Berliner WASG verlassenRedler-Truppe gründet BASG
Wegen der geplanten Fusion von Wahlalternative und PDS hat ein Teil der Berliner WASG um die frühere Spitzenkandidatin Redler eine neue Organisation gegründet.
Die Spaltung der Berliner Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ist perfekt. Wegen der geplanten Fusion von Wahlalternative und Linkspartei.PDS hat ein Teil der Berliner WASG um die frühere Spitzenkandidatin Lucy Redler - einer Trotzkistin - eine neue Organisation gegründet.
Die Gründungserklärung für die BASG (Berliner Alternative für Solidarität und Gegenwehr) sei mit überwältigender Mehrheit angenommen worden, teilten Redler und ihre Vorstandskollegen Siemen Dallmann und Rouzbeh Taheri am Dienstag mit.
Der bundesweite Vereinigungs-Parteitag von Linkspartei und der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ist für den 16. Juni geplant. Die Abweichler der Berliner WASG lehnen die Fusion jedoch ab.
Mit der Privatisierung von Wohnungen und der "Aushöhlung" des Ladenschlussgesetztes richte sich die Politik der Berliner Linkspartei im rot-roten Senat gegen die Mehrheit der Bevölkerung, heißt es im Gründungsmanifest der BASG. "Deshalb machen wir die Fusion (...) nicht mit."