Politik

FDP profitiert von "Euro Hawk" Schwarz-Gelb bei 45 Prozent

Zwischen den politischen Lagern gibt es derzeit keine Verschiebungen. Zwei Entwicklungen fallen dennoch ins Auge: Sowohl die Alternative für Deutschland als auch die Piraten verlieren weiter an Zuspruch. Und der SPD-Kandidat hat selbst in der Gruppe der SPD-Wähler zu kämpfen.

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Merkel an der Elbe in Wittenberge. Das Hochwasser hat der Union in den Umfragen noch nicht geholfen. Das könnte sich ändern.

(Foto: AP)

Keine Veränderung bei der Sonntagsfrage: Im "Stern"-RTL-Wahltrend bleiben das schwarz-gelbe und das rot-grüne Lager unverändert. Lediglich zwischen Union und FDP gibt es leichte Verschiebungen: CDU und CSU kommen nach der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa auf 40 Prozent. Ein möglicher Grund für den Verlust von einem Punkt im Vergleich zur Vorwoche ist das Verhalten von Verteidigungsminister Thomas de Maizière in der "Euro Hawk"-Affäre.

Für die FDP geht um 1 Punkt rauf auf 5 Prozent. SPD und Grüne stehen unverändert bei 24 beziehungsweise 13 Prozent. Die Linke kommt auf 9 Prozent, 1 Punkt mehr als in der Vorwoche. Sowohl die Piraten als auch die Alternative für Deutschland geben 1 Punkt ab und kommen nur noch auf knappe 2 Prozent.

Steinbrück verliert unter SPD-Anhängern

Auch bei der Kanzlerpräferenz tut sich nichts: Könnte der Regierungschef direkt gewählt werden, würden sich weiterhin 57 Prozent der Befragten für Bundeskanzlerin Angela Merkel entscheiden, 20 Prozent für den Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück.

Eine leichte Veränderung gibt es bei der Kanzlerpräferenz in der Gruppe der SPD-Anhänger: Unter diesen würden sich im direkten Vergleich mit Merkel nur noch 56 Prozent für Steinbrück entscheiden, 23 Prozent würden Merkel wählen. In der Vorwoche waren es noch 60 Prozent für Steinbrück und 24 Prozent für Merkel. Zum Vergleich: Nur 3 Prozent der Unionsanhänger würden Steinbrück wählen, 94 Prozent dagegen Merkel.

Mehrheit der Deutschen will spenden

Für den Fernsehsender RTL hat Forsa auch nachgefragt, ob die Deutschen Geld für die Hochwasseropfer geben wollen. 52 Prozent der Befragten geben an, dies bereits getan oder noch vorzuhaben. 42 Prozent wollen nicht spenden.

"Sehr" berührt vom Schicksal der Hochwasseropfer zeigen sich 63 Prozent der Befragten, "etwas" berührt 32 Prozent. Nur 4 Prozent sagen, die Flutkatastrophe berühre sie "kaum".

Quelle: n-tv.de, hvo

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