Politik

Rizin-Verdacht im Weißen Haus US-Behörden prüfen abgefangene Umschläge

Rizin ist 6000 Mal tödlicher als Zyanid. Damit werden bereits kleinste Dosen zur Gefahr. Im Weißen Haus und im Pentagon schrillen die Alarmglocken, als verdächtige Post auftaucht.

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Weißes Haus: Hierhin sollte die verdächtige Post gehen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Verdächtige Post, die möglicherweise das tödliche Gift Rizin enthielt, ist in dieser Woche an das Weiße Haus und das US-Verteidigungsministerium geschickt worden. Der Secret Service erklärte, einen an US-Präsident Donald Trump adressierten "verdächtigen Umschlag" erhalten zu haben. "Der Umschlag wurde nicht im Weißen Haus in Empfang genommen und ist nie ins Weiße Haus gelangt."

Die Post ging demnach am Montag ein. Ebenfalls am Montag wurden mindestens zwei verdächtige Päckchen in einem Zentrum, in dem Post für das Verteidigungsministerium sortiert wird, abgefangen, wie ein Pentagon-Sprecher sagte. Es bestehe der Verdacht, dass die Päckchen Rizin enthielten - bestätigt sei dies aber noch nicht. Das Pentagon schaltete die Bundespolizei FBI ein.

Das Gift Rizin wirkt schon in kleiner Dosis tödlich - eingeatmet, geschluckt oder injiziert. Es ist 6000 Mal tödlicher als Zyanid.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP