die Unionsfraktion jetzt für die Änderung des Dienstrechts- Neuordnungsgesetzes ein Prämien-System vor.
Nach Angaben der ARD soll ein Bewerber für das Kommando Spezialkräfte (KSK) oder die Kampfschwimmertruppe eine einmalige Zulage von 3000 Euro bekommen, wenn er das Auswahlverfahren für die Ausbildung bestanden hat. Wer die Ausbildung erfolgreich absolviere, solle weitere 10.000 Euro erhalten. Dazu muss er aber einschließlich der Ausbildungszeit mindestens sechs Jahre auf diesem Posten bleiben. Jedes weitere Jahr solle mit einer zusätzlichen jährlichen Prämie von 5000 Euro vergütet werden.
Im Mai hatte es in der Bundeswehr geheißen, dass die monatliche Zulage für KSK-Soldaten von 500 Euro möglichst auf mehr als 900 Euro angehoben werden solle. Hintergrund sind Nachwuchsprobleme bei den Spezialkräften und deren besonders anspruchsvolle Ausbildung. Der ARD zufolge sind im KSK nur rund 37 Prozent der Stellen bei den kämpfenden Teilen des Kommandos besetzt.